Kommunale Wärmeplanung der Gemeinde Windberg

Unsere Gemeinde Windberg steht vor der Aufgabe, ihre Wärmeversorgung neu auszurichten. Die kommunale Wärmeplanung ist dafür unser Einstieg: Sie soll aufzeigen, wie wir in den kommenden Jahren heizen können – klimaverträglich, bezahlbar und möglichst verlässlich planbar.
Im Mittelpunkt steht dabei Orientierung für Sie als Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie für unsere Betriebe. Die Planung soll deutlich machen, welche Optionen in den einzelnen Gebieten überhaupt in Frage kommen: Wo kann ein Wärmenetz eine Perspektive sein, wo werden eher individuelle Lösungen direkt am Gebäude im Vordergrund stehen?
Gemeinsam mit einem Fachbüro und Partnern aus der Region analysieren wir hierzu die heutige Situation: bestehende Heizungen, vorhandene Leitungen, dicht bebaute Bereiche und eher verstreute Lagen. Auf dieser Grundlage entstehen Vorschläge, die sich an den konkreten Bedingungen vor Ort orientieren - der historische Ortskern braucht oft andere Wege als ein Neubaugebiet.
Ein wichtiger Baustein wird der direkte Austausch mit Ihnen sein. In einem späteren Schritt werden Wärmenetzbetreiber auf Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer zugehen, um mögliche Anschlussvarianten, zeitliche Abläufe und Rahmenbedingungen zu besprechen. Ziel ist nicht, fertige Entscheidungen „von oben“ zu verkünden, sondern transparent zu machen, welche Wege realistisch sind und welche Folgen sie haben könnten.
Die Wärmewende ist kein abstraktes Projekt, sie betrifft unseren Alltag ganz direkt. Deshalb ist es mir wichtig, Sie frühzeitig zu informieren und Ihre Fragen aufzunehmen. Wer die grobe Richtung kennt, kann Investitionen besser planen und muss nicht unter Zeitdruck entscheiden.
Ich lade Sie ein, diesen Prozess aufmerksam zu begleiten - mit Interesse, kritischen Nachfragen und eigenen Anregungen. Wenn Gemeinde, Bürgerschaft, Fachleute und Unternehmen zusammenarbeiten, können wir Windberg so aufstellen, dass die Wärmeversorgung auch in Zukunft zuverlässig ist und zu unserer Gemeinde passt.

Helmut Haimerl 
Erster Bürgermeister

 

Die Kommunale Wärmeplanung können Sie unter Downloads herunterladen.