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Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

Nach § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 + 3 BauGB erlässt die Gemeinde Hunderdorf folgende Satzung:

 

 

 

 

 

§ 1  Geltungsbereich

 

Der Geltungsbereich der Satzung ergibt sich aus dem beiliegenden Lageplan. Der Lageplan ist Bestandteil der Satzung.

 

 

 

 

§ 2  Zulässigkeit

 

Soweit für ein Gebiet des festgelegten Innenbereiches eine rechtsverbindliche Bauleitplanung vorliegt oder nach Inkrafttreten dieser Satzung ein Bebauungsplan aufgestellt wird, richtet sich die planungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben nach § 30 BauGB.

 

 

 

 

§ 3  Planliche Festsetzungen

 

 

Siehe Lageplan

 

 

 

 

§ 4  Textliche Festsetzungen

 

Diese Festsetzungen gelten nur für das im Plan gekennzeichnete einbezogenen Außenbereichsgrundstück.

a)         Die Grundflächenzahl (GRZ) wird mit max. 0,30 festgesetzt.

b)        

  • Hauptgebäude sind mit einem symmetrisch geneigten Satteldach auszubilden (Dachneigungsspielraum 20°-40°). Als Dacheindeckung sind kleinformatige Dachplatten in roter bis brauner Farbgebung zu verwenden.
  • Dachgauben bis 2,5 m² Vorderansichtsfläche und Zwerchgiebel sind erst ab einer Dachneigung von 28° und nur im mittleren Drittel der Dachfläche zulässig.
  • Nebengebäude und untergeordnete Anbauten können auch mit einem flacher geneigten Pultdach versehen werden. In diesem Fall ist auch die Ausführung als Blechdach zulässig.
  • Die zulässige Wandhöhe für alle Gebäude beträgt ab Urgelände max. 6,5 m.
  • Auffüllungen und Abgrabungen sind ab Urgelände nur bis zu 0,5 m Höhe zulässig. Niveauunterschiede sind als flach geneigte Böschungen (Höhe:Breite = mind. 1:3) oder aus Naturstein-Trockenmauern (Höhe max. 1 m) auszubilden.

c)    Die Befestigung von Stellplätzen muss mit sickerfähigen Belägen erfolgen.

d)    Einfriedungen sind nur in sockelloser Ausführung zulässig.

e)    Die Verrohrung offener Gräben ist unzulässig.

f)     Festsetzungen zur Grünordnung

Artenauswahl Ortsrandeingrünung

Bäume: Hochstämme/Stammbüsche 3xv, m.B., STU 16/18 oder Solitärs

 

              Acer campestre            Feldahorn

              Acer platanoides           Spitzahorn

              Acer pseudoplatanus    Bergahorn

              Fraxinus excelsior        Esche

              Quercus robur              Stieleiche

              Carpinus betulus           Hainbuche

              Tilia cordata                 Winterlinde

              Prunus avium               Vogelkirsche

 

              Sträucher:                    2-3reihige freiwachsende Strauchhecke

                                                 Mindestpflanzgröße 2xv 60/100

                                                 Pflanzabstand 1,2 m x 1,2 m Baumanteil mind. 5 %

 

              Corylus avellana           Hasel

              Ligustrum vulgare          Liguster

              Lonicera xylosteum       Heckenkirsche

              Rosa canina                 Heckenrose

              Salix caprea                 Salweide

              Euonymus europaeus   Pfaffenhütchen

              Prunus spinosa            Schlehe

              Rhamnus catharticus    Kreuzdorn

 

 

g)  Mit dem Bauantrag ist ein qualifizierter Freiflächengestaltungsplan vorzulegen.

 

 

 

 

 

§ 5  Hinweise

 

a)  Landwirtschaft

Die Bauwerber werden darauf hingewiesen, dass durch ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung gelegentlich Staub-, Lärm- und Geruchsemmissionen auftreten können; diese sind zu dulden.

 

b)  Abfallzweckverband

Abfallbehältnisse sind an den Abfuhrtagen an der Durchgangsstraße bereitzustellen.

 

c)  Niederschlagswasserableitung

Das Niederschlagswasser sollte auf den Grundstücken gesammelt und als Brauchwasser genutzt oder versickert werden. Bei der Versickerung sind die Bestimmungen der Niederschlagswasserfreistellungsverordnung und die techn. Regeln zum Einleiten von Niederschlagswasser in das Grundwasser zu beachten (TRENGW).

 

d)  Hochwasserabfluss

An den bestehenden Gräben können bei Hochwasserabflüssen Ausuferungen eintreten.

 

e)  Mineraldünger und Pestizide, Streusalz

Auf den Einsatz von Mineraldüngern und Pestiziden sollte verzichtet werden. Ebenso sollte auf privaten Verkehrs- und Stellflächen auf den Einsatz von ätzenden Streustoffen verzichtet werden.

 

f)  Elektroversorgung

Vor Beginn der Baumaßnahmen ist bei e.on Bayern AG, Kundencenter Vilshofen, eine Planauskunft einzuholen.

 

g)  Bei archäologischen Bodenfunden ist umgehend das Bayer. Landesamt für Denkmalpflege (Außenstelle Landshut) oder die Untere Denkmalschutzbehörde (Landratsamt Straubing-Bogen) zu verständigen.

 

 

 

§ 6  Satzung

 

Die Satzung tritt mit ihrer Bekanntmachung in Kraft.

 

 

Peschke

1.       Bürgermeister

 

 

 

 

Bekanntgemacht am: 21.11.2005

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