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Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

25.02.2010

Vom Gemeinderat

„Der Ankauf eines neuen Mehrzweckfahrzeuges (MZF) für die FFW Hunderdorf mit Kosten von rund 107.000 Euro wird beschlossen ". Dies ist das einstimmige Beschlussergebnis des Gemeinderates in der Sitzung im Rathaus. Dazu hatte Bürgermeister Hans Hornberger das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung vorgelegt. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Mercedes-Sprinters, Allrad, mit Aufbau von „Furthner und Ammer". Weiterhin wurde vom Gemeinderat die Ausschreibung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 16/24 Tr. für die FFW Hunderdorf beschlossen. Es soll das bisherige TLF 16/25 ersetzen. Aufgrund der geschätzten Kosten von rund 250.000 Euro ist eine EU-weite Ausschreibung vorzunehmen. Dazu wurde ein entsprechendes Fachbüro beauftragt. Ferner wurde für die vier örtlichen Feuerwehren die Ergänzungsbeschaffung für das Jahr 2010 gebilligt bei Kosten von etwa 27.000 Euro. Diesbezüglich ist eine beschränkte Ausschreibung seitens der Verwaltung zu veranlassen.

 

Einmütig war der Gemeinderat dafür, auf den FFW-Gerätehäusern Au vorm Wald und Gaishausen Fotovoltaikanlagen mit jeweils einer Größe von etwa 12 kWp zu errichten. Die Gesamtkosten beziffern sich für das Projekt zur umweltfreundlichen Stromerzeugung auf rund 67.000 Euro. Der Auftrag wurde auf das günstigste Angebot des örtlichen Elektrounternehmens Reiner erteilt. Anschließend gab der Gemeindechef das Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung für die Neuasphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf - Gaishausen - Ehren bekannt. Der Zuschlag wurde auf das wirtschaftlichste Angebot des Bauunternehmens Ohneis vergeben bei einer Angebotssumme von rund 396.000 Euro. Damit wird die schadhafte Gemeindestraße nun zum Frühjahr umfassend saniert.

 

Die Zustimmung der Ratsmitglieder fand auch die geringfügig geänderte Eingabeplanung für den Neubau der Kinderkrippe für Kinder von 0 bis 3 Jahren. Bürgermeister Hans Hornberger hatte dazu von einem weiteren Gespräch bei der Regierung berichtet, wonach fördertechnisch im nicht ausgebauten Teilbereich des Dachgeschosses nur ein Fenster eingeplant werden dürfe und noch eine Zusatzausstattung für das Zimmer der Kindergartenleiterin geboten ist. Die Planung und der Zuwendungsantrag für das mit rund 520.000 Euro geschätzte Vorhaben soll nunmehr an die Regierung eingereicht werden.

Zu den Baugesuchen Aufstockung des bestehenden Wohnhauses und Neubau eines Nebengebäudes mit Schwimmbecken in der Bahnhofstraße 75, den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Brunnenstraße 28 und Nutzungsänderung von Fensterfabrikation in Dienstleistungsunternehmen mit Oberflächentechnik in der Thananger Straße 26 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.

 

Im Folgenden legte der Bürgermeister den bereits durch den Schulverband Hunderdorf für den Mittelschulverbund der Hauptschulen Hunderdorf - Mitterfels - Stallwang beschlossenen Kooperationsvertrag vor. Dadurch wird künftig gemeinsam ein zukunftsweisendes Mittelschulangebot wohnortnah angeboten. Es soll auf breiter Basis mitgetragen werden, so Hornberger. Er konnte dazu ein einhelliges Zustimmungsergebnis vermerken.

Es gelte, so das Gemeindeoberhaupt fortfahrend, aufgrund der Bioenergieregion Straubing-Bogen nach Möglichkeit einen ehrenamtlich tätigen Energy-Scout (Energieberater) für die Gemeinde bzw. auf dem Gebiet der drei Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft zu finden. Nähere Informationen dazu sind unter www.hunderdorf.de News/Aktuelles nachzulesen. Hingewiesen wurde vom Redner auf den Regionaltag am 26. und 27. Juni in Niederwinkling. Eine Gemeindebeteiligung ist nicht vorgesehen. Es würde aber begrüßt, wenn beispielsweise der Musikverein im kulturellen Bereich einen Beitrag beisteuern würde. Abschließend informierte Hornberger über die Installation eines Beamers für den Sitzungssaal, über den Tod von Altbürgermeister Wilhelm Winkler in der Partnergemeinde St. Johann sowie über den Fraktionstermin am 2. März zur Vorbesprechung des Haushalts 2010. Beschlossen wurde die Wegewidmung mit einer Länge von 285 Metern für die in der Gemarkung Steinburg gelegene Teilstrecke der Gemeindeverbindungsstraße Rimbach - Taußersdorf der Gemeinde Neukirchen. Bau- und Unterhaltslast dazu werden mit der ebenso gebilligten öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Nachbargemeinden einvernehmlich geregelt.

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