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News von 2009 und früher

 

 

25.02.2010 Vom Gemeinderat

„Der Ankauf eines neuen Mehrzweckfahrzeuges (MZF) für die FFW Hunderdorf mit Kosten von rund 107.000 Euro wird beschlossen “. Dies ist das einstimmige Beschlussergebnis des Gemeinderates in der Sitzung im Rathaus. Dazu hatte Bürgermeister Hans Hornberger das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung vorgelegt. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Mercedes-Sprinters, Allrad, mit Aufbau von „Furthner und Ammer“. Weiterhin wurde vom Gemeinderat die Ausschreibung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 16/24 Tr. für die FFW Hunderdorf beschlossen. Es soll das bisherige TLF 16/25 ersetzen. Aufgrund der geschätzten Kosten von rund 250.000 Euro ist eine EU-weite Ausschreibung vorzunehmen. Dazu wurde ein entsprechendes Fachbüro beauftragt. Ferner wurde für die vier örtlichen Feuerwehren die Ergänzungsbeschaffung für das Jahr 2010 gebilligt bei Kosten von etwa 27.000 Euro. Diesbezüglich ist eine beschränkte Ausschreibung seitens der Verwaltung zu veranlassen.

 

Einmütig war der Gemeinderat dafür, auf den FFW-Gerätehäusern Au vorm Wald und Gaishausen Fotovoltaikanlagen mit jeweils einer Größe von etwa 12 kWp zu errichten. Die Gesamtkosten beziffern sich für das Projekt zur umweltfreundlichen Stromerzeugung auf rund 67.000 Euro. Der Auftrag wurde auf das günstigste Angebot des örtlichen Elektrounternehmens Reiner erteilt. Anschließend gab der Gemeindechef das Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung für die Neuasphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf – Gaishausen – Ehren bekannt. Der Zuschlag wurde auf das wirtschaftlichste Angebot des Bauunternehmens Ohneis vergeben bei einer Angebotssumme von rund 396.000 Euro. Damit wird die schadhafte Gemeindestraße nun zum Frühjahr umfassend saniert.

 

Die Zustimmung der Ratsmitglieder fand auch die geringfügig geänderte Eingabeplanung für den Neubau der Kinderkrippe für Kinder von 0 bis 3 Jahren. Bürgermeister Hans Hornberger hatte dazu von einem weiteren Gespräch bei der Regierung berichtet, wonach fördertechnisch im nichtausgebauten Teilbereich des Dachgeschosses nur ein Fenster eingeplant werden dürfe und noch eine Zusatzausstattung für das Zimmer der Kindergartenleiterin geboten ist. Die Planung und der Zuwendungsantrag für das mit rund 520.000 Euro geschätzte Vorhaben soll nunmehr an die Regierung eingereicht werden.

Zu den Baugesuchen Aufstockung des bestehenden Wohnhauses und Neubau eines Nebengebäudes mit Schwimmbecken in der Bahnhofstraße 75, den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Brunnenstraße 28 und Nutzungsänderung von Fensterfabrikation in Dienstleistungsunternehmen mit Oberflächentechnik in der Thananger Straße 26 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.

 

Im Folgenden legte der Bürgermeister den bereits durch den Schulverband Hunderdorf für den Mittelschulverbund der Hauptschulen Hunderdorf – Mitterfels – Stallwang beschlossenen Kooperationsvertrag vor. Dadurch wird künftig gemeinsam ein zukunftsweisendes Mittelschulangebot wohnortnah angeboten. Es soll auf breiter Basis mitgetragen werden, so Hornberger. Er konnte dazu ein einhelliges Zustimmungsergebnis vermerken.

Es gelte, so das Gemeindeoberhaupt fortfahrend, aufgrund der Bioenergieregion Straubing-Bogen nach Möglichkeit einen ehrenamtlich tätigen Energy-Scout (Energieberater) für die Gemeinde bzw. auf dem Gebiet der drei Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft zu finden. Nähere Informationen dazu sind unter www.hunderdorf.de News/Aktuelles nachzulesen. Hingewiesen wurde vom Redner auf den Regionaltag am 26. und 27. Juni in Niederwinkling. Eine Gemeindebeteiligung ist nicht vorgesehen. Es würde aber begrüßt, wenn beispielsweise der Musikverein im kulturellen Bereich einen Beitrag beisteuern würde. Abschließend informierte Hornberger über die Installation eines Beamers für den Sitzungssaal, über den Tod von Altbürgermeister Wilhelm Winkler in der Partnergemeinde St. Johann sowie über den Fraktionstermin am 2. März zur Vorbesprechung des Haushalts 2010. Beschlossen wurde die Wegewidmung mit einer Länge von 285 Metern für die in der Gemarkung Steinburg gelegene Teilstrecke der Gemeindeverbindungsstraße Rimbach – Taußersdorf der Gemeinde Neukirchen. Bau- und Unterhaltslast dazu werden mit der ebenso gebilligten öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Nachbargemeinden einvernehmlich geregelt.

 

 

24.02.2010    Energy Scout gesucht

Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Die Bioenergieregion Straubing-Bogen ist bestrebt und ruft die Gemeinden auf, Anlaufstellen für die Themen Energiesparen und Bioenergie einzurichten. Dazu sollen sogenannte „Energy Scouts“ berufen werden, die ehrenamtlich tätig sind. Der Energieberater, männlich oder weiblich, soll zentraler Ansprechpartner sein, Informationsmaterial ausgeben und Initial-Beratungen durchführen und interessierte Bürger an regionale Sachverständige verweisen. Zu den Aufgaben gehört auch die aktive Kontaktaufnahme zu Bau- und Hausherren, um mehr Bewusstsein für das Thema Energiesparen und den Ersatz fossiler Energieträger durch Bioenergielösungen zu schaffen.

Die Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg wollen deshalb für ihre Gemeinde bzw. für den Bereich der Verwaltungsgemeinschaft einen Energy Scout installieren. Nähere Informationen über das Stellenprofil gibt es bei den Bürgermeistern sowie in der VG-Geschäftsstelle (Rathaus) Hunderdorf und im Internet der jeweiligen Gemeinden unter Aktuelles/News.

 

 

18.02.2010 Pläne „Freiland-Fotovoltaikanlage“ liegen aus

Der Gemeinderat Hunderdorf hat für das Grundstück Fl.Nr. 30 Gemarkung Hunderdorf, an der Lintacher Straße in Hunderdorf, den Flächennutzungs- und Landschaftsplan mit der Änderung durch Deckblatt Nr. 7 zur Ausweisung eines Sondergebietes (SO) „Freiland-Fotovoltaikanlage“ gebilligt. Zugleich wurde der Planentwurf eines vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan beschlossen.

Es erfolgt nunmehr im Aufstellungsverfahren die öffentliche Auslegung. Die Planentwürfe samt Erläuterungen und Umweltbericht liegen in der Zeit von Montag, 22. Februar 2010, bis einschließlich Montag, den 22. März 2010, während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Sollacher Str. 4, 94336 Hunderdorf, ZiNr. 4 zur öffentlichen Einsicht aus. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Gleichzeitig ist während der Auslegung Gelegenheit zur Äußerung gegeben.

 

 

04.02.2010    Sammlung landwirtschaftlicher Folien 2010

Da die Sammlung landwirtschaftlicher Folien in den letzten Jahren gut angenommen wurde, wird die Sammlung im Frühjahr 2010 fortgesetzt. Das Sammelfahrzeug des ZAW-SR steht deshalb am Donnerstag, 11.03.2010,von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr, am Wertstoffhof Neukirchen bereit. Die Folien der einzelnen Anlieferer werden mit einem LKW mit einer Frontladereinrichtung (mit integrierter Wiegeeinrichtung) geleert. Die Kosten in Höhe von 0,20 Euro pro kg Folie werden anhand der Wiegescheine direkt vor Ort abgerechnet. Angenommen werden Siloplanen, Rundballenfolie und –netze aller Art. Anliefern können auch Landwirte der umliegenden Gemeinden.

 

 

10.02.2010    Aus der Schulverbandssitzung

Die Kooperation für einen Mittelschulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang, die Aufstellung des Haushaltsetats 2010 mit 755.900 Euro und das öffentliche Büchereiwesen waren Kernpunkte der Schulverbandsversammlung, die kürzlich im Rathaus in Hunderdorf stattfand.

Zunächst ging es unter Leitung des Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) um die Neugestaltung der Bücherei in Hunderdorf. Dabei wurde ein geeigneter neuer Raum im Erdgeschoss der Hauptschule mit unmittelbarem Zugang besichtigt und als gut geeignet befunden. Sonach erläuterte Doris Glonegger von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, Regensburg, die Ziele, Konzeption und Einrichtung einer neuen Gemeindebibliothek in Hunderdorf. Die bisherige Bücherei und der Medienbestand sind veraltet, sodass dringend eine Neukonzeption anstünde. Es gelte, so Glonegger, die Bereitstellung eines aktuellen attraktiven Medienbestands für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. Zudem sei eine Leseförderung durch geeignete Medienangebote in Kooperation mit der Schule und den Kindergärten sowie Veranstaltungsarbeit wichtig.

Vom derzeitigen Bücherbestand von 8.148 wären ca. 4.000 Bücher zu übernehmen, die anderen auszusondern. Zielbestand sei es, 6.000 aktuelle Medien bereitzustellen, was eine Neuanschaffung von 2.000 Stück bedeute.

Nach Ansicht von Frau Glonegger, die bei der Auswahl die Unterstützung ihrerseits von der Landesfachstelle zusicherte, müsste der Medienetat aufgestockt und insbesondere die Kinder- und Jugendliteratur erweitert sowie die Sachbücher stark ausgebaut werden. Wichtig wäre es auch CD`s, Spiele und DVDs neu einzuführen, ebenso Zeitschriften. Wichtig wäre es auch eine EDV- Bibliotheksverwaltung einzuführen.

Für 2010 wäre eine Investition für die Einrichtung von rund 20.000 Euro und für die Medienergänzung mit 10.000 Euro notwendig sowie eine EDV-

Ausstattung mit 4.000 Euro. Zu den Gesamtkosten von rund 34.000 Euro stünde eine maximale Förderung von 13.600 Euro in Aussicht. Nach Erörterung war sich die Schulverbandsversammlung einig, dass eine Neukonzeption geboten sei, um eine breite und erfolgreiche Akzeptanz der Bibliothek in der gesamten Bevölkerung zu erreichen. Eine Entscheidung wurde zur nächsten Sitzung vertagt, da noch nähere Informationen zur Ausstattung und die laufenden Betriebskosten zur Entscheidungsfindung zu ermitteln sind.

Sodann gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Hornberger, den Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2009 bekannt. Besondere Prüfungsfeststellungen erfolgten nicht und die Schulverbandsversammlung stellte das Jahresrechnungsergebnis in den Solleinnahmen und –ausgaben mit 710.624 Euro fest. Zugleich wurden auch unausweichliche Haushaltsüberschreitungen gebilligt und Entlastung erteilt.

 

Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer verwies auf den vorgelegten Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2010, der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und entsprechend den Anforderungen erstellt wurde. Kämmerer Josef Michl erläuterte ergänzend den Vorbericht sowie die Einnahmen und Ausgaben in größeren Haushaltsansätzen. Nach Erörterung wurde von den sieben Verbandsmitgliedern der Haushaltsplan 2010 angenommen und die entsprechende Haushaltssatzung erlassen. Sie schließt ab in den Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 710.700 Euro und im Vermögenshaushalt mit 45.200 Euro. Der gesamte Schuletat beziffert sich somit auf 755.900 Euro. Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll zur Finanzierung der Ausgaben) wurde mit 550.700 Euro festgesetzt. Es ergibt sich somit bei 293 Verbandsschülern eine Schulverbandsumlage je Verbandsschüler mit 1.879 Euro. Die Schulverbandsumlage errechnet sich für die einzelnen Mitgliedsgemeinden wie folgt: Hunderdorf 358.989 Euro (191 Schüler), Neukirchen 71.422 Euro (38) und Windberg 120.289 (64). Die größeren Einnahmen für den Schulverband sind die Gebühren für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung mit 5.500 Euro sowie Gebühren für die offene bzw. gebundene Ganztagsklasse mit 26.000 Euro sowie Zuschüsse für die Mittags- bzw. Nachmittagsbetreuung und Bücherei mit 14.300 Euro. Die Haupteinnahme stellt der Staatszuschuss für die Schülerbeförderung mit 90.000 Euro dar. Die gewichtigen Ausgaben sind die Personalkosten mit 168.900 Euro, die Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten der Schulgebäude mit 99.800 Euro, die Schulhausmiete und Kopiererleasing mit 168.100 Euro, der Schulaufwand mit 45.200 Euro, die Mittagsverköstigung mit 31.300 Euro, die Jugendsozialarbeit mit 7.000 Euro sowie die Schülerbeförderungskosten mit 163.400 Euro.

Zum nächsten Tagesordnungspunkt legte Verbandsvorsitzender Gstettenbauer den vorbesprochenen Kooperationsvertrag zur Bildung eines Mittelschulverbundes Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang vor. Nach dem Bayerischen Mittelschulkonzept können die Hauptschulen in Bayern im Schuljahr 2010/11 zur Mittelschule weiter entwickelt werden. „Auch wir wollen für unsere Hauptschule zukunftsweisend das Gütesiegel „Mittelschule“ zuerkannt bekommen“, konstatierte Verbandsvorsitzender Gstettenbauer auch namens seiner Bürgermeisterkollegen Hornberger und Seidenader. Wichtig sei dabei, in einem größeren Schulverbund ein Ganztagesangebot, ein Angebot zum mittleren Schulabschluss sowie der drei berufsorientierten Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales anzubieten. Besondere Bedeutung komme auch der individuellen modularen Förderung der Schüler im Klassenverband zu. Nachdem einzelne Schulen zukünftig allein die Voraussetzungen nicht schaffen können, ist unter Weiterführung der bereits bestehenden Kooperation zwischen dem Schulverband Hunderdorf und Mitterfels ein neuer Schulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang ab dem Schuljahr 2010/11 geplant. Nach Erörterung wurde von den Mitgliedern der Schulverbandsversammlung der Kooperationsvertrag einmütig unterzeichnet, der u.a. Näheres zum Bildungsangebot, Schulaufwand, Schülerbeförderung usw. enthält.

Damit werden gemeinsam im Schulverbund die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung zu dem Zukunftskonzept „Mittelschule“ geschaffen. Sie sei eine wohnortnähere echte Alternative zur Realschule und in Anspruch genommen werden sowie breite Akzeptanz finden, so Verbandsvorsitzender Gstettenbauer abschließend.

Angesprochen wurde die vorzeitige Schließung des Lehrschwimmbeckens mit Beginn der Osterferien aus Kostengründen. Vom Schulleiter Reinhard Dietz wurde auf die Problematik der bereits voll belegten Turnhalle verwiesen. Diesbezüglich soll noch eine Alternative abgeklärt werden und sodann eine endgültige Beschlussfassung erfolgen. Zur Information gegeben wurde auch, dass sich die gebundene sowie die offene Ganztagsklasse bewährt haben. „Rund 60 Kinder nehmen am Mittagsessen teil. Es herrscht eine gute Essensatmosphäre und alles hat sich sehr gut eingespielt“, resümierte der Schulleiter.

 

 

 

08.02.2010       Aus der Gemeinschaftsversammlung

„Der Haushaltsplan der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf für das Jahr 2010 wird mit Gesamteinnahmen und –ausgaben von 741.000 Euro aufgestellt“. Dies ist das Beschlussergebnis der Gemeinschaftsversammlung, dem Beschlussorgan der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, in der im Rathaus Hunderdorf stattgefundenen Sitzung. Die Verwaltungsumlage je Einwohner beträgt 77,78 Euro bei insgesamt 6.189 Einwohnern im Bereich der Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg. Gemeinschaftsvorsitzender Bürgermeister Hans Hornberger (Hunderdorf) und Kämmerer Michl hatten dazu einen Haushaltsplanentwurf unter wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsgrundsätzen vorgelegt.

Eingangs gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg), den Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2009 bekannt. Prüfungsbemerkungen erfolgten nicht, so Gstettenbauer, der lediglich auf geringfügige Haushaltsstellenüberschreitungen von insgesamt 3.800 Euro verwies, die durch Minderausgaben an anderen Haushaltsstellen abgedeckt sind. Sodann stellte die Gemeinschaftsversammlung das Ergebnis der Jahresrechnung 2009 in den bereinigten Solleinnahmen und –ausgaben fest mit 759.039 Euro. Zugleich wurde Entlastung erteilt. Dann verwies Gemeinschaftsvorsitzender Bürgermeister Hans Hornberger auf den Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 2010, der nach sparsamen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellt wurde. Kämmerer Josef Michl erläuterte ergänzend den Vorbericht, sowie die Einnahmen und Ausgaben in den größeren Haushaltsansätzen. Von den elf Mitgliedern der Gemeinschaftsversammlung wurde einmütig der Haushaltsplan 2010 beschlossen und die entsprechende Haushaltssatzung erlassen mit Gesamteinnahmen und –ausgaben von 741.000 Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 696.000 Euro und auf den Vermögenshaushalt 45.000 Euro. Die Verwaltungsumlage zur Finanzierung von Ausgaben wurde mit 481.400 Euro festgesetzt (Vorjahr 474.900 Euro). Die Verwaltungsumlage wurde je Einwohner auf 77,78 Euro (Vorjahr 76,68 Euro) festgesetzt, wobei 6.189 Einwohner der drei VG-Gemeinden zugrunde gelegt sind. Die Verwaltungsumlage verteilt sich auf die einzelnen Mitgliedsgemeinden wie folgt: Hunderdorf 257.307 Euro (3.308 Einwohner), Gemeinde Neukirchen 142.343 Euro (1.830 Einwohner) und Windberg 81.750 Euro (1.051 Einwohner). Neben der Verwaltungsumlage sind bei der Verwaltungsgemeinschaft weitere Einnahmen die Zuweisung nach dem Finanzausgleichsgesetz mit 103.000 Euro sowie Verwaltungsgebühren mit 30.400 Euro. Die größeren Ausgabeposten sind die Personalkosten mit 491.300 Euro, EDV-Kosten mit 45.000 Euro sowie Post- und Fernmeldegebühren, Onlinedienste 15.700 Euro. Weiterhin stehen zu Buche der allgemeine Bürobedarf 16.700 Euro, die Kassenversicherung mit 5.600 Euro und die Miete für das Rathaus 22.100 Euro. Erfreulich konnte festgestellt werden, dass die Verwaltungsgemeinschaft schuldenfrei ist und aus dem Vorjahr auf eine Rücklage von 45.000 Euro zurückgegriffen werden könne. An Investitionen sind insbesondere geplant die Neu- bzw. Ergänzungsbeschaffung von EDV-Ausstattungsgegenständen mit ca. 20.000 Euro.

Gebilligt wurde von der Gemeinschaftsversammlung auch der Netznutzungsvertrag mit E.ON Bayern für die Stromversorgung, soweit sie die VG-Zuständigkeit betrifft. Der neue Vertrag wurde durch den Abschluss reiner Stromlieferverträge zusätzlich notwendig, da die Stromversorgung nunmehr aufgebaut ist in getrennte Bereiche Netznutzung und Stromlieferung. Einmütig Beschluss gefasst wurde abschließend darüber, die Kindergeldabrechnung der Familienkasse bei der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (AKDB) zu übertragen.

 

 

04.02.2010    Vom Gemeinderat

„Der Planentwurf für das Sondergebiet „Freiland-Fotovoltaikanlage Hunderdorf, Lintacher Straße“ in der Fassung vom 4. Februar für die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 7 und der Bebauungs- und Grünordnungsplan wird gebilligt. Die öffentliche Auslegung und die Behördenanhörung ist vorzunehmen“. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig, nachdem zuvor die im Zuge der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen behandelt und abgewogen wurden.

„Damit kommen wir der Genehmigung der von einem privaten Betreiber zur Errichtung vorgesehenen Anlage auf einer Fläche von rund 7,5 Hektar, die allgemein positiv gesehen wird, einen weiteren Schritt näher“, so Bürgermeister Hans Hornberger.

Gegen die geplante Freiland-Fotovoltaikanlage hatten unter anderem die Höhere Landesplanungsbehörde bei der Regierung von Niederbayern und das Wasserwirtschaftsamt keine Bedenken erhoben. Zum E.ON-Hinweis auf einen Sicherheitsabstand zur vorhandenen 20-KV-Leitung wurde festgestellt, dass eine Erdverkabelung am Ostrand der Fotovoltaikanlage vorgeschlagen wird, um Schattenwurf und Eisabfall zu vermeiden. Zu den Ausführungen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde der Hinweis auf die günstige landwirtschaftliche Nutzfläche zur Kenntnis genommen, die diesbezüglichen Bedenken zurückgestellt, nachdem es sich um ein landesplanerisch geeignetes Grundstück mit Ortsanbindung handelt und kein dauerhafter Verlust der landwirtschaftlichen Produktionsfläche gegeben ist. Die städtebauliche Empfehlung des Landratsamtes, die Ausdehnung entlang der Lintacher Straße auf 300 Meter anstelle der gesamten Grundstückslänge von 450 Metern zu beschränken, wurde nicht angenommen. Siedlungs- und Gewerbeentwicklungen gehen ebenso in diese Gebietslänge und zudem ist die wirtschaftliche Nutzbarkeit der Fotovoltaikanlage geboten. Naturschutzrechtlichen Belangen vom Bund Naturschutz und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt wurde teilweise Rechnung getragen, unter anderem mit einer durchgehenden zwei- bzw. dreireihigen Grünstreifenbepflanzung mit der Übernahme eines 15prozentigen Baumanteiles sowie der Rücknahme der Baugrenze auf drei Meter vom Pflanzstreifen. Darüber hinaus wurde die Höhe der Module auf maximal drei Meter anstelle der bisher vier Meter vorgenommen. Vorgetragene Bedenken aufgrund der Einsicht von den Höhenlagen auf die Anlage wegen der zu erwartenden Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes wurden zurückgewiesen und damit die geforderte weitere Durchgrünung mit einem zweireihigen Pflanzstreifen in der Mitte des Gebietes. Die Ausführungen der Immissions-Abteilung im Landratsamt bezüglich der Blendwirkung und Anlage eines fünfreihigen wurden zur Kenntnis genommen. Nachdem bereits an der Lintacher Straße eine durchgehende dreireihige Heckenbepflanzung, im übrigen Gebiet eine zwei bis dreireihige, vorgesehen ist, wird dies als ausreichende Minimierung der möglichen Blendwirkungen gesehen. Die geforderte fünfreihige Strauchpflanzung wird nicht übernommen. Nachgekommen wird durch Aufnahme in die Planfestsetzungen der weiteren Anregung des Landratsamtes, die Beleuchtung der Anlage auszuschließen.

 

Dann gab der Gemeinderat grundsätzlich grünes Licht für die Errichtung des Kinderspielplatzes in Ehren. Bürgermeister Hans Hornberger wurde ermächtigt, die geplanten Spielgeräte mit Kosten von rund 13.000 Euro in Auftrag zu geben, wenn genehmigungsrechtlich nichts mehr im Wege steht. Die geplante Spielplatzausstattung mit Stehkarussell, Kletter- und Turmhaus, Schaukelwippe, Korbschaukel, Federwippen und einer Sandmulde hat auch die einhellige Zustimmung der beteiligten Eltern gefunden. Der Spielplatzbereich soll auch mit einem Maschendrahtzaun komplett eingezäunt werden, waren sich Bürgermeister und Gemeinderat einig.

 

Sodann beschloss der Gemeinderat die Neufassung der Hundesteuersatzung, wobei die neue Rechtssprechung berücksichtigt wurde. Nicht erhöht wurde dabei der seit vier Jahren gleichgebliebene Hundesteuersatz mit 20 Euro sowie für Kampfhunde mit 100 Euro. Lediglich die Steuer für den zweiten und weiteren Hund wurde im Zuge der Satzungsänderung auf 30 Euro (bisher 23 Euro) angehoben. Diskutiert wurde dabei auch das Problem der freilaufenden Hunde auf öffentlichen Wegen sowie in Waldgebieten. Damit und mit einer etwaigen Anleinpflicht wird sich der Gemeinderat demnächst nochmals befassen. Erfreut konnte das Gemeindeoberhaupt informieren, dass im 2009 erschlossenen Baugebiet „Brunnenstraße“ von den 31 Bauplätzen bereits zwölf an Bauinteressenten veräußert werden konnten. Weiterhin sind fünf Vormerkungen auf Parzellen in dieser schönen, zentrumsnahen Ortsrandlage verzeichnet. Zudem berichtete der Ratsvorsitzende, dass bei der geplanten zweiten Erdgasleitungstrasse ein Umbau der Mess- und Reglerstation bei Haselquanten nicht erforderlich sei. Ferner habe bezüglich der geplanten Mittelschulverbünde ein weiteres Gespräch im Landratsamt stattgefunden. Für den Mittelschulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang sei demnächst die Beschlussfassung über den öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag durch das Schulverbandsgremium und den Gemeinderat anstehend.

 

ILE-Moderator Gemeinderat Hans Fuchs berichtete vom Arbeitsseminar. Danach soll bis Juni das Arbeitsergebnis der Gemeinde dem Amt für Ländliche Entwicklung vorgelegt werden. Die Gemeinde habe sich zusammen mit 23 Gemeinden der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) - Nord 23 angeschlossen. Es gelte nach einem Treffen zwischen den ILE-Moderatoren und den Bürgermeistern im VG-Bereich zu einer öffentlichen Versammlung einzuladen. Interessierte engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen für die Mitarbeit in Arbeitskreisen gewonnen werden nach dem Motto „Der Bürger ohne Mandat kommt zu Wort“, so Fuchs. Dabei sollen neue Ideen und Zukunftsentwicklungen erarbeitet werden für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Siedlung, Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus und vieles mehr.

Aus dem Gemeinderat wurden einige Sachbeschädigungen, vermutlich von Jugendlichen, bei der neuen Wartehalle am ehem. Bahnhofsbereich vorgebracht. Es wird nochmals an ein vernünftiges Verhalten appelliert, da verursachte Schäden leider zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Die Gemeinde nimmt gerne Hinweise aus der Bevölkerung entgegen, die auch vertraulich behandelt werden.

 

 

14.01.2010 Aus dem Gemeinderat

 

„Die Planung für den Neubau der Kinderkrippe wird gebilligt“. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der Sitzung am Donnerstagabend.

Dazu hatte der beauftragte Architekt Robert Troiber den überarbeiteten Planentwurf vorgestellt und die Baukosten überschlägig auf rund 490.000 Euro beziffert. Im Bauentwurf ist auf dem Stecklergrundstück ein Krippenbau im Ausmaß von 15,50 auf 12,25 Metern vorgetragen. Im Erdgeschoss sind insbesondere ein Gruppenraum, ein Ruheraum, ein Eltern-Warteraum und die Sanitäranlagen vorgesehen. Im teilausgebauten Dachgeschoss soll ein Lager- und Wäscheraum zur Ausführung kommen. Der Zugangsbereich vom jetzigen Kindergartengebäude zum Neubau soll mit einem Lichtdach verbunden werden, um eine bestmögliche Betriebsverbindung zu schaffen. Nach Erörterung billigte der Gemeinderat im Einvernehmen mit Pfarrer Martin Müller, Kirchenpfleger Josef Breu und der Kindergartenleiterin Alexandra Stadler die Planung. Eine geringfügige Gebäudeverlagerung nach Nord-Westen ist noch zu prüfen. Die entsprechende Zuschussbeantragung aus dem vom Freistaat Bayern aufgelegten Sonderprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 - 2013" ist vorzunehmen. Es steht eine Förderung von rund 303.000 Euro in Aussicht.

 

Wie Bürgermeister Hans Hornberger in Abstimmung mit dem Jugendreferat des Landratsamtes erläuterte, ist aufgrund der Geburtenentwicklung sowie der bereits betreuten elf Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren im Rahmen der Altersmischung die Bedarfsnotwendigkeit eindeutig gegeben. Der Kleinkinderbetreuung komme immer mehr Bedeutung bei. Der Gemeinderat beschloss deshalb weiterhin, ab in Betriebnahme der neuen Kinderkrippe (voraussichtlich 2011) für die Kinder aus der Gemeinde Hunderdorf zwölf Ganztagesplätze als bedarfsnotwendig anzuerkennen. Zugleich wurde entschieden, für den Neubau der Kinderkrippe die Bauträgerschaft zu übernehmen in Abstimmung mit der Kath. Kirchenstiftung Hunderdorf. Der laufende Betrieb soll –wie der bisherige Kindergartenbetrieb- in der Trägerschaft der Kath. Kirchenstiftung geführt werden. Diesbezüglich beantragt die Gemeinde die Übernahme der Betriebsträgerschaft.

 

Dann informierten Ratsvorsitzender Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Xaver Kern über das Raumordnungsverfahren für das MEGAL-Projekt für den Bau einer zweiten Erdgasleitung von Schwandorf bis Deggendorf im Verlauf der jetzigen Leitungstrasse. Die neue Leitung mit einem Durchmesser von einem Meter und einem maximalen Druck von 100 bar soll grundsätzlich im Abstand von zehn Metern zur vorhandenen Erdgasleitung zur Ausführung kommen. Dazu wird ein Arbeitsstreifen von rund 34 Metern und in Waldgrundstücken von 24 Metern erforderlich. Der Gemeinderat sah in dem für die Versorgung bedeutenden Vorhaben keine grundsätzlichen Beeinträchtigungen der gemeindlichen Belange. Bezüglich des etwaigen Umbaues der Messstation in Haselquanten soll noch eine nähere Auskunft eingeholt werden. Bei begründeten Vorbringen sollen im Verfahren auch mögliche Anliegerbedenken und Anregungen berücksichtigt werden, so Bürgermeister und Gemeinderat. Für die Erneuerung des Ballfangzaunes legte sodann das Gemeindeoberhaupt die Angebotswertung vor. Der Zuschlag wurde an den wirtschaftlichsten Anbieter, der Firma Zankl aus Roding, vergeben bei einer Auftragssumme von rund 5.000 Euro. Zum Baugesuch für den Neubau einer Lagerhalle mit Werkstatt, Pferdeboxen und Garagen in Stetten 10 sowie zum Vorbescheid auf Errichtung eines Pferde-Stallgebäudes in Gaishausen 35 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Gebilligt wurde vom Gemeinderat ein Netznutzungsvertrag mit E.ON Bayern für die Stromversorgung in Hunderdorf. Der neue Vertrag wurde durch den Abschluss reiner Stromlieferverträge zusätzlich notwendig. Die Stromversorgung ist nunmehr aufgebaut auf die getrennten Bereiche Netznutzung und Stromlieferung.

Erfreut konnte der Gemeindechef auf die Spendenaktion der Sparkasse Niederbayern-Mitte „Neues Spielgerät für die Gemeinde“ verweisen, wovon man gerne Gebrauch machen wolle. Danach erhält die Gemeinde 50 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 2.500 Euro. Nach einem Schreiben von T-Mobile Deutschland werde der Mobilfunkstandort an der Thananger Straße 28 mit UMTS erweitert. Weiterhin gab der Redner das stattliche Sammelergebnis für die Kriegsgräber mit rund 1.100 Euro bekannt und dankte dafür den Soldaten der Bundeswehr sowie Gemeinderat Roland Peschke für die Organisation. „Das Landratsamt hat nun den Gemeindeteilnahmen „Hasenquanten“ in „Haselquanten“ geändert, wie von der Gemeinde und den Anwohnern gewünscht und beantragt“, konstatierte der Bürgermeister weiterhin. Er verwies abschließend auch die 31. Bayern-Radrenn-Rundfahrt. Dabei führt die 1. Etappe mit rund 112 Rennfahrern von Erding nach Viechtach am 26. Mai gegen 14.15 bis 14.30 Uhr auch durch den Ortsbereich Hunderdorf und Steinburg.

 

 

 

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