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Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

10.06.2010

Aus dem Gemeinderat

Die Gemeinde strebt eine Machbarkeitstudie für eine Nahwärmeversorgung bzw. Hackschnitzelheizwerk am Bauhof an. Dies ist das Beratungs- und Beschlussergebnis des Gemeinderates in der im Rathaus stattgefundenen Sitzung.

Wie Bürgermeister Hans Hornberger dazu eingangs berichtete, ist das bisher angedachte Nahwärmekonzept für das Ortszentrum von Privatseite her aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten her fraglich. Nachdem die Gemeinde Mitglied in der Bioenergie Region Straubing-Bogen ist und in diesem Rahmen auch kommunale Energiemodelle gefördert werden, stellte der Bürgermeister die Erstellung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie in den Raum. Es ist Antrag zu stellen für die entsprechende Zuschussfreistellung und die erforderliche Vorplanung. Nachfolgend, so Hornberger, wäre von der Gemeinde eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen, wozu auch entsprechende Honoraraufstellungen von drei Fachplanungsbüros einzuholen wären. In die Projektvorhaben sollen insbesondere einbezogen werden eine Hackschnitzelheizung am Bauhof für die dortigen Bauhofgebäude einschließlich Wohnung. Weiterhin soll auch der Bedarf für die Schule und die Kinderkrippe einbezogen werden in die anstehenden Planungsüberlegungen. Zugleich wäre auch der Einsatz alternativer umweltfreundlicher Energiequellen gegenüber Hackschnitzel in die Untersuchungen miteinzubeziehen. Für die Fortführung der Machbarkeitsstudie stehe eine maximale Förderung von rund 5.000 Euro in Aussicht. Nach Erörterung stellte der Gemeinderat das grundsätzliche Einvernehmen zur vorgetragenen Vorgehensweise her. Die notwendige Vorplanung und die nachfolgende Machbarkeitsstudie sollen beschleunigt angegangen werde, denn man möchte Fortschritte erzielen und weiter vorankommen für die Verwirklichung einer Hackschnitzelanlage oder einer zentralen Nahwärmeversorgung mit Biomasse.



Gebilligt wurde vom Gemeinderat das Konzept für die Neugestaltung der öffentlichen Bibliothek in der Hauptschule durch die Gemeinde Hunderdorf als Trägerin. Die Bücherei wurde bisher insbesondere als Schülerbücherei vom Schulverband geführt. In einem Empfehlungsbeschluss unterstützt der Schulverband die Neuausstattung der öffentlichen Bibliothek, die künftig nach Modernisierung auch der breiten Öffentlichkeit über die Gemeindegrenzen hinaus, insbesondere auch den Gemeinden Neukirchen und Windberg, zur Verfügung stehen sollte. Der Schulverband trägt zur Finanzierung der durch Zuschüsse nicht gedeckten Kosten für die Ausstattung sowie der laufenden Kosten im Verhältnis der Einwohnerzahlen der VG-Mitgliedsgemeinden bei.

Der Gemeinderat billigte sodann die Neueinrichtung des Mobiliars einschließlich EDV-Ausstattung, wobei sich die Beschaffungsmaßnahmen auf rund 25.000 Euro beziffern. Weiterhin wurde der Bürgermeister ermächtigt, bei vorliegender Kaufgenehmigung die entsprechende Erstausstattung der Bücher und Medienbeschaffung zu veranlassen bei Kosten von rund 10.000 Euro. Mit diesen Gesamtkosten von rund 35.000 Euro ist die Maßnahme förderfähig mit einem 40%gen staatlichen Zuschuss. Zudem ist die Gemeinde bereit, die nicht förderfähigen Kosten der baulichen Veränderungen im neuen Büchereiraum als Gebäudeeigentümerin zu übernehmen bei Kosten von rund 6.000 Euro. Zudem wurde auch das erweiterte Konzept über weitergehende Öffnungszeiten sowie die laufenden Kosten zur Kenntnis genommen und gebilligt. Diese Kosten von rund 7.000 Euro werden ebenso nach einem Einwohnerschlüssel aufgeteilt. Bürgermeister Hans Hornberger informierte den Gemeinderat ferner über die stattgefundene Gemeinschaftsversammlung, wonach für die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf demnächst die Einstellung eines/einer Beamten/Beamtin des gehobenen Dienstes beschlossen wurde aufgrund der vorgegebenen angespannten Personalsituation unter Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklung. Weiterhin wurde eine Anfrage bezüglich der Wiederaufführung des Mühlhiasl-Freilichtspieles zur Kenntnis gegeben. Dazu wurde festgestellt, dass seitens der Gemeinde die Freilichtaufführungen gerne unterstützt würden, wobei zunächst aber eine kompetente Gesamtorganisationsleitung abzuklären ist.

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