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21.07.2011 Aus dem Gemeinderat

 

Die Zukunft des Gemeindehauses in Eglsee, die Vergabe der Mobiliarausstattung, der Neubau der Kinderkrippe, ein etwaiger Gasanschluss für das Gewerbegebiet Thananger Straße und Informationen des Bürgermeisters standen im Vordergrund der im Sitzungssaal Hunderdorf stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.

Eingangs fand beim Gemeindehaus in Eglsee eine Ortseinsicht statt. Es ging dabei in erster Linie um anstehende Instandsetzungsmaßnahmen bzw. um die weitere Nutzung des Gebäudeobjektes. Unter Bezugnahme auf das Grundlagenpapier stellte Bürgermeister Hans Hornberger fest: „Es muss uns klar sein, was wir machen. Die Gebäudesubstanz habe keinen großen Wert und verschiedene Instandsetzungen wären teuer", so das Gemeindeoberhaupt. Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat in der Ratssitzung dafür aus, keine Instandsetzungsmaßnahmen einzuleiten und damit keine weiteren Investitionen in das Haus zu tätigen. Es wird angestrebt, die beiden Mietverhältnisse möglichst in der Zukunft auslaufen zu lassen und einen anderen Nutzungszweck zu verfolgen, waren Bürgermeister und Gemeinderat einer Meinung. Dann legte der Sitzungsleiter die Gegenüberstellung der drei eingeholten Kostenangebote für die Mobiliarausstattung der neuen Kinderkrippe beim Kindergarten „St. Nikolaus" vor. Kindergartenleiterin Alexandra Stadler erläuterte ergänzend verschiedene Angebotspositionen sowie qualitative und ausstattungsmäßige Unterschiede in den verschiedenen Anbietersystemen. Der Gemeinderat beschloss, den Zuschlag für die Mobliliarausstattung der Kinderkrippe an den wirtschaftlichsten Angebotssteller, der Fa. Wehrfritz in Bad Rodach zu erteilen bei einer Angebotssumme von rund 22.800 Euro.

 

Im Folgenden erhielt der Gemeinderat eine Vorinformation zu einem Antrag auf Gasanschluss für das Gewerbegebiet Thananger Straße. Dazu stellte Geschäftsführer Johannes Strauß von der Fa. Alpha-Industrieservice GmbH mit Hauptsitz in Hunderdorf und sieben weiteren Standorten zunächst das expandierende Dienstleistungsunternehmen vor. Er erläuterte auch das angelaufene Bauvorhaben im Gewerbegebiet an der Thananger Straße und die Prozessabläufe. Der Bürgermeister führte dazu aus, dass das Unternehmen an die Gemeinde herangetreten sei, einen möglichen Gasanschluss zu unterstützen. Energie Südbayern habe auf Anfrage mitgeteilt, dass grundsätzlich eine Leitungsanbindung möglich wäre bei Bärndorf und eine Anschlussleitung für Hunderdorf entlang des Geh- und Radweges auf der ehemaligen Bahntrasse zu realisieren wäre. Der Anschluss wäre auch nicht nur für das Gewerbegebiet, sondern allgemein für den Ort und weiteren Interessenten möglich, evtl. auch für das Schulzentrum. In Frage käme ggf. auch eine Leerrohr-Mitverlegung für die Breitbandversorgung mit einem Glasfaserkabel. In der nächsten Sitzung stehe deshalb eine Grundsatzentscheidung über den von der Gemeinde zu leistenden Infrastrukturbeitrag sowie über einen Konzessionsvertrag an. Dabei, so Hornberger, wird auch durch einen Unternehmensvertreter von Energie Südbayern die mögliche Konzeption näher vorgestellt und erläutert.

 

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde die Zusammenfassung der Bedarfserhebung für die Schulkinder-Ferienbetreuung vorgestellt. Demnach wurde für fünf Kinder ein Bedarf angemeldet für das neue Schuljahr 2011/2012. Der Gemeinderat befürwortete aufgrund dieser Bedarfsfeststellung einen Antrag an die Pfarrei/Kirchenstiftung Hunderdorf mit der Bitte um künftige Mitbetreuung von Schulkindern in der entsprechenden Ferienzeit bei der Kindertagesstätte „Sankt Nikolaus". Ferner wurde informiert, dass die in Kooperation mit der Stadt Bogen angebotene Ferienbetreuung in den Sommerferien 2011 nicht zustande kommt, da insgesamt nur zwei bzw. drei Anmeldungen vorlagen.

 

 

 

Zur Information gab der Bürgermeister den Sachstand zur Rathaussanierung und bilanzierte: „Die Bau- und Instandsetzungsarbeiten sind laut Architektenaufstellung im Kostenrahmen von 145.000 Euro, wie in der Vergabesitzung vom Architekturbüro Hornberger, Illner & Weny vorgetragen". Die Maßnahme ist kurz vor dem Abschluss. Das Gerüst wird in der 30. Kalenderwoche weitgehend entfernt und im Eingangsbereich wird die neue Alu-Konstruktion in ca. drei Wochen fertig gestellt. Auch restlichen Zimmererarbeiten sind noch zu erledigen. Sodann ist die Maßnahme zum Abschluss gebracht, konstatierte der Rathauschef. Zu dem Baugesuch Verlängerung der Geltungsdauer des Vorbescheides auf Errichtung eines Wohnhauses mit Garage in Steinburg, Bau einer Photovoltaikanlage als „aufgeständertes System" auf das Wohnhausdach in Lintach 22 und Anbau eines Balkons in Lintach 28 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die bei einem Ortstermin getroffene Entscheidung der Gemeinderäte, den Autobahnlängsweg in einem Teilbereich instand zu setzen, wobei große Schadensstellen mit einem Vollausbau und ansonsten der gesamte Straßenteilbereich von der Abzweigung bei der Kreisstraße/Autobahnunterführung bei Sollach/Stetten bis zum Anwesen Karmann in Hofdorf eine neue Oberflächentragdeckschicht erhält. Die Kosten verringern sich lt. Mitteilung des Ingenieurbüros dadurch auf nunmehr rund 108.000 Euro. Der Gemeinderat stimmte einer diesbezüglichen beschränkten Ausschreibung zu in Zusammenhang mit weiteren Straßenasphaltierungen an der Eichenfeldstraße, Gewerbegebiet und Kläranlagenzufahrt. Weiterhin informierte der Gemeindechef über die Ausschreibung von Winterdienstleistungen für einen Teilbereich des Gemeindegebietes, nachdem der bisherige Landwirt aus zeitlichen Gründen den Winterdienst nicht mehr fortführt. Bewerbungen von Interessenten sind bis 05. August erwünscht. Ferner gab der Bürgermeister zur Kenntnis die Auszahlung der ersten Zuschussrate seitens der Regierung von Niederbayern in Höhe von 155.000 Euro für den Kinderkrippenneubau sowie den Ortstermin mit dem Ingenieurbüro MKS für die Bestandsaufnahmen und den Maßnahmenkatalog für eine etwaige Dorferneuerung in Steinburg. Abschließend wurde bezüglich der Anfrage auf evtl. weitere Baugrundstücksausweisungen im Bereich Steinburg das Antwortschreiben des Landratsamtes bekannt gegeben. Danach werden die in Aussicht genommenen Flächen aus fachlicher Sicht ablehnend beurteilt. Bezüglich einer Gemeinderatsanfrage, wie sich die Gemeinde künftig zur Windenergie stellt, verwies der Bürgermeister auf die anstehende Behandlung dieses Themas in der nächsten Gemeinderatssitzung.

 

 

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