Umbau für Seniorentagespflege in vollem Gange

Aus der Gemeinderatssitzung vom 11.12.2025

Auf der Tagesordnung der letzten Sitzung stand neben einem Bauantrag auch die Auftragsvergabe für die Elektroarbeiten im Rahmen des Umbaus des ehemaligen Raiffeisengebäudes in eine Tagespflge.

Sitzungssaal Hunderdorf

Zu Beginn der Sitzung befasste sich das Gremium mit der Stellungnahme zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans der Stadt Bogen „SO Solarpark Niedermenach“ und der Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Weidenhofen“. Beide Bebauungspläne berühren die Gemeinde Hunderdorf nicht, daher wurden keine Einwendungen gegen das Bauleitplanverfahren erhoben.
Zum vorliegenden Bauantrag auf Umbau der Holzlagerplatzüberdachung in eine Lager- und Wartungshalle in Steinburg 1, der bereits im September schon einmal behandelt und aus immissionsrechtlichen Gründen abgelehnt wurde, erfolgte eine Umplanung, sodass nun eine abgeschlossene Halle mit Schiebetoren vorgesehen ist. Lärm- und stauberzeugende Tätigkeiten können daher im Falle einer Baugenehmigung ausschließlich im geschlossenen Bereich der Halle durchgeführt werden. Aus diesem Grund wurde nun das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Weiter ging es mit der Auftragsvergabe für das Gewerk Elektroinstallation für den Umbau des ehemaligen Raiffeisengebäudes in eine Tagespflege. Im Rahmen der beschränkten Ausschreibung haben drei Firmen Angebote abgegeben, die in die Wertung mit aufgenommen wurden. Das Gremium beschloss, den Auftrag für die Elektroarbeiten gemäß dem Vergabevorschlag des Planungsbüros für Elektro- und Energietechnik Liebl aus Mariaposching an die Firma Elektro Wirth B&M GmbH aus Hengersberg als wirtschaftlichsten Anbieter zu erteilen. Die Bruttoauftragssumme beläuft sich auf rund 191.300 Euro.
Erster Bürgermeister Max Höcherl informierte am Ende der öffentlichen Sitzung über den Schlussbescheid der Regierung von Niederbayern für die Neugestaltung des Kirchenumfeldes. Die endgültigen förderfähigen Kosten belaufen sich auf 1.353.000 Euro bei Gesamtkosten in Höhe von 1.491.300 € und einer Förderung in Höhe von 1.082.400 Euro.
Es folgte eine nichtöffentliche Sitzung, in der sich das Gremium mit Grundstücksangelegenheiten und Vorkaufsrechtsanfragen befasste.