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Einweihung der restaurierten Orgel in Hofdorf

Bild Einweihung Orgel Hofdorf
Foto: Erika Hartmannsgruber

„Nimm den Lobgesang der Orgel an“, bat Pater Martin Müller in seinem Segensgebet am Sonntagnachmittag in der Kirche Sankt Edigna in Hofdorf bei der feierlichen Einweihung der restaurierten Orgel. Bürgermeister Hans Hornberger überbrachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Horst Seehofer. Mit einem Orgelkonzert wurde das Instrument vorgestellt.

 

Viele Jahre war die Orgel in der Kirche Sankt Edigna in Hofdorf nicht bespielbar, doch am Sonntag wurde ihre feierliche Restauration und Wiederinbetriebnahme gebührlich gefeiert. Pater Martin Müller sagte in seiner Ansprache, dass es keinen trefflicheren Tag und Zeitpunkt als den Kirchweihsonntag gäbe, diesen Anlass zu begehen. „Kirche sind wir alle“ argumentierte der Geistliche. „Aber wir brauchen Gebäude dazu, unseren Glauben zu begehen und zu feiern. Und auch diese Gebäude müssen entsprechend eingerichtet sein um Liturgie zu feiern. Gerade die Musik ist ein wichtiges Element davon.“ Nach der Segnung erschallte die Orgel dann wieder in den reinsten Tönen und ein „Großer Gott wir loben dich“ erfüllte die kleine Kirche.

Bürgermeister Hans Hornberger, als Hausherr des Kirchengebäudes verlas in seiner Ansprache die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der als Vorsitzender der Bayerischen Landesstiftung die Leistung der Restauration und deren verwaltungstechnischen Aufwand würdigte. Hornberger schilderte die Wege der Erneuerung des sehr alten Musikinstrumentes und zeigte sich dankbar für alle Mitwirkenden, die mit einer Menge Herzblut alle Schwierigkeiten gemeistert haben. Die restaurierte Orgel bezeichnete er als Schmuckstück, nicht nur für Hofdorf, sondern für die Gemeinde Hunderdorf.

Die Gemeinde als Kostenträger könne sich freuen, weil sich die förderfähigen Ausgaben durch ein günstigeres Ausschreibungsverfahren reduziert haben. Hornberger freute sich auch über die Unterstützung, die bei diesem Projekt auch durch das Leader-Regionalverfahren möglich war. Besonders hob er den Sachverständigen, Diplom Ingenieur und Regierungsbaumeister Reinhard Böllmann, hervor, der sich, so der Bürgermeister, in die „altehrwürdige Orgel“ verliebt habe. Am meisten beeindruckt war er davon, dass die Initiative von den „Hofdorfern“ selbst ausging.

 

Landrat Josef Laumer freute sich für die Hofdorfer und ihre erneuerte Orgel, die nun im „Dom zu Hofdorf“ wieder erklingen kann. Er wünschte den Einwohnern viele gemeinsame Gottesdienste mit dem Instrument, aber auch kulturelle Ereignisse in Form von Konzerten. Er, als Landrat fühle sich stolz auf diese Leistung, die im eigenen Landkreis vollbracht wurde.

Josef Zellmeier als Vertreter des Bayerischen Landtages würdigte ebenfalls das Engagement aller Mitwirkenden und motivierte zum Besuch von Gottesdiensten um die heimatliche Tradition, verbunden mit unserem Glauben, lebendig zu gestalten.

Dr. Eduard Pex, der regionale Leader-Koordinator, bestätigte die sinnvolle Verwendung von EU-Fördermitteln aus dem Topf der Landwirtschaftlichen Fördergelder für die Restaurierung der wertvollen Orgel, das wahrlich als Kleinod bezeichnet werden darf. Josefine Hilmer, die Leiterin des Leader-Projektes am Landratsamt Straubing-Bogen, hob die gute Zusammenarbeit, vor allem auch mit den Bürgern von Hofdorf hervor.

Xaver Groß wandte sich in Namen der Dorfgemeinschaft von Hofdorf an alle Gäste und gedachte des verstorbenen Paters Anselm Scholz, der, so der Redner, der eigentliche Urheber war und den Stein ins Rollen brachte. Allen Beteiligten sagte er ein Vergelt’s Gott für ihren Einsatz. Allen Mitwirkenden am Projekt der Restaurierung überreichte Bürgermeister Hans Hornberger mit seinem Verwaltungsstellenleiter Hans Pollmann entsprechende Geschenke der Würdigung und des Dankes.

 

Im Anschluss konnten die Besucher den Klängen der Orgel in einem Konzert lauschen. Organist Stefan Seyfried spielte Werke alter Meister und wurde von Andreas Friedländer auf der Klarinette begleitet. Regierungsbaumeister Reinhard Böllmann zeigte zum Schluss eine Bilderpräsentation zu dem Instrument und natürlich konnte die Orgel von den Besuchern auf der Empore besichtigt werden.

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