Bürger- und Vereinsbus der Verwaltungsgemeinschaft offiziell übergeben

Vereinsbus

Bürgermeister Max Höcherl, Pfarrer Martin Müller, Karl-Heinz Kaiser (mikar GmbH & Co.KG), Bürgermeister Helmut Haimerl und Bürgermeister Matthias Wallner vor dem Bürger- und Vereinsbus der drei Gemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg.

Knapp 30 Gäste konnte Gemeinschaftsvorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf und der Hunderdorfer Bürgermeister Max Höcherl in der Aula der Grundschule Hunderdorf im Rahmen eines kleinen Festaktes zur offiziellen Einführung des kommunalen Carsharing-Projektes herzlich willkommen heißen. Der Bürgermeister bedankte sich bei seinen beiden Bürgermeisterkollegen Matthias Wallner aus Neukirchen und Helmut Haimerl für die Unterstützung gemeinsam an diesem Mobilitätsprojekt, ein Service für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Vereine der drei Kommunen, mitzuwirken. Sein großer Dank galt auch allen Sponsoren, die mit ihrem finanziellen Engagement diese werbebasierte und damit für die beteiligten Gemeinden kostenneutrale Lösung erst möglich gemacht haben. Er bedankte sich auch bei der Firma mikar GmbH & Co.KG, Deggendorf, namens des Mitgesellschafter Karl-Heinz Kaiser, für Durchführung und Organisation diese kommunalen Carsharing-Projektes im Zusammenwirken mit den Gemeinden und Sponsoren.

 

Wie Herr Kaiser ausführte, steht mit dem neuen Opel Movano nun für die Privat- und Vereinsnutzung ein 9-Sitzer-Bus eine jederzeit verfügbar und kostengünstige Mobilitätslösung bereit. Der Bus steht jedem offen, der eine gültige Fahrerlaubnis besitzt und der sich bei mikar als Fahrer registrieren lässt. Die Überprüfung und Bestätigung des Vorliegens einer gültigen Fahrerlaubnis ist über die App, aber auch im Rathaus Hunderdorf möglich. Die Buchung des Fahrzeugs erfolgt mit ein paar Klicks auf dem Smartphone. Das Fahrzeug hat seinen festen Standort am Schulparkplatz, nähe Mode Kaldonek, hier wird es nach Beendigung der Fahrt auch wieder abgestellt. Die Kosten für die Nutzer sind leicht zu überschauen. Grundgebühren gibt es nicht, jede Stunde kostet 4,90 Euro, ein ganzer Tag 44,90 Euro. Pro Buchung sind 300 Kilometer frei und jeder weitere Kilometer kostet 11 Cent. Dazu kommen die Spritkosten, denn das Fahrzeug ist wieder vollgetankt abzustellen. Es kann auch mehrere Tage ausgeliehen werden, beispielsweise für einen Wochenend-Trip oder für eine Urlaubswoche. Für all das benötigt man die in den App-Stores herunterladbare mikar-App, die innerhalb von zwei Tagen freigeschaltet wird. Mittels der App lässt sich nach vorheriger Fahrzeugbuchung das Fahrzeug schlüsselfrei öffnen, im Fahrzeug liegen Fahrzeugschlüssel und Papiere bereit. Er stellte fest, dass das mikar Carsharing Konzept, basierend auf Drittmittelfinanzierung für einen kalkulierten Nutzungszeitraum von vier Jahren, auf die Bedürfnisse von Kommunen zugeschnitten sei, die damit ihr Mobilitätsangebot vor Ort ohne finanzielles Risiko ausbauen können. Alle Services rund ums Fahrzeug übernimmt mikar. Anschließend veranschaulichte Frau Nancy Grolms von mikar mittels Power-Point-Präsentation die Durchführung der Fahrzeugbuchungsmodalitäten per App-Nutzung.

Pfarrer und Dekan Martin Müller nahm im Anschluss an die Ausführungen die kirchliche Segnung des Bürger- und Vereinsbusses auf dem Schulhof vor. In seinem Segensgebet rief er aus, dass das Fahrzeug auf all seinen Wegen unter Gottes Segen stehen möge, ebenso wie alle die damit auf Reisen gehen und die das Projekt unterstützen.

Zum Schluss wurde der Bürger- und Vereinsbus von den Teilnehmern genau in Augenschein genommen und Frau Grolms erläutere die Fahrzeugnutzung und -Bedienung direkt am Nutzungsobjekt.

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