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30.06.2011 Aus dem Gemeinderat

 

Die Überrechnung der Mischwasserentlastungsanlagen mit Schmutzfrachtlangzeitsimulation im Kanalnetz Hunderdorf, weitere Auftragsvergabe für den Neubau der Kinderkrippe sowie die Oberbauverstärkung bei der Eichenfeldstraße und die Feinasphaltierung bei der Kläranlage und im Gewerbegebiet Thananger Straße sowie die Instandsetzung des Autobahnlängsweges waren Hauptpunkte der im Rathaus in Hunderdorf stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.

Breiten Raum nahm zunächst die Mischwasserentlastung im Kanalnetz in Hunderdorf ein. Bürgermeister Hans Hornberger verwies zunächst auf ein Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt, wonach aufgrund der vorliegenden Überrechnungen der Mischwasserentlastungsanlagen und die vorgestellten Lösungsvarianten noch mit einer Langzeitsimulation bewertet werden sollen. Damit, so der Bürgermeister, werden Abhilfemaßnahmen beim überlasteten Kanalnetz bei großen Regenereignissen im Bereich der Bahnhofstraße/Apoiger Straße angestrebt. Diplomingenieur Wolfgang Kuschel vom Ingenieurbüro Sehlhoff stellte sodann die hydrodynamische Kanalnetzberechnung für den Ist-Zustand sowie die acht Varianten für entsprechende Sanierungs- bzw. Verbesserungsvorschläge vor. Dabei kristallisierten sich insbesondere die Varianten 6 „Regenüberlaufbecken Apoiger Straße" sowie die Varianten 3b und 5 für die Wiederinbetriebnahme des „Regenüberlaufes II" in Verbindung mit einem „Regenüberlaufbecken Apoiger Straße" als mögliche Lösungsvarianten heraus. Die Entlastungsvorschläge sollten lt. der Besprechung im Wasserwirtschaftsamt noch mittels Schmutzfrachtlangzeitsimulation unter Berücksichtigung der Sanierungsvarianten geprüft und untersucht werden. Ziel dabei ist der Nachweis, dass die im Jahresmittel entlastete DSB-Jahresfracht im zulässigen Rahmen bleibt und Neubauvolumen, soweit wie möglich, vermieden werden. Nach entsprechender Diskussion zeigte sich die Tendenz, dass diese angeregte Schmutzfrachtlangzeitsimulation für die weitere Konzeption von Vorteil sein kann. Die Vergabe der Ingenieurleistungen wurde jedoch noch zurück gestellt.

Sodann zeigte Bürgermeister Hans Hornberger die Ergebnisse der beschränkten Ausschreibung für weitere Bau- und Einrichtungsaufträge für den Neubau der Kinderkrippe auf. Aufgrund des Ausschreibungsergebnisses wurden die Zuschläge jeweils an den wirtschaftlichsten Angebotssteller vergeben: Trockenbauarbeiten Fa. Kremhellmer, Plattling, (rund 5.300 Euro); Bodenbelagsarbeiten: Fa. Thomas Schießl, Hunderdorf, ( 9.200 Euro);  Malerarbeiten: Fa. Scherz, Ried, (9.900 Euro); Personal- und Kinderküche: Fa. Wohnhandwerk Karl Hornberger, Hunderdorf( 6.800 Euro). Der Bürgermeister informierte über den aktuellen Stand der Kostenentwicklung zum Neubauvorhaben Kinderkrippe. Die Mehrkostendifferenz verringerte sich um weitere rund 7.000 Euro. Gegenüber den Kostenanschlag sind jetzt noch Mehrkosten von rund 29.000 Euro vorgetragen, die insbesondere durch die Umstellung der Heizung auf Erdwärme mit Tiefenbohrung begründet sind. Erleichtert konnte dazu der Bürgermeister bekannt geben, dass die Tiefenbohrung erfolgreich durchgeführt mit zweimal knapp 100 Metern Tiefe und so ein optimales Ergebnis erreicht werden konnte.

Dann gab der Bürgermeister die überschlägige Kostenschätzung für die Oberbauverstärkung der Eichenfeldstraße mit 80.000 Euro und für den Autobahnlängsweg Stetten - Hofdorf mit rund 180.000 Euro bekannt. Dabei sind die Sanierungskosten des Autobahnlängsweges im Haushalt nicht vorgetragen und könnten nur allgemeinen Sanierungsmaßnahmen abgedeckt werden mit 90.000 Euro. Weiter sollen im Zuge der Ausschreibung die im Haushaltsplan vorgesehenen Maßnahmen Feinasphaltierung bei der Zufahrtsstraße zur Kläranlage (15.000 Euro) und Gewerbegebiet Thananger Straße III (10.000 Euro) abgeschlossen werden.

Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die Deckensanierung Eichenfeldstraße und die Feinasphaltierungen bei der Zufahrt Kläranlage und zum Gewerbegebiet durch das Ingenieurbüro KEB öffentlich auszuschreiben. Über die Sanierung des Autobahnlängsweges bzw. eines Teilstückes soll eine Ortseinsicht mit dem Ingenieurbüro und Gemeinderat stattfinden und dann vor Ort eine Entscheidung getroffen werden. Zum Baugesuch Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Brunnenstr. 32 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Beschlossen wurde sodann, den öffentlichen Feld- und Waldweg in einem Teilbereich in Riglberg bei einer Strecke von rund 440 m einzuziehen. Zur Information gab Bürgermeister Hornberger, dass lt. Regierungsverordnung die südöstliche Fläche im Anschluss an die Autobahnausfahrt, entlang der Staatsstraße Richtung Bärndorf, ebenso als Vorranggebiet für Spezialton eingetragen ist und somit dieser Bereich für eine etwaige Gewerbe- und Industrieausweisung nicht in Frage kommt. Dann befasste sich der Gemeinderat aufgrund einzelner Anfragen mit der Schulkinderferienbetreuung. So wurde ein Angebot zur Ferienbetreuung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bogen für Kinder von 6 - 12 Jahren von 22. August bis 09. September gut geheißen. Bedarfsmitteilungen sind bis spätestens 15. Juli an das Rathaus in Hunderdorf zu richten. Weiterhin wurde vom Gemeinderat gebilligt, etwaige Ferienbetreuungsplätze nach Möglichkeit in Benehmen mit der Kirchenstiftung in der Kindertageseinrichtung im Kindergarten St. Nikolaus im Verlauf des Schuljahres 2011/2012 zur Verfügung zu stellen. Dazu ist eine Genehmigung zu beantragen und die Bedarfsnotwendigkeit zu begründen. Die diesbezügliche Bedarfsermittlung hauptsächlich für die Grundschulkinder wird mittels eines Fragebogens, der über die Schule und Kindergarten dieser Tage verteilt wird, durchgeführt. Nach Auswertung der Fragebogen werden weitere Entscheidungen seitens des Gemeinderates getroffen.

 

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