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18.03.2010

Vom Gemeinderat

Trotz Rückgang der Steuereinnahmen konnten dieses Jahr knapp 2.2 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Der Haushaltsplan mit einem Volumen von sechs Millionen Euro wird aufgestellt. Dies ist das Beschlussergebnis der im Rathaus stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.



Eingangs wurde der Bericht über die Rechnungsprüfung für das Jahr 2009 vorgelegt. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Gemeinderat Gerhard Scherz, gab die geringfügigen Prüfungsvermerke bekannt. Danach stellte das Ratsgremium das Rechnungsprüfungsergebnis mit 7.132.573,50 Euro fest und erteilte einmütig die Entlastung.

Anschließend erfolgte die Haushaltsberatung. Bürgermeister Hans Hornberger legte das umfassende Zahlenwerk des Haushaltes 2010 vor. Kämmerer Josef Michl erörterte einzelne Haushaltsposten. „Der wirtschaftlich und sparsam aufgestellte Gesamthaushalt, der die Teilbereiche Verwaltungshaushalt mit 3.533.400 Euro und Vermögenshaushalt mit 2.474.900 Euro umfasst, kann auch dieses Jahr die dringend anstehenden Aufgaben und Investitionen abdecken“, bilanzierte der Gemeindechef. Sodann verabschiedete der Gemeinderat den Gesamthaushalt mit 6.008.300 Euro und beschloss den Erlass der Haushaltssatzung 2010. Nach dem Haushaltsanschlag beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung derzeitig 646 Euro und wird sich bis Ende des Jahres voraussichtlich auf 580 Euro senken. Eine Neuverschuldung ist in Hinblick auf die finanzielle Handlungsfreiheit künftiger Jahre nicht vorgesehen.



Laut beschlossener Haushaltssatzung bleiben die Hebesätze gegenüber dem Vorjahr unverändert stabil und betragen für die Grundsteuern A und B sowie für die Gewerbesteuer jeweils 330 v. H.. Die größten Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Grundsteuern A u. B mit 318.800 Euro (Vorjahr 314.100 Euro), die Gewerbesteuer mit 330.000 Euro, der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 886.000 Euro sowie die Schlüsselzuweisung mit 799.900 Euro. Zu den größten Ausgaben zählen die Personalausgaben mit 327.700 Euro, die Kreisumlage mit 961.500 Euro, die VG-Umlage mit 257.400 Euro, die Schulverbandsumlage mit 359.000 Euro und der Schuldendienst mit 303.100 Euro.



Die Ausgaben für den Brandschutz betragen 59.200 Euro, für den Kindergarten 294.000 Euro die Sportanlage 18.000 Euro, der Straßenunterhalt mit 224.900 Euro, die Abwasserbeseitigung mit 309.100 Euro und das Bestattungswesen mit 45.600 Euro.

Zahlreiche große Investitionen sind dieses Jahr eingeplant und prägen den Haushalt. Dazu zählen insbesondere die Deckenbauverstärkungen für die Straßen Hunderdorf nach Gaishausen mit 430.000 Euro, die Ortsstraßensanierung Au vorm Wald mit 140.000 Euro, der Straßenzug Nolteweg mit 80.000 Euro, die Straße Oberstetten nach Lindfeld 37.000 Euro und die Sanierung verschiedener Straßen mit 100.000 Euro. Als weitere Investitionsmaßnahmen sind vorgesehen die Anfinanzierung des Kinderkrippeneubaus mit 250.000 Euro, die Sanierung des Rathauses mit 100.000 Euro, der Ankauf von Leuchten in verschiedenen Klassenzimmern sowie eines Entfeuchtungsgerätes in der Turnhalle der Hauptschule Hunderdorf mit 50.000 Euro, die Sanierung von zwei Tennisplätzen mit 20.000 Euro, die Errichtung eines Kinderspielplatzes in Gaishausen mit 11.000 Euro, die Ortskernsanierung in Hunderdorf mit Restausgaben von 78.000 Euro, die Kanalbaumaßnahme BA 13 mit Restkosten von 170.000 Euro, die Breitbandversorgung mit 100.000 Euro und die Errichtung der Fotovoltaikanlagen in Gaishausen und Au vorm Wald mit insgesamt 68.000 Euro.



Im Anschluss an die Haushaltsberatung sprach sich der Gemeinderat für den Ankauf eines Entfeuchtungsgerätes für die Turnhalle aus und vergab den Zuschlag an eine entsprechende Fachfirma, ebenso wurde eine Statiküberprüfung beauftragt. Weiterhin erfolgte die Vergabe von neuen Leuchten für die Klassenzimmer in der Hauptschule. Die drei Auftragssummen betragen insgesamt rund 31.000 Euro. Ferner bewilligte das Gremium die Sanierung von zwei Tennisplätzen bei Ausgaben von etwa 17.300 Euro. Dazu ist ein BLSV-Zuschuss von rund 4.750 Euro zu erwarten. Die Ratsmitglieder genehmigten dem Musikverein Hunderdorf antragsgemäß einen Zuschuss im Rahmen der Jugendförderung in Höhe von knapp 2.500 Euro.



Bürgermeister Hans Hornberger informierte zudem über den Lückenschluss der Funk-DSL-Versorgung im Bereich Rammersberg. Im Benehmen mit den Anliegern errichtet dieser Tage die Fa. DegNet die schnelle Breitbandversorgung mit 24 MBit. Abschließend wurde aus dem Gemeinderat angeregt, dass sich die Bevölkerung und die Vereine aktiv mit einem Info- oder Verkaufsstand bzw. oder für Selbstvermarktungsprodukte beim verkaufsoffenen Sonntag beteiligen. Ferner wäre es wünschenswert, wenn eine aktive Beteiligung von Privatpersonen beim Arbeitskreis ILE erfolgen und neue Ideen für eine innovative Gemeindeentwicklung eingebracht werden würden.

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