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News von 2009 und früher

 

 

26.08.2010    Aus dem Gemeinderat

Der Ausbau des Nolteweges soll bereits heuer noch zusammen mit dem Teilausbau der Ortsstraße Au vorm Wald vorgenommen werden. Dies beschloss der Gemeinderat in der im Rathaus stattgefundenen Sitzung auf Vorschlag von Bürgermeister Hans Hornberger. Zugleich erfolgte hierfür eine Finanzmittelbereitstellung aus heuer nicht mehr begonnenen aber vorgesehenen Investitionsmaßnahmen. Dies ist der Neubau der Kinderkrippe und die Rathaussanierung. Nachdem für die geschätzten Straßenausbaukosten von rund 150.000 Euro im Haushalt bisher nur 80.000 Euro eingeplant waren, wurde der Mittelbetrag entsprechend aufgestockt. Dies entschied der Gemeinderat einmütig. Weiterhin berichtete der Ratsvorsitzende, dass lt. Werkstattbefund und eigener Inaugenscheinnahme der jetzige ca. elf Jahre alte Pritschenwagen des Bauhofes aufgrund starken Rostes im Rahmen nicht mehr wirtschaftlich zu reparieren ist. Deshalb stehe vordringlich die Beschaffung eines entsprechenden Bauhoffahrzeuges an. Ein Mittelansatz ist für diese unvorhergesehene Maßnahme im Haushalt nicht vorgesehen, so dass auch hier eine Mittelumschichtung erfolgt. Der Gemeinderat entschied den vorgesehenen Ankauf eines Schneepfluges für das Laderfahrzeug sowie die Beschaffung des geplanten Freischneiders für das heurige Haushaltsjahr zurück zu stellen. So kann die unvermeidbare Maßnahme noch für das Jahr 2010 vorgenommen und finanziert werden mit einem maximalen Betrag von 30.000 Euro, waren sich Bürgermeister und Gemeinderat einig. Zustimmung fand ein Antrag auf Änderung der Außenbereichssatzung Lintach, wonach eine Teilfläche der FlNr. 497/4 noch in den Geltungsbereich mit aufgenommen mit aufgenommen werden soll. Die Architektengesellschaft Hornberger, Illner & Weny wurde beauftragt, die entsprechende Änderungssatzung zu fertigen, die dann einen Monat lang zur öffentlichen Einsichtnahme ausliegen wird. Gebilligt wurde auch die Änderung des Bebauungsplanes „Wegern II“ durch Deckblatt Nr. 4. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen für die Instandsetzung der vormaligen Gaststätte für ein Mehrgenerationenhaus mit dreigeschossiger Bauweise und entsprechendem Flachdach mit Solaranlage. Das Gebäude wird dadurch etwas niedriger als die jetzige Firsthöhe des Gebäudes. Es wurde beschlossen, die öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung vorzunehmen.

Sodann nahm der beauftragte ILE-Moderator, Gemeinderat Hans Fuchs, Bezug auf das vorgestellte Ergebnis des ILE Arbeitskreises der Gemeinde Hunderdorf. Mit diesen Vorschlägen aus der Bevölkerung sollen hiernach weitere Zukunftsaufgaben angegangen werden. Weiterhin stellte der Moderator kurz die auf VG-Ebene besprochenen Ergebnisse der Gemeinden Neukirchen und Windberg vor. Nach Erörterung beschloss der Gemeinderat einmütig das ILE-Arbeitspapier, wie in einer der vorangegangenen Sitzungen vorgestellt, beim Amt für Ländliche Entwicklung, Landau, einzureichen. Dabei sollen zu den jeweiligen Themenfeldern auch die genannten Favoriten mit Ausnahme des Weihnachtsmarktes angeführt werden. Ergänzend wurde vom Gemeinderat beschlossen, zwei Maßnahmen mit oberster Priorität anzuführen und zwar mit dem Projekt Naturbadeweiher Hunderdorf und dem Biotoplehrpfad Steinburg.

Zu den nachstehenden Baugesuchen Abbruch und Errichtung eines Wohngebäudes in Thananger 4, Überdachung der ehem. Mistlagerstätte als Unterstellplatz in Hoch 18 und Umnutzung der landwirtschaftlichen Scheune als gewerblichen Lagerraum mit Werkstatt in Stetten 10 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Beraten wurde auch aufgrund vorhergehender Ortseinsicht über die Gehweginstandsetzung an der Taubenstraße. Hier verursacht der Wurzeleinwuchs der Straßenbegleitbäume Gehwegbeschädigungen. Erörtert wurde eine Wurzelentfernung und Neuasphaltierung der Gehwegteilbereiche als favorisierte Lösung. Alternativ werden vom Bürgermeister, zusammen mit einem Ingenieurbüro, mögliche Abhilfemaßnahmen erörtert. Gebilligt wurde vom Gemeinderat auch der Abschluss des öffentlich rechtlichen Schulvertrages zwischen den Grundschulgemeinden Hunderdorf und Windberg mit dem Hauptschulverband Hunderdorf. Aufgrund des Bayerischen Mittelschulkonzeptes wird künftig die Aufteilung der Grundschulen und Hauptschulen mit Regierungsverordnung verfügt und durch den öffentlich-rechtlichen Schulvertrag dem künftigen Hauptschulverband Hunderdorf die Zuständigkeit für die Grundschule übertragen und die entsprechenden Rechtsbeziehungen untereinander geregelt.

Zur Information gab der Bürgermeister die Besetzung der Beamtenstelle des gehobenen Dienstes bei der Verwaltungsgemeinschaft sowie die Einstellung einer Saisonreinigungskraft für das Hallenbad in der Schule. Weiterhin gab er die 20 kV-Kabelleitungsverlegung durch die E.ON Bayern mit Neuerrichtung einer Trafostation in Hofdorf bekannt sowie den positiven Abschluss des Raumordnungsverfahrens für das Projekt MEGAL Erdgasleitung Schwandorf-Deggendorf auf der Raumordnungstrasse.

 

 

 

16.08.2010    Aus der Sitzung des Schulverbandes

Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Der öffentlich-rechtliche Schulvertrag zwischen den Grundschulgemeinden Hunderdorf und Windberg mit dem Hauptschulverband Hunderdorf wird gebilligt.

Dies ist das Beschlussergebnis der kürzlich im Rathaus in Hunderdorf tagenden Verbandsversammlung. Vorsitzender Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) hat dazu den Mitgliedern der Schulverbandsversammlung den Vertragsentwurf vorgelegt. Er erläuterte kurz, dass im Zuge des öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrages zur Bildung eines Mittelschulverbundes Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang die Aufteilung der Grund- und Hauptschule Hunderdorf in selbständige Schulen erforderlich geworden ist. Es würde so ein Grundschulverband und ein Hauptverband entstehen. Durch den öffentlich-rechtlichen Schulvertrag wird dem Hauptschulverband Hunderdorf die Zuständigkeit mit dem öffentlich-rechtlichen Schulvertrag übertragen und die entsprechenden Rechtsbeziehungen zwischen den an der Grundschule Hunderdorf beteiligten Gemeinden Hunderdorf und Windberg und dem Hauptschulverband Hunderdorf geregelt. Nach Erörterung wurde von der Verbandsversammlung der vorgelegte Entwurf des öffentlich-rechtlichen Schulvertrages einmütig genehmigt. Der Verbandsvorsitzende wurde beauftragt die weiteren Veranlassungen zu treffen.

Weiterhin wurde der Versammlung ein Angebot für eine Video-Sprechanlage in der Grund- und Hauptschule vorgelegt, wobei sich die Kosten auf ca. 3.500 Euro beziffern. Schulleiter Reinhard Dietz erläuterte die gebotene Maßnahme näher. Nach Erörterung wurde entschieden eine entsprechende Videosprechstelle zu installieren und diesbezüglich noch ein weiteres Kostenangebot einzuholen.

Ferner informierte der Schulleiter Dietz über den verschobenen Beginn der Unterrichtszeiten um 5 Minuten. Dies wurde wegen der Beförderung der Schüler notwendig im Zusammenhang mit dem neuen Schulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang. Zudem informierte der Redner über die Bestrebungen bezüglich der Ganztagsklassen. Erfreut zeigte sich der Schulleiter auch über die Neueinrichtung der öffentlichen Gemeindebibliothek in der Hauptschule und die breite Unterstützung. Erfreulicher Weise konnte bei einem Infoabend mit Frau Glonegger von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Regensburg auch ein entsprechender Freundeskreis gegründet werden, dem dankenswerter Weise 15 Personen angehören. Die Vorbereitungen für die Neuausstattung und die Eröffnung sind in vollem Gange. Derzeitig sind die Räumlichkeiten vorbereitet, der alte Bücherbestand aussortiert, die EDV-Ausstattung installiert und die neuen Regale bestellt. Abschließend wurden noch Personalangelegenheiten im nichtöffentlichen Teil beraten, wobei auch eine Beschlussfassung über die Neueinstellung einer Reinigungskraft in Saisontätigkeit für das Lehrschwimmbecken beschlossen wurde.

 

 

29.07.2010 Aus dem Gemeinderat

„Aufgrund der guten Konjunktur im Hochbau werden der Neubau der Kinderkrippe sowie die Sanierung des Rathauses zum Januar des nächstens Jahres ausgeschrieben“, so die Entscheidung des Gemeinderates in der im Rathaus stattgefundenen Sitzung. Als Baubeginn für beide Projekte war heuer im Herbst vorgesehen. Allerdings wurden mit verschiedenen Festlegungen die Weichen für die Ausschreibung gestellt.

Zunächst fand eine Ortseinsicht bezüglich der Straßensanierung in Au vorm Wald statt. Danach stellte Ingenieur Josef Steinbauer von der KEB-Planungsgesellschaft Straubing die verschiedenen Varianten für die Neuasphaltierung bzw. für den Vollausbau vor. Der veranschlagte Kostenrahmen lag dabei von 61.000 Euro bis 454.000 Euro für die insgesamt sechs Asphaltierungsvarianten bis hin zum Vollausbau vor. Nach Erörterung der möglichen Instandsetzungsmaßnahmen wurde entschieden, nur im Abschnitt des Kreuzungsbereiches FFW-Gerätehaus bis Richtung Staatsstraße/Einmündung Hs.Nr. 11 einen Vollausbau einschl. Ergänzung der Entwässerungseinrichtungen vorzunehmen. Dies gilt ebenso im zweiten Teilabschnitt für den Einmündungsbereich der Staatsstraße. Maximal dürfen die Kosten für die Straßensanierung 150.000 Euro betragen, wie im Haushalt bereitgestellt, waren sich Bürgermeister Hans Hornberger und die Gemeinderatsmitglieder einig. Das Ingenieurbüro wurde beauftragt, die Straßenbauarbeiten zur Ausführung im heurigen Jahr auszuschreiben. Mit ausgeschrieben soll auch der Vollausbau des Nolteweges werden, für den die Kostenschätzung mit 152.000 Euro vorlag. Allerdings ist hier die Bauausführung zum Frühjahr 2011 festzulegen, da heuer die entsprechenden Haushaltsmittel in dieser Höhe nicht eingeplant sind.

Sodann verwies Architekt Robert Troiber auf die derzeitige Bearbeitung der Werkplanung für den Neubau der Kinderkrippe für 12 Plätze zur Kleinkindbetreuung (0-3 Jahre) vor. Es bestehe Handlungsbedarf für verschiedene grundsätzliche Festlegungen. So wurde vom Gemeinderat, wie bereits ursprünglich angedacht, einmütig entschieden, den Bereich des Obergeschosses mit unbehandeltem Lärchenholz zu gestalten. Eine große Mehrheit fand sich auch für farbige Kunststofffenster, ggf. in roter Farbe, die sich auch im Konzept des Innenbereiches in gestalterischen Elementen wiederfinden könnte. Allgemein wurde ein ungünstiger Zeitpunkt für die Ausschreibung der ersten Bauarbeiten gesehen für den anvisierten Baubeginn zum September. Es wurde festgelegt, rechtzeitig im Winter auszuschreiben für einen Baubeginn zum März 2011.

Nachfolgend stellte Architekt Walter Hornberger und Dipl. Ingenieurin Andrea Hausladen die möglichen Sanierungsvarianten des Rathauses vor. Hierzu wurden einstimmig verschiedene Festlegungen zur Gestaltung getroffen. So sollen die Fenster und die gliedernde Holzverschalung abgeschliffen und einen neuen Anstrich erhalten. Der Eingangsbereich wird mit einer ALU-Konstruktion neu gestaltet, das Trauzimmer erhält in den Holzträgern eine ALU-Verkleidung sowie einen verbesserten Sonnenschutz. Über den verglasten Dachbereich im Mehrzweckraum wird das Satteldach verlängert und am First bedarfsmäßig ein Lichtband vorgesehen.  Die Gesamtkosten beziffern sich nach Kostenschätzung auf vorläufig 186.000 Euro. Der bisher angestrebte Baubeginn für den Herbst wurde vertagt und das Architekturbüro beauftragt, die gesamte Sanierungsmaßnahme Anfang Januar des nächstens Jahres auszuschreiben.

Zu den Baugesuchen auf Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage in der Brunnenstraße 40, Errichtung eines Ersatzwohnhauses mit Garagenanbau in Lintach 27 und die Erweiterung des Holzschuppens in Haselquanten 4 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Im Rahmen der Jugendförderung und den Richtlinien des Kreisjugendringes wurde aufgrund des Einzelantrages der KLJB ein Zuschuss von 150 Euro als Grundförderung bewilligt.  Zur Information gab Bürgermeister Hans Hornberger, dass keine Zuschüsse für Maßnahmen zur Hoferschließung für 2010 zur Verfügung stehen und das erarbeitete Ergebnis des ILE-Arbeitskreises in der nächsten Sitzung beraten wird. Erfreut konnte der Gemeindechef das Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf bekannt geben über die Aufnahme des Kanalbauabschnitts 13 in die Dringlichkeitsliste 2010. Danach sind nun bald für die Gesamtbaukosten von 1.454.718 Euro staatliche Zuschüsse zu erwarten, die bisher von der Gemeinde vorfinanziert sind.

Weiterhin stellte der Bürgermeister fest, dass aufgrund des Sachstandes vorerst kein Mühlhiasl-Freilichtspiel stattfindet. Aufgrund der Verpflichtungen aus der Eigenüberwachung müssen verschiedene Kanalbereiche wieder mit einer Druckprüfung und Kamerabefahrung auf die Dichtigkeit überprüft werden. So wurde der Auftrag mit rund 21.000 Euro vergeben an eine entsprechende Fachfirma, wobei heuer die Untersuchung im Bereich der Bahnhofsiedlung vorgenommen wird. Die Grundstückseigentümer können sich kostengünstig dem Prüfverfahren anschließen und erhalten demnächst ein Anschreiben der Gemeinde.

 

 

 

29.07.2010 Kinderspielplatz in Ehren eingeweiht

Der von der Gemeinde errichtete Kinderspielplatz in Ehren wurde durch Pfarrer Martin Müller eingeweiht und sodann von Bürgermeister Hans Hornberger offiziell eröffnet. Dazu hieß der Gemeindechef auch die in großer Zahl erschienenen Kinder und Eltern sowie die Mitglieder des Gemeinderates willkommen. Mit dem neuen Platzangebot zum Toben und Spielen wird das Freizeitangebot für die Kinder in diesem Außenbereichs-Ortsteil verbessert.

Gleich zu Beginn der kleinen Feierstunde nahm Pfarrer Pater Martin die Segnung des neuen Spielplatzes vor. Kinder trugen dabei die Fürbitten vor und der Seelsorger rief nach dem Segensgebet Gottes Schutz und Segen für die Zukunft herab.

Anschließend führte Bürgermeister Hans Hornberger aus, dass das Projekt auf eine Initiative der Eltern aus dem Bereich Ehren zurückgehe. „Wir seitens der Gemeinde freuen uns, diesem Vorbringen nach einer entsprechenden Planungs- und Entscheidungsphase nun Rechnung tragen zu können“, so das Gemeindeoberhaupt.

Zunächst dankte der Bürgermeister dem Spielplatzgerätehersteller für die termingerechte Auslieferung der Spielgeräte sowie bei der Zaunbaufirma für die prompte Einzäunung. Ein besonderes Lob galt auch den Gemeindearbeitern für die ausgeführten Erd- und Fundamentarbeiten, für die Aufstellung der Geräte die abschließende Ansaat der Grünflächen. Weiterhin galt der Dank dem Gemeinderat für die positiven Beschlussfassungen, der Sparkasse Niederbayern Mitte, der JU und den Eltern für die Spenden von insgesamt rund 3.100 Euro.

„Ich meine, der Spielplatz ist gelungen. Durch die vorhandenen Bäume ist die Spielplatz schön gegliedert und beschattet. Die Spielplatzausstattung mit Kletterturm und Rutsche, Nestschaukel, Drehkarussel, Balkenschaukel und Sandkasten sowie Ruhebänke mit Tisch kann sich sehen lassen“, resümierte der Bürgermeister. Er führte die Ausgaben für die Spielplatzgeräte mit ca. 10.600 Euro an, für den Zaun und Baumaterial mit rund 5.250 Euro. Die Gesamtkosten der Gemeinde beziffern sich somit auf rund 12.850 Euro, zuzüglich Leistungen des gemeindl. Bauhofes und ohne Berücksichtigung der Grundstückskosten. "Wir wollen eine familienfreundliche Gemeinde sein“, unterstrich der Redner und eröffnete sodann offiziell den Spielplatz. „Wir seitens der Gemeinde hoffen und wünschen, dass die Kinder und auch die Eltern bzw. Aufsichtspersonen viel Spaß und Freude haben. Ich appelliere aber auch, ein Augenmerk auf die zweckgemäße, pflegliche Behandlung der Anlage zu legen“, so Bürgermeister Hornberger abschließend. Es gab nun für die Kinder –die schon darauf warteten - kein Halten mehr und der Spielplatz wurde gleich rege in Anspruch genommen.

 

 

29.07.2010

Am Donnerstag, 29.07.2010, findet um 19.30 Uhr eine Sitzung des Gemeinderates statt mit folgenden öffentlichen Tagesordnungspunkten:

  1. Beratung und Beschlussfassung über Straßensanierung Au vorm Wald
  2. Vorstellung des aktuellen Planungsstandes zum Neubau der Kinderkrippe und Entscheidung über Ausschreibung/Baubeginn
  3. Stellungnahme zu Bauplänen
  4. KLJB-Antrag auf Jugendförderung (Grundförderung)
  5. Informationen/Sonstiges

 

 

 

 

30.06.2010

Der Schulverband Hunderdorf sucht zum 15. Sept. 2010,

eine Reinigungskraft, m/w, ca. 19,5 Std./wö,

in Saisonbeschäftigung jeweils von September bis April,

für das Lehrschwimmbecken in der Hauptschule

 

Arbeitszeit Montag bis Donnerstag von ca. 13 Uhr bis 17 Uhr

und ca. 3,5 Std. am Freitag ab 20 Uhr oder am Samstag nach freier Einteilung

 

Wenn Sie an dieser Tätigkeit mit Bezahlung nach dem TVöD interessiert sind, richtigen Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 31. Juli 2010

an den Schulverband Hunderdorf, Sollacher Str. 4, (Rathaus) 94336 Hunderdorf.

 

 

 

01.07.2010    Aus dem Gemeinderat

Bei der im Rathaus stattgefundenen Sitzung präsentierte der ILE-Arbeitskreis die Ergebniszusammenfassung in den sechs Handlungsfeldern. ILE-Moderator und Gemeinderat Hans Fuchs erläuterte die Themenfelder sowie die eingebrachten Ideen und die erarbeiteten Vorschläge. Aus der Menge der Vorschläge wurden auch Favoriten genannt, die nach Ansicht der 16 Arbeitskreismitglieder bei der evtl. Verwirklichung Priorität haben könnten.

Bürgermeister Hans Hornberger hieß zur Ergebnispräsentation die Mitglieder des ILE-Arbeitskreises willkommen und konstatierte: „Die gesamten Arbeitskreismitglieder haben in dankeswerter Weise in den Workshops fleißig gearbeitet und Ideen geschmiedet“. Sodann zeigte ILE-Moderator Gemeinderat Hans Fuchs den Werdegang des ILE-Projektes bis zum Präsentationsergebnis auf. Die Auftaktveranstaltung war am 24.03., es folgten zwei Arbeitskreissitzungen im April und Mai, wobei die sechs Handlungsfelder thematisiert wurden. Es wurde eine Vielzahl von Vorschlägen zur weiteren Gemeindeentwicklung zusammengetragen. Fuchs informierte Bürgermeister und Gemeinderat über die vielen Vorschläge und gab dazu zum jeweiligen Handlungsfeld die favorisierten Themen des Arbeitskreises bekannt.

Diese sind bei „Landwirtschaft und Energie“ eine energieautarke Gemeinde und die Förderung des ökologischen Landbaus. Beim Thema „Wirtschaft und Gewerbe“ wurden ein verstärktes Gemeindemarketing und der Ausbau der Breitbandversorgung festgehalten. Im Handlungsfeld „Gemeinde und Region“ wurde der Ausbau des Personennahverkehrs sowie ein zentraler Bauhof auf der Ebene der Verwaltungsgemeinden als Schwerpunkt angeführt. Im Bereich „Kultur und Soziales“ stehen im Vordergrund die Seniorenbetreuung, Treffpunkt für Jugendliche sowie eine Mehrzweckhalle. Beim Punkt „Siedlung und Landschaft“ wurde insbesondere die Verwirklichung des Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburg sowie die Schaffung eines Dorfplatzes angeführt. Bei der Aufgabe „Naherholung und Tourismus“ wurde ein überörtlicher Weihnachtsmarkt sowie die Ausweisung eines Biotop-Lehrpfades in Steinburg schwerpunktmäßig vermerkt. „Es liege nunmehr an der Entscheidung des Gemeinderates, aus allen sechs Themenfeldern je einen Ideenvorschlag umzusetzen bis zum Jahr 2014 oder einfach bestimmte Themenfelder aufzugreifen“, resümierte der Sprecher.

Bürgermeister Hans Hornberger zollte den ILE-Moderatoren Hans Fuchs und Hans Landstorfer sowie allen Mitgliedern des ILE-Arbeitskreises für ihre Mitarbeit ein besonderes Lob. „Das erarbeitete Gesamtergebnis enthalte viele Themen, die uns teilweise auch bereits auf den Nägeln brennen“, so das Gemeindeoberhaupt. „Jedenfalls sei eine gute Ergebnisliste präsentiert worden vom Arbeitskreis mit Moderator Johannes Fuchs, der die Hauptaufgabe schulterte. Es sei sicher ein Anschub, das eine oder andere verstärkt anzugehen“, konstatierte der Gemeindechef. Nachdem die ILE-Vorschläge teilweise auch die Ebene der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft betreffen, erfolgt demnächst ein Abstimmungsgespräch mit den ILE-Moderatoren und den Bürgermeistern. Danach wird sich der Gemeinderat mit dem Ergebnis und die mögliche Umsetzung befassen, so der Bürgermeister zum weiteren Vorgehen.

Zum Bauplan Errichtung einer Biogasanlage in Grabmühl wurde vom Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Bürgermeister Hans Hornberger berichtete, dass die Modernisierung und Neugestaltung der Homepage der Gemeinde anstehe. Die Gemeinde soll im Internet ein neues repräsentativeres Gesicht erhalten. Bürgermeister und Gemeinderat waren sich einig, dass diesbezügliche Kostenangebote eingeholt werden. Sodann werde in einer der nächsten Sitzungen über die Auftragsvergabe beraten und entschieden. Der Gemeindechef informierte den Gemeinderat zudem über die Bewilligung des Zuschusses in Höhe von 175.000 Euro durch die Regierung von Niederbayern für die Deckenbauverstärkungsmaßnahme Thananger-Gaishausen-Ehren bei Kosten von rd. 400.000 Euro. Weiterhin berichtete der Ratsvorsitzende über den Einbau der Lüftungsanlage in der Schulturnhalle in der Ferienzeit sowie die Ausschreibung der Stelle einer Reinigungskraft für das Lehrschwimmbecken. Weiterhin informierte der Bürgermeister über die Anfragen zur Ferienbetreuung für Grundschulkinder, wobei unabhängig von der rechtlichen Verpflichtung derzeitig Grundlagen hinsichtlich der Möglichkeit und der Kosten ermittelt werden, um sodann eine Entscheidung treffen zu können. Es erfolgte eine ausgiebige Diskussion zu dieser Thematik, wobei als schwerpunktmäßige Lösung vorerst eine Mitbetreuung einzelner Grundschulkinder im Kindergarten gesehen wird. Abschließend gab der Bürgermeister die geschätzten Kosten für die Asphaltierung der Ortsstraßen in Au vorm Wald bekannt. Ein vom KEB-Ingenieurbüro empfohlener Vollausbau mit Entwässerung würde 454.000 Euro kosten, was jedoch haushaltstechnisch nicht finanzierbar ist. Bisher sind nur Asphaltierungskosten für eine neue Fahrbahndecke im Haushalt mit rd. 150.000 € veranschlagt. Zur nächsten Sitzung wird zusammen mit dem Ingenieurbüro ein Ortstermin stattfinden. Nach Vorstellung der einzelnen Ausführungsvarianten soll dann eine Entscheidung für einen wirtschaftlichen Teilausbau und die öffentliche Ausschreibung der Maßnahme getroffen werden. Es ist geplant, die Maßnahme noch im heurigen Jahr auszuführen. In diesem Zusammenhang ist auch die Neuasphaltierung des Nolteweges vorgesehen, so der Bürgermeister auf Gemeinderatsanfrage. Er stellte weiterhin zu einer Anfrage zum Neubau der Kinderkrippe fest, dass der Baubeginn für September dieses Jahres angestrebt sei.

 

 

 

24.06.2010    Aus dem Gemeinderat

Für die FFW Hunderdorf wird ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 Tr. beschafft. Dies ist die Entscheidung des Gemeinderates in der im Rathaus stattgefundenen Sitzung. Die Gesamtkosten der Maßnahme beziffern sich auf rund 245.000 Euro. „Für die Gemeindebedeutet dies einen finanziellen Kraftakt, um die engagierte FFW Hunderdorf in Zukunft best möglichst auszustatten“, so Bürgermeister Hans Hornberger. Er dankte der FFW für ihre große Einsatz- und Leistungsbereitschaft und mit der Fahrzeugausstattung wolle die Kommune die Wehr optimal unterstützen.

Zuvor hatte zu diesem Tagesordnungspunkt Bernhard Strobl vom gleichnamigen Planungs- und Beratungsbüro (Amberg) das Ergebnis der EU-weiten Ausschreibung bekannt gegeben und die Angebotswertung mit Vergabevorschlag unterbreitet. Nach Erörterung wurde vom Gemeinderat im Benehmen mit der Führung der FFW Hunderdorf einstimmig über die Auftragsvergabe Beschluss gefasst. Damit erhalten die wirtschaftlichsten Anbieter den Auftrag zur Lieferung des Tanklöschfahrzeuges TLF 16/24 Tr. für das Los 1 (Fahrgestell) die Fa. MB Daimler, Regensburg, sowie für das Los 2 (Feuerwehrtechnischer Aufbau und Feuerwehrtechnische Beladung) die Fa. Rosenbauer, Leonding (Österreich). Die Gesamtauftragssumme beziffert sich auf rund 245.000 Euro. Die Lieferzeit des Fahrzeuges beträgt ca. ein Jahr. FFW Kommandant Klaus Weninger konstatierte, dass die FFW hinter dieser Fahrzeugbeschaffung stehe, wobei die Aufbereitung und Qualität überzeuge. Er sprach an den Gemeinderat für diese positive Entscheidung ein besonderes Dankeschön aus und versicherte, das Fahrzeug bestens zu hegen und zu pflegen.

Zu den vorliegenden Baugesuchen Neubau einer PKW-Doppelgarage in Buchenstr. 2, FlNr. 1394/1 und Anbau an das Wohnhaus in Hauptstr. 47, FlNr. 44/6 stellte der Bürgermeister sein Einvernehmen fest. Weiterhin befasste sich der Gemeinderat mit einem Antrag auf Umgestaltung des Brandojektes in Wegern 50. Aufgrund der Bauvoranfrage ist geplant, das vorhandene Satteldach durch ein Pultdach zu ersetzen und dadurch ein zweites volles Stockwerk auszubauen. Vom Bürgermeister wurden die eingegangenen entsprechenden Entwurfs- und Ansichtsskizzen für das sogenannte „Mehrgenerationenhaus“ aufgezeigt. Der Ratsvorsitzende verwies auf eine Anfrage beim Landratsamt, wonach für das Vorhaben eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes nicht genehmigt werden kann, sondern eine entsprechende Deckblattänderung vom vorhandenen Bebauungsplan erfolgen müsste. Nach Erörterung über das Für und Wider zur Ortsbildgestaltung beschloss der Gemeinderat mit 13:3 Stimmen, für das Vorhaben eine Deckblattänderung einzuleiten. Mit der Planung soll die Architektengesellschaft Hornberger, Illner & Weny beauftragt werden. Maßgabe hierfür ist jedoch, dass seitens des Bauherrn eine entsprechende Kostenübernahmeerklärung für die Deckblattänderung gegeben wird.

Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die alsbald anstehende turnusmäßige Sitzung mit Vorstellung der erarbeiteten Handlungsfelder durch den ILE-Arbeitskreis. Weiterhin wurde mit dem Mitorganisator der „Mühlhiasl-Freilichtbühne“ abgesprochen, für die ins Gespräch gebrachten Mühlhiasl-Freilichtaufführungen 2011 weitere Laiendarsteller und einen Organisator zu finden mit einer Presseveröffentlichung. Ferner berichtete der Gemeindechef über das Vorhaben von E.ON Bayern, in Thananger eine neue Trafostation zu errichten aufgrund des Anschlusses von Fotovoltaikanlagen. Die neu asphaltierte Gemeindeverbindungsstraße wird dabei mit einer privaten Stromleitung durchpresst. Kurz angesprochen wurde die seit längerem anstehende modernere Gestaltung der Homepage, wobei sich der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen näher mit der Thematik befassen wird. Zudem gab der Redner bekannt, dass laut Schnellinformation des Bay. Gemeindetages im Bundesrat bei der Änderung der Vergütungssätze für Solarstrom keine Einwände gegen den Vergütungsstopp von Fotovoltaikanlagen auf Ackerflächen erhoben wurden. Nach derzeitigem Stand ist somit keine Änderung der inzwischen eingetretenen Fördergrundsätze zu erwarten und somit steht wohl keine Förderung der geplanten Fotovoltaikanlage an der Lintacher Straße in Aussicht. Damit scheitert leider wohl die Verwirklichung dieser Freiland-Fotovoltaikanlage vorerst. Aus dem Gemeinderat wurde noch angesprochen die Instandsetzung des sogenannten Liliputweges in Au vorm Wald sowie die Platzverbesserung am Wertstoff-Containerstandort in Steinburg. Weiterhin wurde wegen der Instandsetzung des Parkplatzes bei der Kirchgasse angefragt. Dazu konstatierte der Bürgermeister, dass bereits in der 26. KW von der beauftragten Baufirma zusammen mit dem Bauhof eine Neuverlegung des Pflasters erfolgt.

 

 

 

24.06.2010

 

 

Die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Landkreis Straubing-Bogen

mit 3 Mitgliedsgemeinden und ca. 6.200 Einwohnern beabsichtigt zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/einen Beamtin/Beamten

des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes

(Fachrichtung allgemeine innere Verwaltung) in Vollzeit einzustellen

 

Der Aufgabenbereich umfasst schwerpunktmäßig allgemeines Verwaltungs- und Haushaltsrecht, gemeindliches Satzungs-, Verordnungs- und Vertragsrecht, Mitabwicklung Personalangelegenheiten, Kinderbetreuungs- und Schulangelegenheiten, Beitrags- und Gebührenkalkulation für Kosten rechnende Einrichtungen u.a.

 

Wir erwarten fundierte Kenntnisse im Verwaltungsrecht, Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Teamfähigkeit, sicheren und freundlichen Umgang mit dem Bürger, einschlägige EDV-Kenntnisse

 

Wenn Sie an dieser vielseitigen und verantwortungsvollen Tätigkeit mit leistungsgerechter Bezahlung nach dem BBesG interessiert sind, richtigen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte bis zum 31. Juli 2010 an die

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Sollacher Str. 4 , 94336 Hunderdorf

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Geschäftsleiter Xaver Kern unter Tel. 09422/8570-10 zur Verfügung.

 

 

 

10.06.2010       Aus dem Gemeinderat

Die Gemeinde strebt eine Machbarkeitstudie für eine Nahwärmeversorgung bzw. Hackschnitzelheizwerk am Bauhof an. Dies ist das Beratungs- und Beschlussergebnis des Gemeinderates in der im Rathaus stattgefundenen Sitzung.

Wie Bürgermeister Hans Hornberger dazu eingangs berichtete, ist das bisher angedachte Nahwärmekonzept für das Ortszentrum von Privatseite her aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten her fraglich. Nachdem die Gemeinde Mitglied in der Bioenergie Region Straubing-Bogen ist und in diesem Rahmen auch kommunale Energiemodelle gefördert werden, stellte der Bürgermeister die Erstellung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie in den Raum. Es ist Antrag zu stellen für die entsprechende Zuschussfreistellung und die erforderliche Vorplanung. Nachfolgend, so Hornberger, wäre von der Gemeinde eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen, wozu auch entsprechende Honoraraufstellungen von drei Fachplanungsbüros einzuholen wären. In die Projektvorhaben sollen insbesondere einbezogen werden eine Hackschnitzelheizung am Bauhof für die dortigen Bauhofgebäude einschließlich Wohnung. Weiterhin soll auch der Bedarf für die Schule und die Kinderkrippe einbezogen werden in die anstehenden Planungsüberlegungen. Zugleich wäre auch der Einsatz alternativer umweltfreundlicher Energiequellen gegenüber Hackschnitzel in die Untersuchungen miteinzubeziehen. Für die Fortführung der Machbarkeitsstudie stehe eine maximale Förderung von rund 5.000 Euro in Aussicht. Nach Erörterung stellte der Gemeinderat das grundsätzliche Einvernehmen zur vorgetragenen Vorgehensweise her. Die notwendige Vorplanung und die nachfolgende Machbarkeitsstudie sollen beschleunigt angegangen werde, denn man möchte Fortschritte erzielen und weiter vorankommen für die Verwirklichung einer Hackschnitzelanlage oder einer zentralen Nahwärmeversorgung mit Biomasse.

 

Gebilligt wurde vom Gemeinderat das Konzept für die Neugestaltung der öffentlichen Bibliothek in der Hauptschule durch die Gemeinde Hunderdorf als Trägerin. Die Bücherei wurde bisher insbesondere als Schülerbücherei vom Schulverband geführt. In einem Empfehlungsbeschluss unterstützt der Schulverband die Neuausstattung der öffentlichen Bibliothek, die künftig nach Modernisierung auch der breiten Öffentlichkeit über die Gemeindegrenzen hinaus, insbesondere auch den Gemeinden Neukirchen und Windberg, zur Verfügung stehen sollte. Der Schulverband trägt zur Finanzierung der durch Zuschüsse nicht gedeckten Kosten für die Ausstattung sowie der laufenden Kosten im Verhältnis der Einwohnerzahlen der VG-Mitgliedsgemeinden bei.

Der Gemeinderat billigte sodann die Neueinrichtung des Mobiliars einschließlich EDV-Ausstattung, wobei sich die Beschaffungsmaßnahmen auf rund 25.000 Euro beziffern. Weiterhin wurde der Bürgermeister ermächtigt, bei vorliegender Kaufgenehmigung die entsprechende Erstausstattung der Bücher und Medienbeschaffung zu veranlassen bei Kosten von rund 10.000 Euro. Mit diesen Gesamtkosten von rund 35.000 Euro ist die Maßnahme förderfähig mit einem 40%gen staatlichen Zuschuss. Zudem ist die Gemeinde bereit, die nicht förderfähigen Kosten der baulichen Veränderungen im neuen Büchereiraum als Gebäudeeigentümerin zu übernehmen bei Kosten von rund 6.000 Euro. Zudem wurde auch das erweiterte Konzept über weitergehende Öffnungszeiten sowie die laufenden Kosten zur Kenntnis genommen und gebilligt. Diese Kosten von rund 7.000 Euro werden ebenso nach einem Einwohnerschlüssel aufgeteilt. Bürgermeister Hans Hornberger informierte den Gemeinderat ferner über die stattgefundene Gemeinschaftsversammlung, wonach für die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf demnächst die Einstellung eines/einer Beamten/Beamtin des gehobenen Dienstes beschlossen wurde aufgrund der vorgegebenen angespannten Personalsituation unter Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklung. Weiterhin wurde eine Anfrage bezüglich der Wiederaufführung des Mühlhiasl-Freilichtspieles zur Kenntnis gegeben. Dazu wurde festgestellt, dass seitens der Gemeinde die Freilichtaufführungen gerne unterstützt würden, wobei zunächst aber eine kompetente Gesamtorganisationsleitung abzuklären ist.

 

 

 

27.05.2010       Aus dem Schulverband

Die Kooperation für einen Mittelschulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang, die Aufstellung des Haushaltsetats 2010 mit 755.900 Euro und das öffentliche Büchereiwesen waren Kernpunkte der Schulverbandsversammlung, die kürzlich im Rathaus in Hunderdorf stattfand.

Zunächst ging es unter Leitung des Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) um die Neugestaltung der Bücherei in Hunderdorf. Dabei wurde ein geeigneter neuer Raum im Erdgeschoss der Hauptschule mit unmittelbarem Zugang besichtigt und als gut geeignet befunden. Sonach erläuterte Doris Glonegger von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, Regensburg, die Ziele, Konzeption und Einrichtung einer neuen Gemeindebibliothek in Hunderdorf. Die bisherige Bücherei und der Medienbestand sind veraltet, sodass dringend eine Neukonzeption anstünde. Es gelte, so Glonegger, die Bereitstellung eines aktuellen attraktiven Medienbestands für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. Zudem sei eine Leseförderung durch geeignete Medienangebote in Kooperation mit der Schule und den Kindergärten sowie Veranstaltungsarbeit wichtig.

Vom derzeitigen Bücherbestand von 8.148 wären ca. 4.000 Bücher zu übernehmen, die anderen auszusondern. Zielbestand sei es, 6.000 aktuelle Medien bereitzustellen, was eine Neuanschaffung von 2.000 Stück bedeute.

Nach Ansicht von Frau Glonegger, die bei der Auswahl die Unterstützung ihrerseits von der Landesfachstelle zusicherte, müsste der Medienetat aufgestockt und insbesondere die Kinder- und Jugendliteratur erweitert sowie die Sachbücher stark ausgebaut werden. Wichtig wäre es auch CD`s, Spiele und DVDs neu einzuführen, ebenso Zeitschriften. Wichtig wäre es auch eine EDV- Bibliotheksverwaltung einzuführen.

Für 2010 wäre eine Investition für die Einrichtung von rund 20.000 Euro und für die Medienergänzung mit 10.000 Euro notwendig sowie eine EDV-

Ausstattung mit 4.000 Euro. Zu den Gesamtkosten von rund 34.000 Euro stünde eine maximale Förderung von 13.600 Euro in Aussicht. Nach Erörterung war sich die Schulverbandsversammlung einig, dass eine Neukonzeption geboten sei, um eine breite und erfolgreiche Akzeptanz der Bibliothek in der gesamten Bevölkerung zu erreichen. Eine Entscheidung wurde zur nächsten Sitzung vertagt, da noch nähere Informationen zur Ausstattung und die laufenden Betriebskosten zur Entscheidungsfindung zu ermitteln sind.

Sodann gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Hornberger, den Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2009 bekannt. Besondere Prüfungsfeststellungen erfolgten nicht und die Schulverbandsversammlung stellte das Jahresrechnungsergebnis in den Solleinnahmen und –ausgaben mit 710.624 Euro fest. Zugleich wurden auch unausweichliche Haushaltsüberschreitungen gebilligt und Entlastung erteilt.

Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer verwies auf den vorgelegten Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2010, der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und entsprechend den Anforderungen erstellt wurde. Kämmerer Josef Michl erläuterte ergänzend den Vorbericht sowie die Einnahmen und Ausgaben in größeren Haushaltsansätzen. Nach Erörterung wurde von den sieben Verbandsmitgliedern der Haushaltsplan 2010 angenommen und die entsprechende Haushaltssatzung erlassen. Sie schließt ab in den Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 710.700 Euro und im Vermögenshaushalt mit 45.200 Euro. Der gesamte Schuletat beziffert sich somit auf 755.900 Euro. Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll zur Finanzierung der Ausgaben) wurde mit 550.700 Euro festgesetzt. Es ergibt sich somit bei 293 Verbandsschülern eine Schulverbandsumlage je Verbandsschüler mit 1.879 Euro. Die Schulverbandsumlage errechnet sich für die einzelnen Mitgliedsgemeinden wie folgt: Hunderdorf 358.989 Euro (191 Schüler), Neukirchen 71.422 Euro (38) und Windberg 120.289 (64). Die größeren Einnahmen für den Schulverband sind die Gebühren für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung mit 5.500 Euro sowie Gebühren für die offene bzw. gebundene Ganztagsklasse mit 26.000 Euro sowie Zuschüsse für die Mittags- bzw. Nachmittagsbetreuung und Bücherei mit 14.300 Euro. Die Haupteinnahme stellt der Staatszuschuss für die Schülerbeförderung mit 90.000 Euro dar. Die gewichtigen Ausgaben sind die Personalkosten mit 168.900 Euro, die Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten der Schulgebäude mit 99.800 Euro, die Schulhausmiete und Kopiererleasing mit 168.100 Euro, der Schulaufwand mit 45.200 Euro, die Mittagsverköstigung mit 31.300 Euro, die Jugendsozialarbeit mit 7.000 Euro sowie die Schülerbeförderungskosten mit 163.400 Euro.

Zum nächsten Tagesordnungspunkt legte Verbandsvorsitzender Gstettenbauer den vorbesprochenen Kooperationsvertrag zur Bildung eines Mittelschulverbundes Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang vor. Nach dem Bayerischen Mittelschulkonzept können die Hauptschulen in Bayern im Schuljahr 2010/11 zur Mittelschule weiter entwickelt werden. „Auch wir wollen für unsere Hauptschule zukunftsweisend das Gütesiegel „Mittelschule“ zuerkannt bekommen“, konstatierte Verbandsvorsitzender Gstettenbauer auch namens seiner Bürgermeisterkollegen Hornberger und Seidenader. Wichtig sei dabei, in einem größeren Schulverbund ein Ganztagesangebot, ein Angebot zum mittleren Schulabschluss sowie der drei berufsorientierten Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales anzubieten. Besondere Bedeutung komme auch der individuellen modularen Förderung der Schüler im Klassenverband zu. Nachdem einzelne Schulen zukünftig allein die Voraussetzungen nicht schaffen können, ist unter Weiterführung der bereits bestehenden Kooperation zwischen dem Schulverband Hunderdorf und Mitterfels ein neuer Schulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang ab dem Schuljahr 2010/11 geplant. Nach Erörterung wurde von den Mitgliedern der Schulverbandsversammlung der Kooperationsvertrag einmütig unterzeichnet, der u.a. Näheres zum Bildungsangebot, Schulaufwand, Schülerbeförderung usw. enthält.

Damit werden gemeinsam im Schulverbund die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung zu dem Zukunftskonzept „Mittelschule“ geschaffen. Sie sei eine wohnortnähere echte Alternative zur Realschule und in Anspruch genommen werden sowie breite Akzeptanz finden, so Verbandsvorsitzender Gstettenbauer abschließend.

Angesprochen wurde die vorzeitige Schließung des Lehrschwimmbeckens mit Beginn der Osterferien aus Kostengründen. Vom Schulleiter Reinhard Dietz wurde auf die Problematik der bereits voll belegten Turnhalle verwiesen. Diesbezüglich soll noch eine Alternative abgeklärt werden und sodann eine endgültige Beschlussfassung erfolgen. Zur Information gegeben wurde auch, dass sich die gebundene sowie die offene Ganztagsklasse bewährt haben. „Rund 60 Kinder nehmen am Mittagsessen teil. Es herrscht eine gute Essensatmosphäre und alles hat sich sehr gut eingespielt“, resümierte der Schulleiter.

 

 

20.05.2010       Aus dem Gemeinderat

Der Gemeinderat beschließt den Bebauungs- und Grünordnungsplan für das Sondergebiet Fotovoltaikanlage als Satzung. Dies ist die einstimmige Entscheidung des Gemeinderates in dieser stattgefundenen Sitzung im Rathaus. Damit wurden die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen für die Errichtung einer Freiland-Fotovoltaikanlage an der Lintacher Straße auf einer Fläche von ca. 7,5 Hektar. Dem Satzungsbeschluss voraus ging die Abwägung der Stellungnahmen, die nochmals im Rahmen der erneuten öffentlichen Auslegung eingegangen waren. Dabei blieb der Gemeinderat bei den Vorentscheidungen, die Anlage für das gesamte Gebiet auszuweisen und die dauerhafte Belassung der Eingrünung auch nach Abbau der Anlage nach der Nutzungszeit nicht verbindend festzulegen. Vielmehr bleibt es der Unteren Naturschutzbehörde vorbehalten, nach der jetzigen Regelung, insoweit die Gehölzpflanzungen nach Rückbau der Anlage beseitigt werden dürfen, oder belassen werden müssen. Weiterhin wurde vom Gemeinderat der Durchführungsvertrag zum Vorhabens- und Erschließungsplan für die Fotovoltaikanlage gebilligt. Dabei sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen der Gemeinde für die Errichtung der Freilandfotovoltaikanlage abgeschlossen. Der vorhaben bezogene Bebauungs- und Grünordnungsplan wird nunmehr dieser Tage mit der Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses rechtswirksam. Ob die Anlage allerdings gebaut wird, ist nunmehr fraglich, nachdem seitens der Bundesregierung nach derzeitiger Sachlage die Förderung der Freiflächenanlagen auf Ackerflächen eingestellt hat, wenn sie nicht bis zum 30. Juni ans Netz gegangen sind. Bleibt es bei diesen Kriterien, so ist die Freilandfotovoltaikanlage nicht machbar, verlautete es vom Vorhabensträger, der zugleich Grundstückseigentümer ist.

Sodann wurden vom Gemeinderat mit Rudolf Höpfl sen. und Wolfgang Handwerker zwei neue Feldgeschworene vom Gemeinderat berufen für die Gemarkung Hunderdorf bzw. Steinburg. Bürgermeister Hans Hornberger vereidigte die zwei neuen Feldgeschworenen entsprechend dem Bayerischen Abmarkungsgesetz und zollte ihnen für die Bereitschaft, als Feldgeschworener bei den Vermessungen mitzuwirken, ein besonderes Dankeschön. Zu den Bauplänen Errichtung einer Plakatwerbetafel in Hauptstr. 14, Nutzungsänderung der landwirtschaftlichen Lagerräume in eine gewerbliche Werkstatt mit Lagerräumen in Stetten 10, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Brunnenstr. 16, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Brunnenstr. 18 und Errichtung eines Gartenblockhauses in Quellenweg 33 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.

Zur Information gab Bürgermeister Hans Hornberger sodann, dass zum 27. April die zwei Fotovoltaikanlagen auf den FFW-Gerätehäusern in Au vorm Wald und Gaishausen ans Netz gingen und damit die Sonne zur umweltfreundlichen Energienutzung angezapft wurde. Der Gemeinderat beschloss, die zwei gemeindeeigenen Fotovoltaikanlagen als umsatzsteuerpflichtige Betriebe zu führen. Abschließend gratulierte der Bürgermeister Gemeinderat Kornelius Klar zu seiner Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein ehrenamtliches Engagement, das er insbesondere für 27 Jahre VHS-Außenstellenleitung und diversen Einsätzen im Vereinswesen erhalten habe. Klar betonte, dass er diese ehrenamtlichen Arbeiten immer gerne übernommen habe für die Gemeinde und ihre Bürger.

Er bedankte sich auch für die anerkennenden Worte des Gemeindeoberhauptes bei der Verleihung des Ehrenzeichens.

 

 

03.05.2010 GVStr. Thananger - Gaishausen - Ehren gesperrt

Die Maßnahme zur Deckenbauverstärkung der Gemeinde Hunderdorf an der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf - Thananger – Gaishausen – Ehren ist voll im Laufen.

Bei der stattgefundenen Baustellenbesprechung wurde insbesondere die Asphaltierung der Fahrbahn auf der 2,7 Kilometer langen Sanierungsstrecke besprochen. So soll die neue, zehn Zentimeter starke Asphalttragschicht, soweit es die Witterung zulässt, am kommenden Donnerstag den 06.Mai und die Folgetage aufgebracht werden. Hierzu ist es bautechnisch notwendig, ab 04:00 Uhr morgens die Straße komplett zu sperren, da vorab der Haftkleber aufgebracht werden muss. Eine Durchfahrt ist deshalb an diesem Tag sowie am Freitag nicht möglich, ebenso nicht nachfolgend am Montag und Dienstag, den 10. und 11. Mai beim Aufbringen der Feinschicht. Lediglich am Wochenende kann die Strecke befahren werden. Die Gemeinde und die Baufirma weisen die Anlieger und Verkehrsteilnehmer auf diese Termine und die diesbezüglichen Straßensperrung hin und appellieren an das Verständnis der Anlieger, dass während dieser vier Tage eine Zu- und Abfahrt aus haftungsrechtlichen Gründen ausgeschlossen ist.

Bereits seit rund drei Wochen werden von der beauftragten Baufirma Ohneis die Randsteine und Entwässerungsrinnen angepasst. Weiterhin wurde teilweise der schadhafte Unterbau erneuert. Die Gesamtkosten der Maßnahme beziffern sich auf rund 403.000 Euro. Erfreulicherweise, so Bürgermeister Hans Hornberger, stehe ein von der Regierung zugesagter staatlicher Zuschuss aus GVFG-Mitteln in Aussicht.

 

 

27.04.2010       1. Änderungssatzung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung

Aufgrund der Art. 5, 8 und 9 des Kommunalabgabengesetzes erlässt die Gemeinde Hunderdorf eine 1. Änderungssatzung vom 27.04.2010 der Betrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung vom 16.02.2009.

§ 10 Abs. 3 Satz 3 erhält folgende Fassung:

Bei landwirtschaftlichen Betrieben mit Viehhaltung gilt für jedes Stück Großvieh bzw. für jede Großvieheinheit eine Wassermenge von 18 cbm pro Jahr als nachgewiesen.

 

 

22.04.2010    Pläne „Freiland-Fotovoltaikanlage“ liegen aus

Der Gemeinderat Hunderdorf hat am 29.10.09 beschlossen, für das Grundstück FlNr. 30, Gemarkung Hunderdorf, an der Lintacher Straße in Hunderdorf einen vorhaben bezogenen Bebauungsplan gem. §§ 12, 30 Abs. 2 BauGB mit integriertem Grünordnungsplan gem. Art. 3 Abs. 2 BayNatSchG aufzustellen. Der geänderte und ergänzte Planentwurf mit Begründung liegt in der Zeit vom 30.04.10 bis 17.05.10 in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Sollacher Str. 4, 94336 Hunderdorf, ZiNr. 4, zur öffentlichen Einsicht aus. Während der Auslegungsfrist können in Stellungnahmen Bedenken und Anregungen (schriftlich oder zur Niederschrift) vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen abgegeben werden können (§ 4 a Abs. 3 Satz 2 BauGB).

 

 

21.04.201            Aus dem Gemeinderat

„Der Abwägungsbeschluss zum Bauleitplanungsverfahren SO Photovoltaikanlage an der Lintacher Straße wird ergänzt“. Dies beschloss der Gemeinderat in der im Rathaus stattgefundenen Sitzung einstimmig. In der Planfassung wird nunmehr die Randeingrünung mit einem 15 %-igen Anteil von Bäumen zweiter Wuchsklasse an den Außengrenzen der Anlage festgesetzt. Ausgenommen davon bleibt der Grundstücksbereich in Höhe des Anwesens Egern 1 und beim untergliedernden Grünstreifen etwa in der Mitte des Gebietes.

Wie dazu Bürgermeister Hans Hornberger berichtete, habe ein Erörterungsgespräch beim Landratsamt ergeben, dass die Forderung der Unteren Naturschutzbehörde auf einen 15 %-igen Baumbestandsanteil aufgrund der vorgegebenen Anforderungen aus rechtlichen Gründen bei der Abwägung zu berücksichtigen ist. Sodann fasste der Gemeinderat mit den vorhergehenden Änderungen einen neuen Billigungs- und Auslegungsbeschluss für den vorhaben bezogenen Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan für die geplante Freiland-Fotovoltaikanlage. Aufgrund der beschlossenen Änderungen ist eine erneute öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung in der verkürzten Form vorzunehmen, so der Gemeinderat abschließend.

 

Dann befasste sich der Gemeinderat mit der Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung. Nach ausgiebiger Diskussion wurde mit 12 : 2 Stimmen entschieden, rückwirkend zum Januar eine Satzungsänderung vorzunehmen. Danach wird der Pauschalabzug pro Großvieheinheit auf 18 Kubikmeter im Jahr angehoben wird. Dies ist etwa ein neuerer Mittelverbrauchswert, der bisher mit 15 Kubikmetern zu Grunde gelegt war. Zum Baugesuch Abbruch und Wiederaufbau eines landw. Gebäudes mit Einbau einer Wohnung in Au vorm Wald 44 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Zugestimmt wurde seitens des Gemeinderates auch der Vergabe der Pflanz- und Gestaltungsarbeiten für die Anlage des Ökokontos in Gaishausen-Ehren sowie für die Freiflächengestaltung beim Regenrückhaltebecken am Lindfelder Weg. Wegen der anstehenden dringenden Vergabe wurde der Bürgermeister ermächtigt, den Zuschlag nach dem geprüften Ausschreibungsergebnis an den wirtschaftlichsten Angebotsteller zu erteilen. Die Gesamtkosten sind überschlägig vom Landschaftsarchitekturbüro Eska mit ca. 45.000 Euro vorgetragen. Zur Information gab der Bürgermeister Hans Hornberger abschließend das am 10. Juni, 17.00 Uhr, stattfindende Vergleichsschießen zwischen der Patenkompanie 5/PzPiBtl 4 in Bogen, der Krieger- und Soldatenkameradschaft sowie dem Gemeinderat Hunderdorf. Im nachfolgenden nichtöffentlichen Teil wurden insbesondere verschiedene Grundstücksangelegenheiten erörtert.

 

 

08.04.2010    Aus dem Gemeinderat

„Weiteres grünes Licht wurde für den Bebauungs- und Grünordnungsplan „Sondergebiet „Freiland-Fotovoltaikanlage an der Lintacher Straße“ auf der 7,5 ha großen Fläche vom Gemeinderat gegeben. Allerdings musste der Bauleitplan aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen im öffentlichen Auslegungsverfahren nochmals geändert werden. Dies ist die Entscheidung der Ratsmitglieder in der stattgefundenen Sitzung im Rathaus.

Zunächst behandelte der Gemeinderat die eingegangenen behördlichen Stellungnahmen und fasste nach dem, vom Bürgermeister Hans Hornberger vorgelegten Entwurf, den entsprechenden Abwägungsbeschluss. Die meisten Anregungen und Bedenken, die sich insbesondere auf die Eingrünung beziehen, wurden übernommen. So wird z. B. der Grüngürtel an der Lintacher Straße auf 8 m erweitert und eine fünfreihige Strauchbepflanzung vorgesehen, die auch dem Blendschutz dient. Weiterhin wurde entschieden, die Planung auf dem 7,5 Hektar großen Grundstück in der gesamten Ausdehnung bis Egern belassen. Allerdings wurde der Forderung nach einer Untergliederung mit einer zweireihigen Strauchhecke Rechnung getragen. Zudem wurden Festsetzungen ergänzt. Danach ist für die Ausgleichsfläche keine wirtschaftliche Nutzung zulässig und die Prüfung, ob die Randeingrünung nach Abbau der Anlage entfernt werden darf, bleibt der Untere Naturschutzbehörde vorbehalten. Danach fasste der Gemeinderat den Feststellungsbeschluss für die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 7. Für die Aufstellung des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan wurde aufgrund der veranlassten Änderungen und Ergänzungen die erforderliche erneute Auslegung mit verkürzter Frist beschlossen.

Sodann wurde vom Gemeinderat der Erlass der ersten Änderungssatzung zur Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung vertagt, da noch nicht alle Ausführungen zum Sachverhalt vorliegen. Gebilligt wurde vom Gemeinderat einmütig die Vereinbarung mit der Kath. Kirchenstiftung Hunderdorf. Danach wird mit Fertigstellung der geplanten Kinderkrippe für Kinder von 0 – 3 Jahren der Kath. Kirchenstiftung der laufende Betrieb, wie bereits der Kindergarten, übertragen. Wie der Bürgermeister ausführte, verbleibt die Gebäudebaulast bei der Gemeinde. Die Kirchenstiftung übernimmt die Aufgaben wie ein Mieter und betreibt in den unentgeltlich überlassenen Räumen die Kindertageseinrichtung nach den Bestimmungen des Bay. Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes. Weiterhin verpflichtet sich die Gemeinde, auch für die Kinderkrippe 80 % eines etwaigen Kostendefizits als freiwilligen Zuschuss zu übernehmen.

Zum Baugesuch auf Errichtung einer landwirtschaftlichen Gerätehalle in Gaishausen 14 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Beschlossen wurde ferner, Antrag auf Grundbucheintrag zu stellen für eine kleine Grundstücksfläche, die Gemeinde für den Geh- und Radweg Steinburg in Höhe des Gewerbeparks vom Staatl. Bauamt Passau kostenfrei erhält.

Bürgermeister Hornberger informierte den Gemeinderat über das Antwortschreiben des Bay. Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit bezüglich der gemeindlichen Stellungnahme, die im Rahmen der Anhörung zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie abgegeben wurde. Dabei wurde eine Ausnutzung der langjährigen Übergangsfrist für Uferstreifenfestlegungen angekündigt. Ebenso eine etwaige staatliche Förderung für diesbezügliche Maßnahmen, die aufgrund der EU-Richtlinien anstehen. Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat auch das Anhörverfahren der Stadt Bogen zur Erweiterung der Außenbereichssatzung Großlintach. Dazu wurde einhellig festgestellt, dass keinerlei Einwendungen als Nachbargemeinde bestehen und mit dem Satzungsvorhaben Einvernehmen besteht.

Gemeinderat Fuchs berichtet noch über die erfolgreiche ILE-Auftaktveranstaltung, wobei durch das von den anwesenden aufgebrachte Interesse ordentliche Arbeitskreise gebildet werden konnten. Es bestand Einvernehmen, dass zum nächsten Treffen am Mittwoch, 28.04., 19.30 Uhr, im Gasthaus Baier-Edbauer, die gesamten interessierten Arbeitskreismitglieder tagen sollten. Zu dieser Veranstaltung sind weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen, die sich mit Ideen zu verschiedenen Themenbereichen der Gemeinde einbringen wollen. Aus dem Gemeinderat wurde angesprochen, dass leider vielfach im Friedhofsbereich in den Abfallgruben für Grüngut und Erdreich unverständlicherweise zahlreiche Fehleinwürfe vorgenommen werden von Kunststoffmaterial, Drahtgeflechten bis zu Kränzen. Es wird nochmals appelliert, diese unzulässigen ordnungswidrigen Ablagerungen zu unterlassen. Auf Anfrage aus dem Gemeinderat wurde zudem konstatiert, dass eine Verschönerung des Kriegerdenkmales angedacht sei und von der Krieger- und Soldatenkameradschaft weiter verfolgt wird im Benehmen mit der Gemeinde. Nach vorhergehender Ortseinsicht wird vom Gemeinderat beabsichtigt, den öffentlichen Feld- und Waldweg in einem Teilbereich von rund 530 Metern in Riglberg bis zur Gemeindegrenze Mitterfels einzuziehen, da er in der Natur auch nicht mehr besteht.

 

 

26.03.2010 Vollzug der Tierseuchengesetze und der Bienenseuchen-Verordnung; Anordnung der Behandlung von Bienenbeständen gegen die Varroatose

 

Das Landratsamt Straubing-Bogen erlässt folgende Allgemeinverfügung:

1.       Alle Besitzer von Bienenvölkern im Landkreis Straubing-Bogen werden hiermit verpflichtet, ihre Bienenvölker nach Trachtende, jedoch bis spätestens 31.12.2010, gegen die Varroatose zu behandeln.

 1.1 Für die Behandlung können alle dafür zugelassenen Arzneimittel verwendet

 werden.

 1.2 Bei der Anwendung der Mittel haben sich die Bienenhalter strikt an die

 Anweisungen der Hersteller zu richten.

2.       Der sofortige Vollzug in Nr. 1 dieser Allgemeinverfügung wird angeordnet.

3.       Für diese Allgemeinverfügung werden keine Kosten erhoben.

4.       Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt des Landkreises Straubing-Bogen als öffentlich bekannt gegeben.

5.       Im Interesse einer effektiven Varroatose-Bekämpfung werden die Imker gebeten,

überdurchschnittliche Winterverluste der Veterinärabteilung (Tel: 09421/973168) zu melden.

 

Straubing, 26.03.2010

Landratsamt Straubing-Bogen

 

Schmid - Kaiser

Oberregierungsrätin

 

Hinweis:

Gemäß Art. 41 Abs. 4 Satz 1 Bayer. Verwaltungsverfahrensgesetz ist nur der verfügende Teil einer Allgemeinverfügung öffentlich bekanntzumachen. Die Allgemeinverfügung liegt mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung im Landratsamt Straubing-Bogen, Sachgebiet 31, Leutnerstr. 15, 94315 Straubing, Zimmer-Nr.: 318, aus. Sie kann während der allgemeinen Dienstzeiten eingesehen werden.

 

 

 

24.03.2010    ILE Nord23-Auftakt in Hunderdorf

 

„Was brennt ihnen auf den Nägeln, was ist gut, was gehört in der Gemeinde weiterentwickelt?“ Diese Fragen wurden bei der ILE-Auftaktveranstaltung der Gemeinde Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer aufgeworfen und interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Ideenschmiede aufgerufen. Erfreulicherweise zeigten sich elf Personen am Schluss bereit, in verschiedenen Arbeitskreisen mitzuarbeiten.

Bürgermeister Hans Hornberger freute sich zusammen mit den ILE-Moderatoren aus dem Gemeinderat, Hans Fuchs und Hans Landstorfer, über den guten Besuch von etwa 40 Zuhörern. Der Gemeindechef eröffnete die ILE-Auftaktversammlung und erläuterte kurz, dass sich die Gemeinde mit weiteren 22 Gemeinden im nördlichen Landkreis zur „ILE nord23“ zusammengeschlossen habe. „ILE“ bedeutet „Integrierte Ländliche Entwicklung“ und ist ein interkommunaler Zusammenschluss, um zukunftsweisende Entwicklungskonzepte zu erarbeiten.

Moderator Hans Fuchs zeigte mit einer Powerpoint-Präsentation anschaulich die sechs zu behandelnden Themenbereiche auf; 1. Siedlung und Landschaft, 2. Landwirtschaft und Energie, 3. Wirtschaft, Gewerbe, Nahversorgung, 4. Naherholung und Tourismus, 5. Gemeinde und Region, 6. Kultur und Soziales. Diese Handlungsfelder sollen dann von Arbeitskreisen näher ausgearbeitet werden, so der Sprecher. „Mit ILE werde eine Hilfestellung zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen gegeben“, führte Fuchs weiterhin aus. Die gesamte Bevölkerung sei aufgerufen, sich mit neuen Ideen und Vorschlägen in das Geschehen einzubringen, aber auch Missstände zu artikulieren. „Als Gemeinde und als Region wollen wir zukunftsfähig sein und Lebensqualität sichern“, so das abschließende Fazit des Vortrages.

Erfreulicherweise wurden von den Anwesenden auf den vorbereiteten Notizbogen bereits verschiedene Ausführungen gemacht, die vom Moderator Fuchs als Erstes ausgewertet werden. Jeweils im April und Mai werden drei Themenbereiche aufgegriffen und im Juni erfolgt eine Zusammenfassung. Als erster Arbeitskreis-Termin wurde Mittwoch, 28. April, 19.30 Uhr, im Gasthaus Baier-Edbauer einvernehmlich festgelegt. Auch hierzu sind noch weitere Interessierte willkommen.

 

 

18.03.2010 Vom Gemeinderat

 

Trotz Rückgang der Steuereinnahmen konnten dieses Jahr knapp 2.2 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Der Haushaltsplan mit einem Volumen von sechs Millionen Euro wird aufgestellt. Dies ist das Beschlussergebnis der im Rathaus stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.

 

Eingangs wurde der Bericht über die Rechnungsprüfung für das Jahr 2009 vorgelegt. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Gemeinderat Gerhard Scherz, gab die geringfügigen Prüfungsvermerke bekannt. Danach stellte das Ratsgremium das Rechnungsprüfungsergebnis mit 7.132.573,50 Euro fest und erteilte einmütig die Entlastung.

Anschließend erfolgte die Haushaltsberatung. Bürgermeister Hans Hornberger legte das umfassende Zahlenwerk des Haushaltes 2010 vor. Kämmerer Josef Michl erörterte einzelne Haushaltsposten. „Der wirtschaftlich und sparsam aufgestellte Gesamthaushalt, der die Teilbereiche Verwaltungshaushalt mit 3.533.400 Euro und Vermögenshaushalt mit 2.474.900 Euro umfasst, kann auch dieses Jahr die dringend anstehenden Aufgaben und Investitionen abdecken“, bilanzierte der Gemeindechef. Sodann verabschiedete der Gemeinderat den Gesamthaushalt mit 6.008.300 Euro und beschloss den Erlass der Haushaltssatzung 2010. Nach dem Haushaltsanschlag beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung derzeitig 646 Euro und wird sich bis Ende des Jahres voraussichtlich auf 580 Euro senken. Eine Neuverschuldung ist in Hinblick auf die finanzielle Handlungsfreiheit künftiger Jahre nicht vorgesehen.

 

Laut beschlossener Haushaltssatzung bleiben die Hebesätze gegenüber dem Vorjahr unverändert stabil und betragen für die Grundsteuern A und B sowie für die Gewerbesteuer jeweils 330 v. H.. Die größten Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Grundsteuern A u. B mit 318.800 Euro (Vorjahr 314.100 Euro), die Gewerbesteuer mit 330.000 Euro, der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 886.000 Euro sowie die Schlüsselzuweisung mit 799.900 Euro. Zu den größten Ausgaben zählen die Personalausgaben mit 327.700 Euro, die Kreisumlage mit 961.500 Euro, die VG-Umlage mit 257.400 Euro, die Schulverbandsumlage mit 359.000 Euro und der Schuldendienst mit 303.100 Euro.

 

Die Ausgaben für den Brandschutz betragen 59.200 Euro, für den Kindergarten 294.000 Euro die Sportanlage 18.000 Euro, der Straßenunterhalt mit 224.900 Euro, die Abwasserbeseitigung mit 309.100 Euro und das Bestattungswesen mit 45.600 Euro.

Zahlreiche große Investitionen sind dieses Jahr eingeplant und prägen den Haushalt. Dazu zählen insbesondere die Deckenbauverstärkungen für die Straßen Hunderdorf nach Gaishausen mit 430.000 Euro, die Ortsstraßensanierung Au vorm Wald mit 140.000 Euro, der Straßenzug Nolteweg mit 80.000 Euro, die Straße Oberstetten nach Lindfeld 37.000 Euro und die Sanierung verschiedener Straßen mit 100.000 Euro. Als weitere Investitionsmaßnahmen sind vorgesehen die Anfinanzierung des Kinderkrippeneubaus mit 250.000 Euro, die Sanierung des Rathauses mit 100.000 Euro, der Ankauf von Leuchten in verschiedenen Klassenzimmern sowie eines Entfeuchtungsgerätes in der Turnhalle der Hauptschule Hunderdorf mit 50.000 Euro, die Sanierung von zwei Tennisplätzen mit 20.000 Euro, die Errichtung eines Kinderspielplatzes in Gaishausen mit 11.000 Euro, die Ortskernsanierung in Hunderdorf mit Restausgaben von 78.000 Euro, die Kanalbaumaßnahme BA 13 mit Restkosten von 170.000 Euro, die Breitbandversorgung mit 100.000 Euro und die Errichtung der Fotovoltaikanlagen in Gaishausen und Au vorm Wald mit insgesamt 68.000 Euro.

 

Im Anschluss an die Haushaltsberatung sprach sich der Gemeinderat für den Ankauf eines Entfeuchtungsgerätes für die Turnhalle aus und vergab den Zuschlag an eine entsprechende Fachfirma, ebenso wurde eine Statiküberprüfung beauftragt. Weiterhin erfolgte die Vergabe von neuen Leuchten für die Klassenzimmer in der Hauptschule. Die drei Auftragssummen betragen insgesamt rund 31.000 Euro. Ferner bewilligte das Gremium die Sanierung von zwei Tennisplätzen bei Ausgaben von etwa 17.300 Euro. Dazu ist ein BLSV-Zuschuss von rund 4.750 Euro zu erwarten. Die Ratsmitglieder genehmigten dem Musikverein Hunderdorf antragsgemäß einen Zuschuss im Rahmen der Jugendförderung in Höhe von knapp 2.500 Euro.

 

Bürgermeister Hans Hornberger informierte zudem über den Lückenschluss der Funk-DSL-Versorgung im Bereich Rammersberg. Im Benehmen mit den Anliegern errichtet dieser Tage die Fa. DegNet die schnelle Breitbandversorgung mit 24 MBit. Abschließend wurde aus dem Gemeinderat angeregt, dass sich die Bevölkerung und die Vereine aktiv mit einem Info- oder Verkaufsstand bzw. oder für Selbstvermarktungsprodukte beim verkaufsoffenen Sonntag beteiligen. Ferner wäre es wünschenswert, wenn eine aktive Beteiligung von Privatpersonen beim Arbeitskreis ILE erfolgen und neue Ideen für eine innovative Gemeindeentwicklung eingebracht werden würden.

 

 

15.03.2010 Hunderdorf-Ortsschild im Kosovo

Seit Mitte Januar 2010 befindet sich aus der Patenkompanie der Gemeinde Hunderdorf, der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 (5. PzPiBtl 4), ein Zug in der Stärke von 30 Mann unter Zugführer Hauptfeldwebel Roland Weiß im Kosovo. Das Feldlager ist in Prizren. Der Einsatz erfolgt aufgrund der vom Weltsicherheitsrat verabschiedeten Resolution 1244 im Rahmen von Kosovo Force (KFOR). Er gilt der Aufrechterhaltung des Friedens mit Aufbau und Sicherung eines stabilen Umfeldes für die öffentliche Ordnung. Die Soldaten des Zuges haben sich mittlerweile gut eingelebt und vor ihrem Unterkunftsgebäude ihre Zugehörigkeit zur Patengemeinde Hunderdorf durch Anbringen der Ortstafel dokumentiert. Bürgermeister Hans Hornberger hatte das Ortsschild überreicht mit den besten Wünschen für den friedenssichernden Einsatz und einer gesunden Rückkehr. Die Soldaten haben verschiedene Aufgaben wahrzunehmen, von Patrouillen zum Zeigen der Präsenz und der Schutz von Einrichtungen, so beispielsweise zur Sicherung des Feldlagers und eines Klosters, Durchführung von beweglichen Jackpoints und Vieles mehr. Wie gesendete Grüße aus der Ferne von der Patenkompanie zeigen, sind die ersten acht Wochen wie im Flug vergangen und den Soldaten geht es gut. Sie freuen sich aber auch schon auf eine Rückkehr Ende Mai. Dann geht der viermonatige Einsatz zu Ende. Die in der Heimat gebliebenen Soldaten der 5. Kompanie befinden sich zur Zeit im Umzug von Regensburg zu ihrem neuen Standort nach Bogen. Dort werden sie ihren Ausbildungsauftrag ab 6. April in der Graf-Aswin-Kaserne in der Garnisonsstadt Bogen ausüben.

 

 

25.02.2010 Vom Gemeinderat

„Der Ankauf eines neuen Mehrzweckfahrzeuges (MZF) für die FFW Hunderdorf mit Kosten von rund 107.000 Euro wird beschlossen “. Dies ist das einstimmige Beschlussergebnis des Gemeinderates in der Sitzung im Rathaus. Dazu hatte Bürgermeister Hans Hornberger das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung vorgelegt. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Mercedes-Sprinters, Allrad, mit Aufbau von „Furthner und Ammer“. Weiterhin wurde vom Gemeinderat die Ausschreibung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 16/24 Tr. für die FFW Hunderdorf beschlossen. Es soll das bisherige TLF 16/25 ersetzen. Aufgrund der geschätzten Kosten von rund 250.000 Euro ist eine EU-weite Ausschreibung vorzunehmen. Dazu wurde ein entsprechendes Fachbüro beauftragt. Ferner wurde für die vier örtlichen Feuerwehren die Ergänzungsbeschaffung für das Jahr 2010 gebilligt bei Kosten von etwa 27.000 Euro. Diesbezüglich ist eine beschränkte Ausschreibung seitens der Verwaltung zu veranlassen.

 

Einmütig war der Gemeinderat dafür, auf den FFW-Gerätehäusern Au vorm Wald und Gaishausen Fotovoltaikanlagen mit jeweils einer Größe von etwa 12 kWp zu errichten. Die Gesamtkosten beziffern sich für das Projekt zur umweltfreundlichen Stromerzeugung auf rund 67.000 Euro. Der Auftrag wurde auf das günstigste Angebot des örtlichen Elektrounternehmens Reiner erteilt. Anschließend gab der Gemeindechef das Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung für die Neuasphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf – Gaishausen – Ehren bekannt. Der Zuschlag wurde auf das wirtschaftlichste Angebot des Bauunternehmens Ohneis vergeben bei einer Angebotssumme von rund 396.000 Euro. Damit wird die schadhafte Gemeindestraße nun zum Frühjahr umfassend saniert.

 

Die Zustimmung der Ratsmitglieder fand auch die geringfügig geänderte Eingabeplanung für den Neubau der Kinderkrippe für Kinder von 0 bis 3 Jahren. Bürgermeister Hans Hornberger hatte dazu von einem weiteren Gespräch bei der Regierung berichtet, wonach fördertechnisch im nicht ausgebauten Teilbereich des Dachgeschosses nur ein Fenster eingeplant werden dürfe und noch eine Zusatzausstattung für das Zimmer der Kindergartenleiterin geboten ist. Die Planung und der Zuwendungsantrag für das mit rund 520.000 Euro geschätzte Vorhaben soll nunmehr an die Regierung eingereicht werden.

Zu den Baugesuchen Aufstockung des bestehenden Wohnhauses und Neubau eines Nebengebäudes mit Schwimmbecken in der Bahnhofstraße 75, den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Brunnenstraße 28 und Nutzungsänderung von Fensterfabrikation in Dienstleistungsunternehmen mit Oberflächentechnik in der Thananger Straße 26 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.

 

Im Folgenden legte der Bürgermeister den bereits durch den Schulverband Hunderdorf für den Mittelschulverbund der Hauptschulen Hunderdorf – Mitterfels – Stallwang beschlossenen Kooperationsvertrag vor. Dadurch wird künftig gemeinsam ein zukunftsweisendes Mittelschulangebot wohnortnah angeboten. Es soll auf breiter Basis mitgetragen werden, so Hornberger. Er konnte dazu ein einhelliges Zustimmungsergebnis vermerken.

Es gelte, so das Gemeindeoberhaupt fortfahrend, aufgrund der Bioenergieregion Straubing-Bogen nach Möglichkeit einen ehrenamtlich tätigen Energy-Scout (Energieberater) für die Gemeinde bzw. auf dem Gebiet der drei Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft zu finden. Nähere Informationen dazu sind unter www.hunderdorf.de News/Aktuelles nachzulesen. Hingewiesen wurde vom Redner auf den Regionaltag am 26. und 27. Juni in Niederwinkling. Eine Gemeindebeteiligung ist nicht vorgesehen. Es würde aber begrüßt, wenn beispielsweise der Musikverein im kulturellen Bereich einen Beitrag beisteuern würde. Abschließend informierte Hornberger über die Installation eines Beamers für den Sitzungssaal, über den Tod von Altbürgermeister Wilhelm Winkler in der Partnergemeinde St. Johann sowie über den Fraktionstermin am 2. März zur Vorbesprechung des Haushalts 2010. Beschlossen wurde die Wegewidmung mit einer Länge von 285 Metern für die in der Gemarkung Steinburg gelegene Teilstrecke der Gemeindeverbindungsstraße Rimbach – Taußersdorf der Gemeinde Neukirchen. Bau- und Unterhaltslast dazu werden mit der ebenso gebilligten öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Nachbargemeinden einvernehmlich geregelt.

 

 

24.02.2010    Energy Scout gesucht

Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Die Bioenergieregion Straubing-Bogen ist bestrebt und ruft die Gemeinden auf, Anlaufstellen für die Themen Energiesparen und Bioenergie einzurichten. Dazu sollen sogenannte „Energy Scouts“ berufen werden, die ehrenamtlich tätig sind. Der Energieberater, männlich oder weiblich, soll zentraler Ansprechpartner sein, Informationsmaterial ausgeben und Initial-Beratungen durchführen und interessierte Bürger an regionale Sachverständige verweisen. Zu den Aufgaben gehört auch die aktive Kontaktaufnahme zu Bau- und Hausherren, um mehr Bewusstsein für das Thema Energiesparen und den Ersatz fossiler Energieträger durch Bioenergielösungen zu schaffen.

Die Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg wollen deshalb für ihre Gemeinde bzw. für den Bereich der Verwaltungsgemeinschaft einen Energy Scout installieren. Nähere Informationen über das Stellenprofil gibt es bei den Bürgermeistern sowie in der VG-Geschäftsstelle (Rathaus) Hunderdorf und im Internet der jeweiligen Gemeinden unter Aktuelles/News.

 

 

18.02.2010 Pläne „Freiland-Fotovoltaikanlage“ liegen aus

Der Gemeinderat Hunderdorf hat für das Grundstück Fl.Nr. 30 Gemarkung Hunderdorf, an der Lintacher Straße in Hunderdorf, den Flächennutzungs- und Landschaftsplan mit der Änderung durch Deckblatt Nr. 7 zur Ausweisung eines Sondergebietes (SO) „Freiland-Fotovoltaikanlage“ gebilligt. Zugleich wurde der Planentwurf eines vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan beschlossen.

Es erfolgt nunmehr im Aufstellungsverfahren die öffentliche Auslegung. Die Planentwürfe samt Erläuterungen und Umweltbericht liegen in der Zeit von Montag, 22. Februar 2010, bis einschließlich Montag, den 22. März 2010, während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Sollacher Str. 4, 94336 Hunderdorf, ZiNr. 4 zur öffentlichen Einsicht aus. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Gleichzeitig ist während der Auslegung Gelegenheit zur Äußerung gegeben.

 

 

04.02.2010    Sammlung landwirtschaftlicher Folien 2010

Da die Sammlung landwirtschaftlicher Folien in den letzten Jahren gut angenommen wurde, wird die Sammlung im Frühjahr 2010 fortgesetzt. Das Sammelfahrzeug des ZAW-SR steht deshalb am Donnerstag, 11.03.2010,von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr, am Wertstoffhof Neukirchen bereit. Die Folien der einzelnen Anlieferer werden mit einem LKW mit einer Frontladereinrichtung (mit integrierter Wiegeeinrichtung) geleert. Die Kosten in Höhe von 0,20 Euro pro kg Folie werden anhand der Wiegescheine direkt vor Ort abgerechnet. Angenommen werden Siloplanen, Rundballenfolie und –netze aller Art. Anliefern können auch Landwirte der umliegenden Gemeinden.

 

 

10.02.2010    Aus der Schulverbandssitzung

Die Kooperation für einen Mittelschulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang, die Aufstellung des Haushaltsetats 2010 mit 755.900 Euro und das öffentliche Büchereiwesen waren Kernpunkte der Schulverbandsversammlung, die im Rathaus in Hunderdorf stattfand.

Zunächst ging es unter Leitung des Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) um die Neugestaltung der Bücherei in Hunderdorf. Dabei wurde ein geeigneter neuer Raum im Erdgeschoss der Hauptschule mit unmittelbarem Zugang besichtigt und als gut geeignet befunden. Sonach erläuterte Doris Glonegger von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, Regensburg, die Ziele, Konzeption und Einrichtung einer neuen Gemeindebibliothek in Hunderdorf. Die bisherige Bücherei und der Medienbestand sind veraltet, sodass dringend eine Neukonzeption anstünde. Es gelte, so Glonegger, die Bereitstellung eines aktuellen attraktiven Medienbestands für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. Zudem sei eine Leseförderung durch geeignete Medienangebote in Kooperation mit der Schule und den Kindergärten sowie Veranstaltungsarbeit wichtig.

Vom derzeitigen Bücherbestand von 8.148 wären ca. 4.000 Bücher zu übernehmen, die anderen auszusondern. Zielbestand sei es, 6.000 aktuelle Medien bereitzustellen, was eine Neuanschaffung von 2.000 Stück bedeute.

Nach Ansicht von Frau Glonegger, die bei der Auswahl die Unterstützung ihrerseits von der Landesfachstelle zusicherte, müsste der Medienetat aufgestockt und insbesondere die Kinder- und Jugendliteratur erweitert sowie die Sachbücher stark ausgebaut werden. Wichtig wäre es auch CD`s, Spiele und DVDs neu einzuführen, ebenso Zeitschriften. Wichtig wäre es auch eine EDV- Bibliotheksverwaltung einzuführen.

Für 2010 wäre eine Investition für die Einrichtung von rund 20.000 Euro und für die Medienergänzung mit 10.000 Euro notwendig sowie eine EDV-

Ausstattung mit 4.000 Euro. Zu den Gesamtkosten von rund 34.000 Euro stünde eine maximale Förderung von 13.600 Euro in Aussicht. Nach Erörterung war sich die Schulverbandsversammlung einig, dass eine Neukonzeption geboten sei, um eine breite und erfolgreiche Akzeptanz der Bibliothek in der gesamten Bevölkerung zu erreichen. Eine Entscheidung wurde zur nächsten Sitzung vertagt, da noch nähere Informationen zur Ausstattung und die laufenden Betriebskosten zur Entscheidungsfindung zu ermitteln sind.

Sodann gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Hornberger, den Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2009 bekannt. Besondere Prüfungsfeststellungen erfolgten nicht und die Schulverbandsversammlung stellte das Jahresrechnungsergebnis in den Solleinnahmen und –ausgaben mit 710.624 Euro fest. Zugleich wurden auch unausweichliche Haushaltsüberschreitungen gebilligt und Entlastung erteilt.

 

Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer verwies auf den vorgelegten Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2010, der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und entsprechend den Anforderungen erstellt wurde. Kämmerer Josef Michl erläuterte ergänzend den Vorbericht sowie die Einnahmen und Ausgaben in größeren Haushaltsansätzen. Nach Erörterung wurde von den sieben Verbandsmitgliedern der Haushaltsplan 2010 angenommen und die entsprechende Haushaltssatzung erlassen. Sie schließt ab in den Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 710.700 Euro und im Vermögenshaushalt mit 45.200 Euro. Der gesamte Schuletat beziffert sich somit auf 755.900 Euro. Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll zur Finanzierung der Ausgaben) wurde mit 550.700 Euro festgesetzt. Es ergibt sich somit bei 293 Verbandsschülern eine Schulverbandsumlage je Verbandsschüler mit 1.879 Euro. Die Schulverbandsumlage errechnet sich für die einzelnen Mitgliedsgemeinden wie folgt: Hunderdorf 358.989 Euro (191 Schüler), Neukirchen 71.422 Euro (38) und Windberg 120.289 (64). Die größeren Einnahmen für den Schulverband sind die Gebühren für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung mit 5.500 Euro sowie Gebühren für die offene bzw. gebundene Ganztagsklasse mit 26.000 Euro sowie Zuschüsse für die Mittags- bzw. Nachmittagsbetreuung und Bücherei mit 14.300 Euro. Die Haupteinnahme stellt der Staatszuschuss für die Schülerbeförderung mit 90.000 Euro dar. Die gewichtigen Ausgaben sind die Personalkosten mit 168.900 Euro, die Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten der Schulgebäude mit 99.800 Euro, die Schulhausmiete und Kopiererleasing mit 168.100 Euro, der Schulaufwand mit 45.200 Euro, die Mittagsverköstigung mit 31.300 Euro, die Jugendsozialarbeit mit 7.000 Euro sowie die Schülerbeförderungskosten mit 163.400 Euro.

Zum nächsten Tagesordnungspunkt legte Verbandsvorsitzender Gstettenbauer den vorbesprochenen Kooperationsvertrag zur Bildung eines Mittelschulverbundes Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang vor. Nach dem Bayerischen Mittelschulkonzept können die Hauptschulen in Bayern im Schuljahr 2010/11 zur Mittelschule weiter entwickelt werden. „Auch wir wollen für unsere Hauptschule zukunftsweisend das Gütesiegel „Mittelschule“ zuerkannt bekommen“, konstatierte Verbandsvorsitzender Gstettenbauer auch namens seiner Bürgermeisterkollegen Hornberger und Seidenader. Wichtig sei dabei, in einem größeren Schulverbund ein Ganztagesangebot, ein Angebot zum mittleren Schulabschluss sowie der drei berufsorientierten Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales anzubieten. Besondere Bedeutung komme auch der individuellen modularen Förderung der Schüler im Klassenverband zu. Nachdem einzelne Schulen zukünftig allein die Voraussetzungen nicht schaffen können, ist unter Weiterführung der bereits bestehenden Kooperation zwischen dem Schulverband Hunderdorf und Mitterfels ein neuer Schulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang ab dem Schuljahr 2010/11 geplant. Nach Erörterung wurde von den Mitgliedern der Schulverbandsversammlung der Kooperationsvertrag einmütig unterzeichnet, der u.a. Näheres zum Bildungsangebot, Schulaufwand, Schülerbeförderung usw. enthält.

Damit werden gemeinsam im Schulverbund die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung zu dem Zukunftskonzept „Mittelschule“ geschaffen. Sie sei eine wohnortnähere echte Alternative zur Realschule und in Anspruch genommen werden sowie breite Akzeptanz finden, so Verbandsvorsitzender Gstettenbauer abschließend.

Angesprochen wurde die vorzeitige Schließung des Lehrschwimmbeckens mit Beginn der Osterferien aus Kostengründen. Vom Schulleiter Reinhard Dietz wurde auf die Problematik der bereits voll belegten Turnhalle verwiesen. Diesbezüglich soll noch eine Alternative abgeklärt werden und sodann eine endgültige Beschlussfassung erfolgen. Zur Information gegeben wurde auch, dass sich die gebundene sowie die offene Ganztagsklasse bewährt haben. „Rund 60 Kinder nehmen am Mittagsessen teil. Es herrscht eine gute Essensatmosphäre und alles hat sich sehr gut eingespielt“, resümierte der Schulleiter.

 

 

 

08.02.2010       Aus der Gemeinschaftsversammlung

„Der Haushaltsplan der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf für das Jahr 2010 wird mit Gesamteinnahmen und –ausgaben von 741.000 Euro aufgestellt“. Dies ist das Beschlussergebnis der Gemeinschaftsversammlung, dem Beschlussorgan der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, in der im Rathaus Hunderdorf stattgefundenen Sitzung. Die Verwaltungsumlage je Einwohner beträgt 77,78 Euro bei insgesamt 6.189 Einwohnern im Bereich der Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg. Gemeinschaftsvorsitzender Bürgermeister Hans Hornberger (Hunderdorf) und Kämmerer Michl hatten dazu einen Haushaltsplanentwurf unter wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsgrundsätzen vorgelegt.

Eingangs gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg), den Prüfbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2009 bekannt. Prüfungsbemerkungen erfolgten nicht, so Gstettenbauer, der lediglich auf geringfügige Haushaltsstellenüberschreitungen von insgesamt 3.800 Euro verwies, die durch Minderausgaben an anderen Haushaltsstellen abgedeckt sind. Sodann stellte die Gemeinschaftsversammlung das Ergebnis der Jahresrechnung 2009 in den bereinigten Solleinnahmen und –ausgaben fest mit 759.039 Euro. Zugleich wurde Entlastung erteilt. Dann verwies Gemeinschaftsvorsitzender Bürgermeister Hans Hornberger auf den Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 2010, der nach sparsamen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellt wurde. Kämmerer Josef Michl erläuterte ergänzend den Vorbericht, sowie die Einnahmen und Ausgaben in den größeren Haushaltsansätzen. Von den elf Mitgliedern der Gemeinschaftsversammlung wurde einmütig der Haushaltsplan 2010 beschlossen und die entsprechende Haushaltssatzung erlassen mit Gesamteinnahmen und –ausgaben von 741.000 Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 696.000 Euro und auf den Vermögenshaushalt 45.000 Euro. Die Verwaltungsumlage zur Finanzierung von Ausgaben wurde mit 481.400 Euro festgesetzt (Vorjahr 474.900 Euro). Die Verwaltungsumlage wurde je Einwohner auf 77,78 Euro (Vorjahr 76,68 Euro) festgesetzt, wobei 6.189 Einwohner der drei VG-Gemeinden zugrunde gelegt sind. Die Verwaltungsumlage verteilt sich auf die einzelnen Mitgliedsgemeinden wie folgt: Hunderdorf 257.307 Euro (3.308 Einwohner), Gemeinde Neukirchen 142.343 Euro (1.830 Einwohner) und Windberg 81.750 Euro (1.051 Einwohner). Neben der Verwaltungsumlage sind bei der Verwaltungsgemeinschaft weitere Einnahmen die Zuweisung nach dem Finanzausgleichsgesetz mit 103.000 Euro sowie Verwaltungsgebühren mit 30.400 Euro. Die größeren Ausgabeposten sind die Personalkosten mit 491.300 Euro, EDV-Kosten mit 45.000 Euro sowie Post- und Fernmeldegebühren, Onlinedienste 15.700 Euro. Weiterhin stehen zu Buche der allgemeine Bürobedarf 16.700 Euro, die Kassenversicherung mit 5.600 Euro und die Miete für das Rathaus 22.100 Euro. Erfreulich konnte festgestellt werden, dass die Verwaltungsgemeinschaft schuldenfrei ist und aus dem Vorjahr auf eine Rücklage von 45.000 Euro zurückgegriffen werden könne. An Investitionen sind insbesondere geplant die Neu- bzw. Ergänzungsbeschaffung von EDV-Ausstattungsgegenständen mit ca. 20.000 Euro.

Gebilligt wurde von der Gemeinschaftsversammlung auch der Netznutzungsvertrag mit E.ON Bayern für die Stromversorgung, soweit sie die VG-Zuständigkeit betrifft. Der neue Vertrag wurde durch den Abschluss reiner Stromlieferverträge zusätzlich notwendig, da die Stromversorgung nunmehr aufgebaut ist in getrennte Bereiche Netznutzung und Stromlieferung. Einmütig Beschluss gefasst wurde abschließend darüber, die Kindergeldabrechnung der Familienkasse bei der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (AKDB) zu übertragen.

 

 

04.02.2010    Vom Gemeinderat

„Der Planentwurf für das Sondergebiet „Freiland-Fotovoltaikanlage Hunderdorf, Lintacher Straße“ in der Fassung vom 4. Februar für die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 7 und der Bebauungs- und Grünordnungsplan wird gebilligt. Die öffentliche Auslegung und die Behördenanhörung ist vorzunehmen“. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig, nachdem zuvor die im Zuge der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen behandelt und abgewogen wurden.

„Damit kommen wir der Genehmigung der von einem privaten Betreiber zur Errichtung vorgesehenen Anlage auf einer Fläche von rund 7,5 Hektar, die allgemein positiv gesehen wird, einen weiteren Schritt näher“, so Bürgermeister Hans Hornberger.

Gegen die geplante Freiland-Fotovoltaikanlage hatten unter anderem die Höhere Landesplanungsbehörde bei der Regierung von Niederbayern und das Wasserwirtschaftsamt keine Bedenken erhoben. Zum E.ON-Hinweis auf einen Sicherheitsabstand zur vorhandenen 20-KV-Leitung wurde festgestellt, dass eine Erdverkabelung am Ostrand der Fotovoltaikanlage vorgeschlagen wird, um Schattenwurf und Eisabfall zu vermeiden. Zu den Ausführungen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde der Hinweis auf die günstige landwirtschaftliche Nutzfläche zur Kenntnis genommen, die diesbezüglichen Bedenken zurückgestellt, nachdem es sich um ein landesplanerisch geeignetes Grundstück mit Ortsanbindung handelt und kein dauerhafter Verlust der landwirtschaftlichen Produktionsfläche gegeben ist. Die städtebauliche Empfehlung des Landratsamtes, die Ausdehnung entlang der Lintacher Straße auf 300 Meter anstelle der gesamten Grundstückslänge von 450 Metern zu beschränken, wurde nicht angenommen. Siedlungs- und Gewerbeentwicklungen gehen ebenso in diese Gebietslänge und zudem ist die wirtschaftliche Nutzbarkeit der Fotovoltaikanlage geboten. Naturschutzrechtlichen Belangen vom Bund Naturschutz und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt wurde teilweise Rechnung getragen, unter anderem mit einer durchgehenden zwei- bzw. dreireihigen Grünstreifenbepflanzung mit der Übernahme eines 15prozentigen Baumanteiles sowie der Rücknahme der Baugrenze auf drei Meter vom Pflanzstreifen. Darüber hinaus wurde die Höhe der Module auf maximal drei Meter anstelle der bisher vier Meter vorgenommen. Vorgetragene Bedenken aufgrund der Einsicht von den Höhenlagen auf die Anlage wegen der zu erwartenden Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes wurden zurückgewiesen und damit die geforderte weitere Durchgrünung mit einem zweireihigen Pflanzstreifen in der Mitte des Gebietes. Die Ausführungen der Immissions-Abteilung im Landratsamt bezüglich der Blendwirkung und Anlage eines fünfreihigen wurden zur Kenntnis genommen. Nachdem bereits an der Lintacher Straße eine durchgehende dreireihige Heckenbepflanzung, im übrigen Gebiet eine zwei bis dreireihige, vorgesehen ist, wird dies als ausreichende Minimierung der möglichen Blendwirkungen gesehen. Die geforderte fünfreihige Strauchpflanzung wird nicht übernommen. Nachgekommen wird durch Aufnahme in die Planfestsetzungen der weiteren Anregung des Landratsamtes, die Beleuchtung der Anlage auszuschließen.

 

Dann gab der Gemeinderat grundsätzlich grünes Licht für die Errichtung des Kinderspielplatzes in Ehren. Bürgermeister Hans Hornberger wurde ermächtigt, die geplanten Spielgeräte mit Kosten von rund 13.000 Euro in Auftrag zu geben, wenn genehmigungsrechtlich nichts mehr im Wege steht. Die geplante Spielplatzausstattung mit Stehkarussell, Kletter- und Turmhaus, Schaukelwippe, Korbschaukel, Federwippen und einer Sandmulde hat auch die einhellige Zustimmung der beteiligten Eltern gefunden. Der Spielplatzbereich soll auch mit einem Maschendrahtzaun komplett eingezäunt werden, waren sich Bürgermeister und Gemeinderat einig.

 

Sodann beschloss der Gemeinderat die Neufassung der Hundesteuersatzung, wobei die neue Rechtssprechung berücksichtigt wurde. Nicht erhöht wurde dabei der seit vier Jahren gleichgebliebene Hundesteuersatz mit 20 Euro sowie für Kampfhunde mit 100 Euro. Lediglich die Steuer für den zweiten und weiteren Hund wurde im Zuge der Satzungsänderung auf 30 Euro (bisher 23 Euro) angehoben. Diskutiert wurde dabei auch das Problem der freilaufenden Hunde auf öffentlichen Wegen sowie in Waldgebieten. Damit und mit einer etwaigen Anleinpflicht wird sich der Gemeinderat demnächst nochmals befassen. Erfreut konnte das Gemeindeoberhaupt informieren, dass im 2009 erschlossenen Baugebiet „Brunnenstraße“ von den 31 Bauplätzen bereits zwölf an Bauinteressenten veräußert werden konnten. Weiterhin sind fünf Vormerkungen auf Parzellen in dieser schönen, zentrumsnahen Ortsrandlage verzeichnet. Zudem berichtete der Ratsvorsitzende, dass bei der geplanten zweiten Erdgasleitungstrasse ein Umbau der Mess- und Reglerstation bei Haselquanten nicht erforderlich sei. Ferner habe bezüglich der geplanten Mittelschulverbünde ein weiteres Gespräch im Landratsamt stattgefunden. Für den Mittelschulverbund Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang sei demnächst die Beschlussfassung über den öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag durch das Schulverbandsgremium und den Gemeinderat anstehend.

 

ILE-Moderator Gemeinderat Hans Fuchs berichtete vom Arbeitsseminar. Danach soll bis Juni das Arbeitsergebnis der Gemeinde dem Amt für Ländliche Entwicklung vorgelegt werden. Die Gemeinde habe sich zusammen mit 23 Gemeinden der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) - Nord 23 angeschlossen. Es gelte nach einem Treffen zwischen den ILE-Moderatoren und den Bürgermeistern im VG-Bereich zu einer öffentlichen Versammlung einzuladen. Interessierte engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen für die Mitarbeit in Arbeitskreisen gewonnen werden nach dem Motto „Der Bürger ohne Mandat kommt zu Wort“, so Fuchs. Dabei sollen neue Ideen und Zukunftsentwicklungen erarbeitet werden für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Siedlung, Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus und vieles mehr.

Aus dem Gemeinderat wurden einige Sachbeschädigungen, vermutlich von Jugendlichen, bei der neuen Wartehalle am ehem. Bahnhofsbereich vorgebracht. Es wird nochmals an ein vernünftiges Verhalten appelliert, da verursachte Schäden leider zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Die Gemeinde nimmt gerne Hinweise aus der Bevölkerung entgegen, die auch vertraulich behandelt werden.

 

 

14.01.2010 Aus dem Gemeinderat

 

„Die Planung für den Neubau der Kinderkrippe wird gebilligt“. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der Sitzung am Donnerstagabend.

Dazu hatte der beauftragte Architekt Robert Troiber den überarbeiteten Planentwurf vorgestellt und die Baukosten überschlägig auf rund 490.000 Euro beziffert. Im Bauentwurf ist auf dem Stecklergrundstück ein Krippenbau im Ausmaß von 15,50 auf 12,25 Metern vorgetragen. Im Erdgeschoss sind insbesondere ein Gruppenraum, ein Ruheraum, ein Eltern-Warteraum und die Sanitäranlagen vorgesehen. Im teilausgebauten Dachgeschoss soll ein Lager- und Wäscheraum zur Ausführung kommen. Der Zugangsbereich vom jetzigen Kindergartengebäude zum Neubau soll mit einem Lichtdach verbunden werden, um eine bestmögliche Betriebsverbindung zu schaffen. Nach Erörterung billigte der Gemeinderat im Einvernehmen mit Pfarrer Martin Müller, Kirchenpfleger Josef Breu und der Kindergartenleiterin Alexandra Stadler die Planung. Eine geringfügige Gebäudeverlagerung nach Nord-Westen ist noch zu prüfen. Die entsprechende Zuschussbeantragung aus dem vom Freistaat Bayern aufgelegten Sonderprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 - 2013" ist vorzunehmen. Es steht eine Förderung von rund 303.000 Euro in Aussicht.

 

Wie Bürgermeister Hans Hornberger in Abstimmung mit dem Jugendreferat des Landratsamtes erläuterte, ist aufgrund der Geburtenentwicklung sowie der bereits betreuten elf Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren im Rahmen der Altersmischung die Bedarfsnotwendigkeit eindeutig gegeben. Der Kleinkinderbetreuung komme immer mehr Bedeutung bei. Der Gemeinderat beschloss deshalb weiterhin, ab in Betriebnahme der neuen Kinderkrippe (voraussichtlich 2011) für die Kinder aus der Gemeinde Hunderdorf zwölf Ganztagesplätze als bedarfsnotwendig anzuerkennen. Zugleich wurde entschieden, für den Neubau der Kinderkrippe die Bauträgerschaft zu übernehmen in Abstimmung mit der Kath. Kirchenstiftung Hunderdorf. Der laufende Betrieb soll –wie der bisherige Kindergartenbetrieb- in der Trägerschaft der Kath. Kirchenstiftung geführt werden. Diesbezüglich beantragt die Gemeinde die Übernahme der Betriebsträgerschaft.

 

Dann informierten Ratsvorsitzender Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Xaver Kern über das Raumordnungsverfahren für das MEGAL-Projekt für den Bau einer zweiten Erdgasleitung von Schwandorf bis Deggendorf im Verlauf der jetzigen Leitungstrasse. Die neue Leitung mit einem Durchmesser von einem Meter und einem maximalen Druck von 100 bar soll grundsätzlich im Abstand von zehn Metern zur vorhandenen Erdgasleitung zur Ausführung kommen. Dazu wird ein Arbeitsstreifen von rund 34 Metern und in Waldgrundstücken von 24 Metern erforderlich. Der Gemeinderat sah in dem für die Versorgung bedeutenden Vorhaben keine grundsätzlichen Beeinträchtigungen der gemeindlichen Belange. Bezüglich des etwaigen Umbaues der Messstation in Haselquanten soll noch eine nähere Auskunft eingeholt werden. Bei begründeten Vorbringen sollen im Verfahren auch mögliche Anliegerbedenken und Anregungen berücksichtigt werden, so Bürgermeister und Gemeinderat. Für die Erneuerung des Ballfangzaunes legte sodann das Gemeindeoberhaupt die Angebotswertung vor. Der Zuschlag wurde an den wirtschaftlichsten Anbieter, der Firma Zankl aus Roding, vergeben bei einer Auftragssumme von rund 5.000 Euro. Zum Baugesuch für den Neubau einer Lagerhalle mit Werkstatt, Pferdeboxen und Garagen in Stetten 10 sowie zum Vorbescheid auf Errichtung eines Pferde-Stallgebäudes in Gaishausen 35 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Gebilligt wurde vom Gemeinderat ein Netznutzungsvertrag mit E.ON Bayern für die Stromversorgung in Hunderdorf. Der neue Vertrag wurde durch den Abschluss reiner Stromlieferverträge zusätzlich notwendig. Die Stromversorgung ist nunmehr aufgebaut auf die getrennten Bereiche Netznutzung und Stromlieferung.

Erfreut konnte der Gemeindechef auf die Spendenaktion der Sparkasse Niederbayern-Mitte „Neues Spielgerät für die Gemeinde“ verweisen, wovon man gerne Gebrauch machen wolle. Danach erhält die Gemeinde 50 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 2.500 Euro. Nach einem Schreiben von T-Mobile Deutschland werde der Mobilfunkstandort an der Thananger Straße 28 mit UMTS erweitert. Weiterhin gab der Redner das stattliche Sammelergebnis für die Kriegsgräber mit rund 1.100 Euro bekannt und dankte dafür den Soldaten der Bundeswehr sowie Gemeinderat Roland Peschke für die Organisation. „Das Landratsamt hat nun den Gemeindeteilnahmen „Hasenquanten“ in „Haselquanten“ geändert, wie von der Gemeinde und den Anwohnern gewünscht und beantragt“, konstatierte der Bürgermeister weiterhin. Er verwies abschließend auch die 31. Bayern-Radrenn-Rundfahrt. Dabei führt die 1. Etappe mit rund 112 Rennfahrern von Erding nach Viechtach am 26. Mai gegen 14.15 bis 14.30 Uhr auch durch den Ortsbereich Hunderdorf und Steinburg.

 

 

 

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