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Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

05.03.2009

Vom Gemeinderat

„Der Gemeinderat billigt die vorliegenden Bedarfsplan und die Anerkennung von Kindertageseinrichtungen und in der Tagespflege für die Jahre 2009 bis 20012". Dies ist das einmütige Beschlussergebnis der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung. Hierzu lag dem Gemeinderat der im Benehmen mit Bürgermeister Hans Hornberger von der Verwaltung verfasste Bedarfsplanentwurf vor. Verwaltungsleiter Xaver Kern erläuterte noch einige Bedarfsfestlegungen, die grundsätzlich auch mit dem Landratsamt, Amt für Jugend und Familie, abgestimmt sind. Weiterhin wurde über eine geringfügige Änderung zur Kinderbetreuung unter drei Jahren im Rahmen der Altersmischung informiert, die sich auch in Hunderdorf bewährt hat. Mit dem Bedarfsplan wurden im kirchl. Kindergarten „St. Nikolaus" in Hunderdorf 120 Plätze für das Kindergartenjahr 2009/2010 sowie 100 Plätze für die Jahre 2010/2011 und 2011/2012 als bedarfsnotwendig anerkannt. In diesen Plätzen sind bis zu zwölf Plätze für Kinder unter drei Jahren im Rahmen der Altersmischung enthalten.

Verdeutlicht wurde vom Verwaltungsleiter in Abstimmung mit der Kindergartenleitung, dass es aufgrund der neuen Anmeldungen neben den vier geführten Gruppen im Kindergarten für das Kindergartenjahr 2009/2010 vorübergehend einer fünften Gruppe am Vormittag bedarf, um auch den Elternwünschen gerecht zu werden. Dies ist aufgrund der Entwicklung eines geburtstarken Jahrganges und der Einschulungssituation begründet. Von der Kirchenstiftung als Kindergartenträger wurden hierfür im Einvernehmen mit der Gemeinde bereits die notwendigen Schritte eingeleitet und vom Landratsamt eine vorläufige Genehmigung in Aussicht gestellt. Die räumliche Unterbringung ist noch abzuklären.

Einige Plätze wurden im Bedarfsfall, wie es nach der Planung und Umfrageauswertung geboten ist, auch in benachbarten Kindergärten anerkannt unter Bezug auf Vereinbarung von Beruf und Familie, dem Wunsch- und Wahlrecht, auf integrative Plätze, Krippenplätze und Hortbetreuung sowie in der Tagespflege. Bezüglich der Hortplätze vor Ort konnte erfreulicherweise auf das erweiterte Angebot in der Schule für die Mittagsbetreuung in der Grundschule sowie auf die erweiterte Mittags- und Nachmittagsbetreuung Bezug genommen werden.

Sodann wurde von Bürgermeister Hans Hornberger ein Antrag des SV-Tennisabteilung auf grundlegende Instandsetzung von zwei Tennisplätzen im Jahre 2010 bekannt gegeben, wobei sich die Kosten auf rd. 19.000 Euro beziffern. Der Verein bemühe sich auch um eine BLSV-Förderung. Der Antrag wurde zur Haushaltsberatung und zur Aufnahme in das Investitionsprogramm 2010 verwiesen.

Der Gemeindchef informierte über die eingeholten Kostenangebote für eine Urnenwand im Stelensystem mit mittiger Flamme und Kreuz entsprechend der Beratung in der vorangegangenen Sitzung. Weiterhin wurde als Ergebnis der Fraktionsbesprechung die Material- und Farbauswahl für den Rahmen und Flamme mit hellem Edelsplittbeton und für die Abschlussplatten mit Granit Paradiso bekanntgegeben. Vom Gemeinderat wurden abschließend die Aufträge bei einer Angebotssumme von insgesamt rund 19.000 Euro mit 15 : 1 Stimmen vergeben. Die Fa. Kronimus erhielt den Zuschlag für das Stelensystem mit 28 Urnenkammern und Flamme-Mittelblock, die Fa. Schedlbauer für 32 Abschlussplatten. Zudem wird ein Bronzekreuz auf dem Flammenkorpus angebracht.

Ferner beschloss der Gemeinderat zur Förderung aus dem Konjunkturpaket II schnellstmöglich einzureichen die energetische Gesamtsanierung des Rathauses mit 1. Priorität. Weiterhin sollen energetische Sanierungsmaßnahmen für den Kindergarten sowie für den Turnhallenbereich in der Schule eingereicht werden.

 Das gemeindliche Einvernehmen hergestellt wurde für einen Aufforstungsantrag Rammersberg bei FlNr. 964 für eine Fläche von 0,20 Hektar sowie zu einem Baugesuch auf Neubau eines Doppelhauses mit Garagen und Carports am Hochweg/Einmündung Thananger Straße. Informiert wurde der Gemeinderat vom Bürgermeister über den von der Regierung von Niederbayern zurückgewiesenen Anliegerwiderspruch gegen die Kläranlagensanierung/Neubau des Belebungsbeckens sowie über die zu überprüfende Hundesteuerliste. Der Ratsvorsitzende wies darauf hin, dass jeder Hundehalter verpflichtet sei, seinen Hund bei der Gemeinde anzumelden. Vom Gemeinderat wurde einer Patenschaft mit der 5. Kompanie am Bundeswehrstandort Bogen weiterhin großes Interesse entgegengebracht, um damit auch die Verbundenheit zur Bundeswehr zu unterstreichen. Es wurden auch bereits 2 Gelöbnisse in Hunderdorf ausgerichtet. Zudem befindet sich die Übungsplatz-Erweiterung teilweise auf Hunderdorfer Gemeindegebiet.

In der Diskussion wurde eine engere Zusammenarbeit der Vereine über`s Jahr angesprochen, z.B. durch zwei gemeinsame Veranstaltungen, wie z.B. das Maibaumaufstellen in Hunderdorf mit Tanz in den Mai, um auch die Bevölkerung mehr einzubinden. Auch ein gemeinsamer Faschingsball, Christkindlmarkt, Beteiligung am Mühlhiaslmarkt, u. a. m wurde erörtert. Abschließend wurde konstatiert, dass allgemein viele Vereinsaktivitäten vorgegeben sind. Seitens der Gemeinde sollen einmal jährlich alle Vereinsvorstände zu einer Besprechung eines Veranstaltungskalenders und sonstigem gemeinschaftlichem Miteinander eingeladen werden.

Zur Schulthematik „Stärkung der Hauptschulen" wurde aus dem Gemeinderat auf die Realschulsituation hingewiesen, wonach der Landkreis für 1,5 Mio. € das Gebäude in Bogen erweitern möchte. Die fünf Realschulklassen könnten in Hunderdorf in leerstehenden Räumen untergebracht und ein staatlicherseits propagandiertes Kooperationsmodell erprobt werden, wofür sich 2. Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Tanne stark gemacht habe. Es wäre schön, wenn auch die anderen Fraktionen diesen Antrag unterstützen würden.

Weiterhin wurde vom Gemeinderat positiv die Anregung aufgegriffen, für unter 18Jährige ein Wahllokal einzurichten für die fiktive Abwicklung der Bundestagswahl mit Auszählverfahren und Ergebnispräsentation neun Tage vor dem eigentlichen Wahltag. Dazu ist auch eine Vor- und Nachbereitung vorzunehmen, die von Gemeinderat und Konrektor Kornel Klar übernommen wird mit Unterstützung von Bürgermeister Hans Hornberger.

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