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25.02.2010 Vom Gemeinderat
„Der Ankauf eines neuen Mehrzweckfahrzeuges (MZF) für
die FFW Hunderdorf mit Kosten von rund 107.000 Euro wird beschlossen “.
Dies ist das einstimmige Beschlussergebnis des Gemeinderates in der Sitzung im
Rathaus. Dazu hatte Bürgermeister
Einmütig war der Gemeinderat dafür, auf den
FFW-Gerätehäusern Au vorm Wald und Gaishausen Fotovoltaikanlagen mit jeweils
einer Größe von etwa 12 kWp zu errichten. Die Gesamtkosten beziffern sich für
das Projekt zur umweltfreundlichen Stromerzeugung auf rund 67.000 Euro. Der
Auftrag wurde auf das günstigste Angebot des örtlichen Elektrounternehmens
Reiner erteilt. Anschließend gab der Gemeindechef das Ergebnis der öffentlichen
Ausschreibung für die Neuasphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf
– Gaishausen – Ehren bekannt. Der Zuschlag wurde auf das
wirtschaftlichste Angebot des Bauunternehmens Ohneis vergeben bei einer Angebotssumme
von rund 396.000 Euro. Damit wird die schadhafte Gemeindestraße nun zum
Frühjahr umfassend saniert.
Die Zustimmung der Ratsmitglieder fand auch die geringfügig
geänderte Eingabeplanung für den Neubau der Kinderkrippe für Kinder von 0 bis 3
Jahren. Bürgermeister
Zu den Baugesuchen Aufstockung des bestehenden Wohnhauses
und Neubau eines Nebengebäudes mit Schwimmbecken in der Bahnhofstraße 75, den
Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Brunnenstraße 28 und Nutzungsänderung
von Fensterfabrikation in Dienstleistungsunternehmen mit Oberflächentechnik in
der Thananger Straße 26 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.
Im Folgenden legte der Bürgermeister den bereits durch den
Schulverband Hunderdorf für den Mittelschulverbund der Hauptschulen Hunderdorf
– Mitterfels – Stallwang beschlossenen Kooperationsvertrag vor.
Dadurch wird künftig gemeinsam ein zukunftsweisendes Mittelschulangebot
wohnortnah angeboten. Es soll auf breiter Basis mitgetragen werden, so
Hornberger. Er konnte dazu ein einhelliges Zustimmungsergebnis vermerken.
Es gelte, so das Gemeindeoberhaupt fortfahrend, aufgrund der
Bioenergieregion
24.02.2010 Energy Scout gesucht
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Die Bioenergieregion
Die Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg
wollen deshalb für ihre Gemeinde bzw. für den Bereich der Verwaltungsgemeinschaft
einen Energy Scout installieren. Nähere Informationen über das Stellenprofil gibt es bei den Bürgermeistern sowie
in der
18.02.2010 Pläne
„Freiland-Fotovoltaikanlage“ liegen aus
Der Gemeinderat Hunderdorf hat für das Grundstück Fl.Nr. 30
Gemarkung Hunderdorf, an der Lintacher Straße in Hunderdorf, den
Flächennutzungs- und Landschaftsplan mit der Änderung durch Deckblatt Nr. 7 zur
Ausweisung eines Sondergebietes (SO) „Freiland-Fotovoltaikanlage“
gebilligt. Zugleich wurde der Planentwurf eines vorhabenbezogenen Bebauungsplan
mit integriertem Grünordnungsplan beschlossen.
Es erfolgt nunmehr im Aufstellungsverfahren die öffentliche
Auslegung. Die Planentwürfe samt Erläuterungen und Umweltbericht liegen in der
Zeit von Montag, 22. Februar 2010, bis einschließlich Montag, den 22. März
2010, während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der
Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Sollacher Str. 4, 94336 Hunderdorf,
ZiNr. 4 zur öffentlichen Einsicht aus. Auf Wunsch wird die Planung erläutert.
Gleichzeitig ist während der Auslegung Gelegenheit zur Äußerung gegeben.
04.02.2010 Sammlung landwirtschaftlicher Folien 2010
Da die Sammlung landwirtschaftlicher Folien in den letzten
Jahren gut angenommen wurde, wird die Sammlung im Frühjahr 2010 fortgesetzt.
Das Sammelfahrzeug des ZAW-SR steht deshalb am Donnerstag, 11.03.2010,von 10.00
Uhr bis 11.00 Uhr, am Wertstoffhof Neukirchen bereit. Die Folien der einzelnen
Anlieferer werden mit einem LKW mit einer Frontladereinrichtung (mit
integrierter Wiegeeinrichtung) geleert. Die Kosten in Höhe von 0,20 Euro pro kg
Folie werden anhand der Wiegescheine direkt vor Ort abgerechnet. Angenommen
werden Siloplanen, Rundballenfolie und –netze aller Art. Anliefern können
auch Landwirte der umliegenden Gemeinden.
10.02.2010 Aus der Schulverbandssitzung
Die Kooperation für einen Mittelschulverbund
Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang, die Aufstellung des Haushaltsetats 2010 mit
755.900 Euro und das öffentliche Büchereiwesen waren Kernpunkte der
Schulverbandsversammlung, die kürzlich im Rathaus in Hunderdorf stattfand.
Zunächst ging es unter Leitung des Verbandsvorsitzenden
Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) um die Neugestaltung der Bücherei
in Hunderdorf. Dabei wurde ein geeigneter neuer Raum im Erdgeschoss der Hauptschule
mit unmittelbarem Zugang besichtigt und als gut geeignet befunden. Sonach
erläuterte Doris Glonegger von der Landesfachstelle für das öffentliche
Bibliothekswesen, Regensburg, die Ziele, Konzeption und Einrichtung einer neuen
Gemeindebibliothek in Hunderdorf. Die bisherige Bücherei und der Medienbestand
sind veraltet, sodass dringend eine Neukonzeption anstünde. Es gelte, so
Glonegger, die Bereitstellung eines aktuellen attraktiven Medienbestands für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. Zudem sei eine Leseförderung
durch geeignete Medienangebote in Kooperation mit der Schule und den
Kindergärten sowie Veranstaltungsarbeit wichtig.
Vom derzeitigen Bücherbestand von 8.148 wären ca. 4.000
Bücher zu übernehmen, die anderen auszusondern. Zielbestand sei es, 6.000 aktuelle Medien bereitzustellen, was
eine Neuanschaffung von 2.000 Stück bedeute.
Nach Ansicht von Frau Glonegger, die bei der Auswahl die
Unterstützung ihrerseits von der Landesfachstelle zusicherte, müsste der
Medienetat aufgestockt und insbesondere die Kinder- und Jugendliteratur
erweitert sowie die Sachbücher stark ausgebaut werden. Wichtig wäre es auch
CD`s, Spiele und DVDs neu einzuführen, ebenso Zeitschriften. Wichtig wäre es
auch eine EDV- Bibliotheksverwaltung einzuführen.
Für 2010 wäre eine Investition für die Einrichtung von rund
20.000 Euro und für die Medienergänzung mit 10.000 Euro notwendig sowie eine
EDV-
Ausstattung mit 4.000 Euro. Zu den Gesamtkosten von rund
34.000 Euro stünde eine maximale Förderung von 13.600 Euro in Aussicht. Nach
Erörterung war sich die Schulverbandsversammlung einig, dass eine Neukonzeption
geboten sei, um eine breite und erfolgreiche Akzeptanz der Bibliothek in der
gesamten Bevölkerung zu erreichen. Eine Entscheidung wurde zur nächsten Sitzung
vertagt, da noch nähere Informationen zur Ausstattung und die laufenden
Betriebskosten zur Entscheidungsfindung zu ermitteln sind.
Sodann gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses,
Bürgermeister
Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer verwies auf den
vorgelegten Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2010, der nach
wirtschaftlichen Gesichtspunkten und entsprechend den Anforderungen erstellt
wurde. Kämmerer Josef Michl erläuterte ergänzend den Vorbericht sowie die
Einnahmen und Ausgaben in größeren Haushaltsansätzen. Nach Erörterung wurde von
den sieben Verbandsmitgliedern der Haushaltsplan 2010 angenommen und die
entsprechende Haushaltssatzung erlassen. Sie schließt ab in den Einnahmen und
Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 710.700 Euro und im Vermögenshaushalt mit
45.200 Euro. Der gesamte Schuletat beziffert sich somit auf 755.900 Euro. Der
durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll zur Finanzierung der
Ausgaben) wurde mit 550.700 Euro festgesetzt. Es ergibt sich somit bei 293
Verbandsschülern eine Schulverbandsumlage je Verbandsschüler mit 1.879 Euro.
Die Schulverbandsumlage errechnet sich für die einzelnen Mitgliedsgemeinden wie
folgt: Hunderdorf 358.989 Euro (191 Schüler), Neukirchen 71.422 Euro (38) und
Windberg 120.289 (64). Die größeren Einnahmen für den Schulverband sind die
Gebühren für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung mit 5.500 Euro sowie
Gebühren für die offene bzw. gebundene Ganztagsklasse mit 26.000 Euro sowie
Zuschüsse für die Mittags- bzw. Nachmittagsbetreuung und Bücherei mit 14.300
Euro. Die Haupteinnahme stellt der Staatszuschuss für die Schülerbeförderung
mit 90.000 Euro dar. Die gewichtigen Ausgaben sind die Personalkosten mit
168.900 Euro, die Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten der Schulgebäude
mit 99.800 Euro, die Schulhausmiete und Kopiererleasing mit 168.100 Euro, der
Schulaufwand mit 45.200 Euro, die Mittagsverköstigung mit 31.300 Euro, die
Jugendsozialarbeit mit 7.000 Euro sowie die Schülerbeförderungskosten mit
163.400 Euro.
Zum nächsten Tagesordnungspunkt legte Verbandsvorsitzender
Gstettenbauer den vorbesprochenen Kooperationsvertrag zur Bildung eines
Mittelschulverbundes Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang vor. Nach dem Bayerischen
Mittelschulkonzept können die Hauptschulen in Bayern im Schuljahr 2010/11 zur
Mittelschule weiter entwickelt werden. „Auch wir wollen für unsere
Hauptschule zukunftsweisend das Gütesiegel „Mittelschule“ zuerkannt
bekommen“, konstatierte Verbandsvorsitzender Gstettenbauer auch namens
seiner Bürgermeisterkollegen Hornberger und Seidenader. Wichtig sei dabei, in
einem größeren Schulverbund ein Ganztagesangebot, ein Angebot zum mittleren
Schulabschluss sowie der drei berufsorientierten Zweige Technik, Wirtschaft und
Soziales anzubieten. Besondere Bedeutung komme auch der individuellen modularen
Förderung der Schüler im Klassenverband zu. Nachdem einzelne Schulen zukünftig
allein die Voraussetzungen nicht schaffen können, ist unter Weiterführung der
bereits bestehenden Kooperation zwischen dem Schulverband Hunderdorf und
Mitterfels ein neuer Schulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang ab dem
Schuljahr 2010/11 geplant. Nach Erörterung wurde von den Mitgliedern der
Schulverbandsversammlung der Kooperationsvertrag einmütig unterzeichnet, der
u.a. Näheres zum Bildungsangebot, Schulaufwand, Schülerbeförderung usw.
enthält.
Damit werden gemeinsam im Schulverbund die Voraussetzungen
für die Weiterentwicklung zu dem Zukunftskonzept „Mittelschule“
geschaffen. Sie sei eine wohnortnähere echte Alternative zur Realschule und in
Anspruch genommen werden sowie breite Akzeptanz finden, so Verbandsvorsitzender
Gstettenbauer abschließend.
Angesprochen wurde die vorzeitige Schließung des
Lehrschwimmbeckens mit Beginn der Osterferien aus Kostengründen. Vom Schulleiter
Reinhard Dietz wurde auf die Problematik der bereits voll belegten Turnhalle
verwiesen. Diesbezüglich soll noch eine Alternative abgeklärt werden und sodann
eine endgültige Beschlussfassung erfolgen. Zur Information gegeben wurde auch,
dass sich die gebundene sowie die offene Ganztagsklasse bewährt haben.
„Rund 60 Kinder nehmen am Mittagsessen teil. Es herrscht eine gute Essensatmosphäre
und alles hat sich sehr gut eingespielt“, resümierte der Schulleiter.
08.02.2010
Aus der Gemeinschaftsversammlung
„Der Haushaltsplan der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf
für das Jahr 2010 wird mit Gesamteinnahmen und –ausgaben von 741.000 Euro
aufgestellt“. Dies ist das Beschlussergebnis der
Gemeinschaftsversammlung, dem Beschlussorgan der Verwaltungsgemeinschaft
Hunderdorf, in der im Rathaus Hunderdorf stattgefundenen Sitzung. Die
Verwaltungsumlage je Einwohner beträgt 77,78 Euro bei insgesamt 6.189
Einwohnern im Bereich der Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und
Windberg. Gemeinschaftsvorsitzender Bürgermeister
Eingangs gab der Vorsitzende des
Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg), den
Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2009 bekannt.
Prüfungsbemerkungen erfolgten nicht, so Gstettenbauer, der lediglich auf
geringfügige Haushaltsstellenüberschreitungen von insgesamt 3.800 Euro verwies,
die durch Minderausgaben an anderen Haushaltsstellen abgedeckt sind. Sodann
stellte die Gemeinschaftsversammlung das Ergebnis der Jahresrechnung 2009 in
den bereinigten Solleinnahmen und –ausgaben fest mit 759.039 Euro.
Zugleich wurde Entlastung erteilt. Dann verwies Gemeinschaftsvorsitzender Bürgermeister
Gebilligt wurde von der Gemeinschaftsversammlung auch der
Netznutzungsvertrag mit E.ON Bayern für die Stromversorgung, soweit sie die
04.02.2010 Vom Gemeinderat
„Der Planentwurf für das Sondergebiet
„Freiland-Fotovoltaikanlage Hunderdorf, Lintacher Straße“ in der
Fassung vom 4. Februar für die Änderung des Flächennutzungs- und
Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 7 und der Bebauungs- und Grünordnungsplan
wird gebilligt. Die öffentliche Auslegung und die Behördenanhörung ist vorzunehmen“.
Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig, nachdem zuvor die im Zuge der
frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen
Stellungnahmen behandelt und abgewogen wurden.
„Damit kommen wir der Genehmigung der von einem
privaten Betreiber zur Errichtung vorgesehenen Anlage auf einer Fläche von rund
7,5 Hektar, die allgemein positiv gesehen wird, einen weiteren Schritt
näher“, so Bürgermeister
Gegen die geplante Freiland-Fotovoltaikanlage hatten unter
anderem die Höhere Landesplanungsbehörde bei der Regierung von Niederbayern und
das Wasserwirtschaftsamt keine Bedenken erhoben. Zum E.ON-Hinweis auf einen
Sicherheitsabstand zur vorhandenen 20-KV-Leitung wurde festgestellt, dass eine
Erdverkabelung am Ostrand der Fotovoltaikanlage vorgeschlagen wird, um Schattenwurf
und Eisabfall zu vermeiden. Zu den Ausführungen des Amtes für Ernährung,
Landwirtschaft und Forsten wurde der Hinweis auf die günstige
landwirtschaftliche Nutzfläche zur Kenntnis genommen, die diesbezüglichen
Bedenken zurückgestellt, nachdem es sich um ein landesplanerisch geeignetes
Grundstück mit Ortsanbindung handelt und kein dauerhafter Verlust der
landwirtschaftlichen Produktionsfläche gegeben ist. Die städtebauliche
Empfehlung des Landratsamtes, die Ausdehnung entlang der Lintacher Straße auf
300 Meter anstelle der gesamten Grundstückslänge von 450 Metern zu beschränken,
wurde nicht angenommen. Siedlungs- und Gewerbeentwicklungen gehen ebenso in
diese Gebietslänge und zudem ist die wirtschaftliche Nutzbarkeit der
Fotovoltaikanlage geboten. Naturschutzrechtlichen Belangen vom Bund Naturschutz
und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt wurde teilweise Rechnung
getragen, unter anderem mit einer durchgehenden zwei- bzw. dreireihigen
Grünstreifenbepflanzung mit der Übernahme eines 15prozentigen Baumanteiles
sowie der Rücknahme der Baugrenze auf drei Meter vom Pflanzstreifen. Darüber
hinaus wurde die Höhe der Module auf maximal drei Meter anstelle der bisher
vier Meter vorgenommen. Vorgetragene Bedenken aufgrund der Einsicht von den
Höhenlagen auf die Anlage wegen der zu erwartenden Beeinträchtigung des Orts-
und Landschaftsbildes wurden zurückgewiesen und damit die geforderte weitere
Durchgrünung mit einem zweireihigen Pflanzstreifen in der Mitte des Gebietes.
Die Ausführungen der Immissions-Abteilung im Landratsamt bezüglich der
Blendwirkung und Anlage eines fünfreihigen wurden zur Kenntnis genommen.
Nachdem bereits an der Lintacher Straße eine durchgehende dreireihige
Heckenbepflanzung, im übrigen Gebiet eine zwei bis dreireihige, vorgesehen ist,
wird dies als ausreichende Minimierung der möglichen Blendwirkungen gesehen.
Die geforderte fünfreihige Strauchpflanzung wird nicht übernommen. Nachgekommen
wird durch Aufnahme in die Planfestsetzungen der weiteren Anregung des
Landratsamtes, die Beleuchtung der Anlage auszuschließen.
Dann gab der Gemeinderat grundsätzlich grünes Licht für die
Errichtung des Kinderspielplatzes in Ehren. Bürgermeister
Sodann beschloss der Gemeinderat die Neufassung der
Hundesteuersatzung, wobei die neue Rechtssprechung berücksichtigt wurde. Nicht
erhöht wurde dabei der seit vier Jahren gleichgebliebene Hundesteuersatz mit 20
Euro sowie für Kampfhunde mit 100 Euro. Lediglich die Steuer für den zweiten
und weiteren Hund wurde im Zuge der Satzungsänderung auf 30 Euro (bisher 23
Euro) angehoben. Diskutiert wurde dabei auch das Problem der freilaufenden
Hunde auf öffentlichen Wegen sowie in Waldgebieten. Damit und mit einer
etwaigen Anleinpflicht wird sich der Gemeinderat demnächst nochmals befassen.
Erfreut konnte das Gemeindeoberhaupt informieren, dass im 2009 erschlossenen
Baugebiet „Brunnenstraße“ von den 31 Bauplätzen bereits zwölf an
Bauinteressenten veräußert werden konnten. Weiterhin sind fünf Vormerkungen auf
Parzellen in dieser schönen, zentrumsnahen Ortsrandlage verzeichnet. Zudem
berichtete der Ratsvorsitzende, dass bei der geplanten zweiten
Erdgasleitungstrasse ein Umbau der Mess- und Reglerstation bei Haselquanten
nicht erforderlich sei. Ferner habe bezüglich der geplanten Mittelschulverbünde
ein weiteres Gespräch im Landratsamt stattgefunden. Für den Mittelschulverbund
Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang sei demnächst die Beschlussfassung über den
öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag durch das Schulverbandsgremium und
den Gemeinderat anstehend.
ILE-Moderator Gemeinderat Hans Fuchs berichtete vom
Arbeitsseminar. Danach soll bis Juni das Arbeitsergebnis der Gemeinde dem Amt
für Ländliche Entwicklung vorgelegt werden. Die Gemeinde habe sich zusammen mit
23 Gemeinden der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) - Nord 23
angeschlossen. Es gelte nach einem Treffen zwischen den ILE-Moderatoren und den
Bürgermeistern im
Aus dem Gemeinderat wurden einige Sachbeschädigungen,
vermutlich von Jugendlichen, bei der neuen Wartehalle am ehem. Bahnhofsbereich
vorgebracht. Es wird nochmals an ein vernünftiges Verhalten appelliert, da
verursachte Schäden leider zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Die Gemeinde
nimmt gerne Hinweise aus der Bevölkerung entgegen, die auch vertraulich
behandelt werden.
14.01.2010 Aus dem Gemeinderat
„Die Planung für den Neubau der Kinderkrippe wird
gebilligt“. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der
Sitzung am Donnerstagabend.
Dazu hatte der beauftragte Architekt Robert Troiber den
überarbeiteten Planentwurf vorgestellt und die Baukosten überschlägig auf rund
490.000 Euro beziffert. Im Bauentwurf ist auf dem Stecklergrundstück ein
Krippenbau im Ausmaß von 15,50 auf 12,25 Metern vorgetragen. Im Erdgeschoss
sind insbesondere ein Gruppenraum, ein Ruheraum, ein Eltern-Warteraum und die
Sanitäranlagen vorgesehen. Im teilausgebauten Dachgeschoss soll ein Lager- und
Wäscheraum zur Ausführung kommen. Der Zugangsbereich vom jetzigen
Kindergartengebäude zum Neubau soll mit einem Lichtdach verbunden werden, um
eine bestmögliche Betriebsverbindung zu schaffen. Nach Erörterung billigte der
Gemeinderat im Einvernehmen mit Pfarrer Martin Müller, Kirchenpfleger Josef
Breu und der Kindergartenleiterin Alexandra Stadler die Planung. Eine
geringfügige Gebäudeverlagerung nach Nord-Westen ist noch zu prüfen. Die
entsprechende Zuschussbeantragung aus dem vom Freistaat Bayern aufgelegten
Sonderprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 - 2013" ist
vorzunehmen. Es steht eine Förderung von rund 303.000 Euro in Aussicht.
Wie Bürgermeister
Dann informierten Ratsvorsitzender
Erfreut konnte der Gemeindechef auf die Spendenaktion der
Sparkasse Niederbayern-Mitte „Neues Spielgerät für die Gemeinde“ verweisen,
wovon man gerne Gebrauch machen wolle. Danach erhält die Gemeinde 50 Prozent
der Anschaffungskosten, maximal 2.500 Euro. Nach einem Schreiben von T-Mobile
Deutschland werde der Mobilfunkstandort an der Thananger Straße 28 mit UMTS
erweitert. Weiterhin gab der Redner das stattliche Sammelergebnis für die
Kriegsgräber mit rund 1.100 Euro bekannt und dankte dafür den Soldaten der
Bundeswehr sowie Gemeinderat Roland Peschke für die Organisation. „Das
Landratsamt hat nun den Gemeindeteilnahmen „Hasenquanten“ in
„Haselquanten“ geändert, wie von der Gemeinde und den Anwohnern
gewünscht und beantragt“, konstatierte der Bürgermeister weiterhin. Er
verwies abschließend auch die 31. Bayern-Radrenn-Rundfahrt. Dabei führt die 1.
Etappe mit rund 112 Rennfahrern von Erding nach Viechtach am 26. Mai gegen
14.15 bis 14.30 Uhr auch durch den Ortsbereich Hunderdorf und Steinburg.
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