Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

03.02.2011

Aus dem Gemeinderat

 

Hauptthemen der im Rathaus in Hunderdorf stattgefundenen Gemeinderatssitzung waren die Vergabe der Baumeisterarbeiten für den Kinderkrippenneubau, die Grundsatzprüfung für ein Gewerbe- und Industriegebiet bei Hofdorf sowie die Vergabe einer Hackschnitzelanlage beim Bauhof.

Bürgermeister Hans Hornberger gab zunächst das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung der Baumeisterarbeiten für den Neubau der Kinderkrippe bekannt, ebenso die Vergabewertung. Der Gemeinderat beschloss, den Zuschlag an den wirtschaftlichsten Angebotsteller, der Fa. Gebr. Schneller, Rattenberg, zu erteilen bei einer Auftragssumme von rund 120.000 Euro. Die Bauarbeiten sollen etwa Mitte März beginnen und Ende April abgeschlossen werden. Damit wurden die ersten Arbeiten für die Kinderkrippe mit 12 Plätzen für Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren vergeben. Die Vergabe weiterer Bauleistungen steht demnächst an.

Dann befasste sich der Gemeinderat mit einer etwaigen Deckblattänderung zum Flächennutzungs- und Landschaftsplan wegen eines Gewerbe- und Industriegebietes Nähe der Autobahn bei Hofdorf. Der Bürgermeister erläuterte anhand aufgezeigter Lagepläne den grob in Betracht gezogenen Flächenbereich. Der Gemeinderat sprach sich grundsätzlich für eine Prüfung im Deckblattverfahren aus, ob im Grundsatz die Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen möglich wäre. Der Bürgermeister wurde beauftragt, dazu die entsprechende Schritte in die Wege zu leiten. Zu den Baugesuchen Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Wohnhauses mit separater Doppelgarage auf Fl.Nr. 736/2, 736 der Gemarkung Gaishausen, Anbau eines Verkaufsraumes an die Hofmetzgerei in Nolteweg 13 und Neubau eines Carports in Fichtenstr. 24 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Zur Information gab das Gemeindeoberhaupt sodann die voraussichtlichen Erträge der Fotovoltaikanlagen in Gaishausen und Au vorm Wald, die für die beiden 12 kWP-Anlagen rund 10.000 Euro für das Jahr 2011 betragen werden.

Weiterhin gab der Bürgermeister die vorläufige Schlüsselzuweisung für die Gemeinde für das Jahr 2011 mit 783.380 Euro bekannt. Damit ergibt sich eine Minderung gegenüber dem Vorjahr um rund 16.576 Euro, was ein Minus von 2,1 % bedeutet.

Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat ein Schreiben des Kindergartens und der Pfarrei St. Nikolaus bezüglich der Mitfinanzierung des Kletterturms mit Spielkombination für das Kindergartengelände. Die Kosten von knapp 10.000 Euro werden größtenteils und erfreulicherweise durch Spendenaktionen des Elternbeirates finanziert. Zur Restfinanzierung des ungedeckten Bedarfes wurde ein Zuschussbedarf von 2.000 Euro bei der Gemeinde beantragt, 1.000 Euro steuert die Pfarrei bei. Seitens der Mitglieder des Gemeinderates wurde die Aktion begrüßt und beschlossen, die Beschaffungsmaßnahme antragsgemäß mit 2.000 Euro mitzufinanzieren. Zudem gab der Ratsvorsitzende die für die Gemeinde erhaltene Spende für hilfsbedürftige Personen von 1.000 Euro aus der Weihnachtshaus-Aktion 2010 bekannt. Zum Winterdienst berichtete Bürgermeister Hornberger, dass bereits jetzt vom November bis Januar Ausgaben von rund 52.250 Euro angefallen sind. Im Vorjahr lagen die Winterdienstausgaben insgesamt bei 53.000 Euro. Zugleich wurde auch vom Bauhofleiter die Durchführung des Winterdienstes erläutert. Ferner wurde auch der Räum- und Streuplan aufgezeigt, wobei die verschiedenen Gemeindestraße in Dringlichkeitsstufen 1 bis 3 festgelegt sind und der Winterdienst im Rahmen der Leistungsfähigkeit durchgeführt wird. Ein Streuen bei den Dringlichkeitsstufen 2 und 3 ist grundsätzlich nicht festgelegt ist, sondern nur im Bedarfsfall bei besonderer Glätte. Abschließend wurde konstatiert: Der Winterdienst wurde von den Bauhofmitarbeitern und vom Drittbeauftragten gut durchgeführt und sie verdienen ein allgemeines Lob".

Beraten wurde auch über eine Hackschnitzelheizung für das Bauhof- und Wertstoffhofgebäude. Dazu wurden im nichtöffentlichen Teil die entsprechenden Angebote vorgelegt, ebenso eine Kostenschätzung der Lagerhalle für Hackschnitzel. Dabei wurde auch eine Konzeption in Verbindung mit einem Waschplatz für Bauhoffahrzeuge aufgezeigt. Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat grundsätzlich mit großer Mehrheit für die Errichtung einer Hackschnitzelanlage aus, die sich langfristig amortisiert, da das Hackschnitzelmaterial aus dem Eigenbedarf gestellt werden kann. Sodann wurde noch der Zuschlag für die Ausführung der Hackschnitzel- und Pelletsheizung vergeben bei Kosten von rund 36.000 Euro. Bezüglich der Lagerhalle werden noch konkrete Angebote eingeholt.

 

 

drucken nach oben