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28.06.2009

50 Jahre Kindergarten

Der Kindergarten „St. Nikolaus" in der Trägerschaft der Kath. Kirchenstiftung blickte am Sonntag auf sein 50jähriges Bestehen zurück. Der Hunderdorfer Kindergarten, den derzeitig 93 Kinder besuchen, ist der drittälteste im Landkreis. Den festlichen Festgottesdienst hielt Pfarrer Martin Müller, mitzelebriert von Pater Wolfgang Vos. Am Nachmittag wurde im Kindergarten mit herzerfrischenden Darbietungen der Kleinen der 50igste Geburtstag gefeiert. Ein wunderschöner Jubiläumstag, in den die Verantwortlichen viel Mühe investiert hatten!

 

Kindergarten feierte 50. Geburtstag

Nach dem Einzug der vier Kindergartengruppen mit ihren Erzieherinnen in die Pfarrkirche eröffnete die Musikgruppe der Kindergartenkinder mit dem Begrüßungslied „Wir Kinder sind da!“ den Festgottesdienst, der weiterhin auch vom Kirchenchor umrahmt wurde. Den Altarraum schmückte ein großes Regenbogen-Bild. Der Regenbogen versinnbildliche Gott und seine Liebe zu den Menschen und ist auch das Erkennungssymbol des Kindergartens „St. Nikolaus“. Sodann erinnerte Kindergartenleiterin Alexandra Stadler in ihrem Rückblick auf die wichtigsten Stationen seit der Gründung 1959. Dazu brachten Kindergartenkinder zu den vorgetragenen markanten Ecksteinen der 50jährigen Geschichte die entsprechenden Symbole vor den Altar, wie beispielsweise ‚Gebäude-Modell, Fotos, Kerze usw.
Pfarrer Martin Müller stellte sodann in seiner Predigt fest: „Es ist ein schöner Weg entstanden, der vor 50 Jahren mit dem Kinder-Aufenthaltsort begonnen hat und der in der heutigen Zeit zu einer wertvollen pädagogischen Einrichtung geführt hat. So war es dem Pfarrherr, als Verantwortlicher der Kirchenstiftung als Träger, abschließend ein Anliegen, danke zu sagen an alle, die in den 50 Jahren den Kindergarten mitgestaltet und mitgeprägt haben und nannte dabei namentlich das Personal, den Kirchenpfleger, die Kirchenverwaltung, Gemeinde mit Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung. Er schloss in seine Dankesworte für die gute Zusammenarbeit auch die Schule, das Landratsamt und die Caritas ein. „In Hunderdorf arbeiten erfreulicherweise Kirchengemeinde und die politische Gemeinde sehr gut zusammen. Nur im Miteinander kann der Weg gelingen und in eine hoffentlich gute Zukunft führen“, resümierte der beliebte Seelsorger.
Nach dem Evangelium sangen die Kleinen das „Fürbittenlied“. Einige Kinder durften zur Gabenbereitung auch symbolische Gegenstände zum Altar bringen, andere wiederum führten den Regenbogentanz auf oder hielten Kerzenlicht bei der Wandlung. Nach dem Schlusslied „Gottes Segen wird stets bei uns sein“ hieß Kirchenpfleger Josef Breu die vielen Ehrengäste willkommen, darunter auch Gerlinde Gietl, die Sachbearbeiterin für die Kinderbetreuung im Landratsamt, Architekt Josef Pongratz und Altbürgermeister Gerd Peschke. „Der Hunderdorfer Kindergarten ging 1959 als dritter Kindergarten im Landkreis neben Bogen und Mitterfels in Betrieb“, konstatierte sodann der Redner. Bereits Dekan Kiermeier lag seinerzeit ein „Kindergarten“ schon sehr am Herzen. Zunächst übernahmen zwei Schwestern des 3. Ordens des Heiligen Franziskus die Betreuung. Ab 1974 war dann weltliches Personal erforderlich, wonach auf die Pfarrei aber auch neue Aufgaben und Kosten zukamen. In fruchtbarer Zusammenarbeit wurde ein solides Fundament in Verträgen zwischen Pfarrei und Gemeinde gelegt sowie die baulichen Voraussetzungen für den Neubau (1981/82) und Erweiterung (1993/94) geschaffen. Der Redner zollte auch dem besonderen Engagement der seit 1996 tätigen Kindergartenleiterin Alexandra Stadler und ihrem Team ein besonderes Lob. „So können wir auf 50 erfolgreiche Jahre zurückzublicken. Wünschen wir uns, dass der Kindergarten auch in Zukunft allen Anforderungen gerecht wird“, so Breu abschließend.

Bürgermeister Hans Hornberger übermittelte seitens der Gemeinde die besten Gratulationswünsche zum 50igsten Geburtstag und konstatierte: „Wir sind dankbar, dass bereits vor 50 Jahren diese Einrichtung von kirchlicher Seite geschaffen und seither auch mit gestiegener Verantwortung und großem Engagement geführt wurde“. Der Kindergarten sei eine eminent wichtige Einrichtung zur Erziehung, Bildung und Entwicklung der Kinder im vorschulischen Bereich, auch der Kleinkinderbetreuung komme immer mehr Bedeutung zu, so der Gemeindechef. Er betonte, Pfarrei, Kindergartenteam und Gemeinde arbeiteten stet`s Hand in Hand im besten Einvernehmen, um die Anforderungen an den Kindergarten für das Wohl der jüngsten Gemeindeeinwohner und die Erwartungen ihrer Eltern bestmöglich zu erfüllen. Zum Schluss überreichte das Gemeindeoberhaupt an die Kindergartenleiterin als Jubiläumsgeschenk ein wunderschönes Glaskreuz mit eingearbeitetem Regenbogensymbol.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen für alle Gäste bei Baier-Edbauer gestalteten ab 13.30 Uhr das Festprogramm im Kindergarten die Kinder mit herzerfrischenden Darbietungen. Dazu begrüßte die Kindergartenleiterin Alexandra Stadler die vielen Gäste, Eltern, Omas und Opas. Die Rednerin dankte abschließend allen, die die alltägliche Arbeit unterstützten, seien es Eltern, Pfarrer Martin Müller, Kirchenpfleger, Gemeinde. Sodann waren die Kinder mit großer Begeisterung bei den Aufführungen dabei. Nach dem gemeinsamen Lied „Im Kindergarten“ brachte die jeweilige Gruppe in einer Zeitreise die fünf Jahrezehnte eindrucksvoll näher: Die Drachenhöhle mit „Brüderchen, komm tanz mit mir“ und „Ringel Reihe“, die Tausendfüßler „ Fleißige Handwerker“ und „Rockn Roll“, die Bärenhöhle mit einer „Super-Modenschau“, sowie das Vogelnest mit dem „Gummibärenlied“ und „Tanzshow“. Schulleiter Reinhard Dietz sowie die Elternbeiratsvorsitzende Manuela Fuchs übermittelten ebenso die besten Glückwünsche und überraschten mit einer Schokokuss-Wurfmaschine bzw. einer Spende. Ein buntes Programm für die Kinder mit Tombola, Kinder-Schminken, Nostalgie-Fotos und Basteln ließen den schönen Festtag ausklingen.

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