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Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

16.04.2009

Vom Gemeinderat

Das Baugebiet „Hochfeld Erweiterung III" wird erschlossen. Das ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates Hunderdorf. Bürgermeister Hans Hornberger hatte dazu das Submissionsergebnis der öffentlichen Ausschreibung bekannt gegeben. Entsprechend der geprüften Angebotswertung und dem Vergabevermerk des Ingenieurbüros Sehlhoff wurde der Zuschlag für die Erschließungsarbeiten des Baugebietes vergeben an die Fa. Ohneis bei einer Auftragssumme von rund 560.000 Euro. Damit ist grünes Licht gegeben für die Erschließung von 31 Bauparzellen. Die Baumaßnahme solle zum Juli dieses Jahres abgeschlossen sein. Bürgermeister Hornberger freute sich, dass nun bald Baugrundstücke an Bauinteressenten veräußert werden können, wobei die Gemeinde auch familienfreundliche Preise anbieten kann. Es liegen auch bereits etliche Vormerkungen von möglichen Käufern vor.

Sodann stellte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen fest zur Nutzungsänderung des alten Wohnhauses zu einer landwirtschaftlichen Werk- und Lagerhalle in Stetten 10. Zugestimmt wurde auch grundsätzlich der Errichtung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle mit Photovoltaikanlage in einer Länge von 54 m und einer Breite von 14,6 m bei einer Firsthöhe von 8,6 m. Bedenken bestanden aufgrund der Größe des Vorhabens am exponierten Standort am unmittelbaren Ortseingang an der Lintacher Straße. Dem Ortsbild sollte ggf. mehr Rechnung getragen werden, so die Maßgabe des Gemeinderates zu diesem Vorbescheidantrag. Dann befasste sich der Gemeinderat mit der Instandsetzung der Gemeindeverbindungsstraße Öd - Ehren, da die bisherige asphaltierte Fahrbahn äußerst schadhaft ist. Eine Entscheidung wurde zurück gestellt und der Gemeinderat nimmt vor der nächsten Sitzung eine Ortseinsicht vor, um dann weitere Entscheidungen zur Deckenerneuerung zu treffen. Eine weitere positive Nachricht hatte der Gemeindechef parat: Im Rahmen der beantragten Hoferschließungsmaßnahmen wurden drei förderfähige Maßnahmen erreicht. Der Gemeinderat war einmütig dafür, die entsprechende Entwurfsplanung erstellen zu lassen für die Erschließung der Anwesen in Stockwies, in Öd sowie in Hoch. Erste Vorgespräche, so der Ratsvorsitzende, seien mit den betreffenden Anliegern positiv verlaufen, so dass die Planung anlaufen könne und dann noch Näheres geregelt werden müsse. Nach Vorliegen der Entwurfsplanung können auch die entsprechenden Zuwendungen auf dem Hoferschließungsprogramm beim Amt für Ländliche Entwicklung in Landau beantragt werden.

Informiert wurde der Gemeinderat, dass seitens der Gemeinde für die fiktive Bundestagswahl für unter 18jährige ein Wahllokal eingerichtet wurde mit der Bezeichnung „Hauptschule Hunderdorf". Näheres dazu wird demnächst dem Gemeinderat berichtet. Weiterhin informierte Bürgermeister Hans Hornberger dem Gemeinderat über die 50jährige Gründungsfeier des Panzerpionierbataillons 4 in Bogen. Es sei erfreulich, dass mit der fünften Kompanie eine Patenschaft der Gemeinde geschlossen werden könne beim Festakt am 25. April, wozu sich der Gemeinderat möglichst geschlossen beteiligen sollte. Die Gemeinde, so Hornberger, sei erfreut über diese Bundeswehrpatenschaft, womit auch seitens der Kommune die Verbundenheit mit der Bundeswehr unterstrichen werde. An dem Festakt ist zudem die Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf beteiligt.

Ferner zollte das Gemeindeoberhaupt den 76 Teilnehmern aus verschiedenen örtlichen Vereinen an der Aktion „Sauber macht lustig" ein herzliches Dankeschön, ebenso für die organisatorische Abwicklung dem dritten Bürgermeister Helmut Kronfeldner. Der Sitzung vorangehend erging eine Ortseinsicht bei der Hauptschule. Dabei wurden notwendige Malerarbeiten an der Außenfassade der Hauptschule, die ausgebessert wurde, erörtert. Der Gemeinderat war der Meinung, vorerst den jetzigen provisorischen Ausbesserungszustand zu belassen, da er gut ausgeführt wurde vom Malergeschäft Obermeier. Im nächsten Jahr soll jedoch ein Neuanstrich der gesamten Außenfassaden in Auge gefasst werden, zumindest an den Seitenflächen, wo sich bereits Risse bilden. Dabei sollte auch die Dachschalung einen neuen Lasuranstrich erhalten, so die einmütige Beschlussfassung dazu.

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