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Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

Ortsabrundungssatzung Hofdorf

 

Aufgrund des § 34 Abs. 4 Nr. 1 und 3 BauGB i.V.m. § 4 Abs. 2 a BauGB-Maßnahmegesetz in der Fassung vom 28.04.1993 (BGBl I S. 622) i.V.m. Art. 23 BayGO (BayRS 2020-1-1-I i.d.F. der Bekanntmachung vom 06.01.1993 (GVBl S. 392) erlässt die Gemeinde Hunderdorf folgende erweiterte Ortsabrundungssatzung:

 

§ 1

 

Die Grenzen für den im Zusammenhang bebauten Ortsteil im Bereich Hofdorf werden gem. den im beigefügten Lageplan M 1:1000 ersichtlichen Darstellungen festgelegt. Der Lageplan ist Bestandteil dieser Satzung.

 

§ 2

 

Innerhalb der in § 1 festgelegten Grenzen richtet sich die planungsrechtliche Zulässigkeit von Wohnzwecken dienenden Vorhaben (§ 29 BauGB) nach § 34 BauGB.

 

§ 3

 

Folgende Festsetzungen werden getroffen:

 

  1. Für die einbezogenen Flächen sind ausschließlich Wohngebäude zulässig.
  2. Bauweise: E + D, Kniestock max. 1,20 m
  3. Für die Gestaltung der östlichen Grundstücksseiten (Abgrenzung der Wohngrund-stücke zum Bogenbach hin) ist von den  Bauwerbern im Einzelgenehmigungsver-fahren ein Bepflanzungsplan vorzulegen und Hiernach der neugeschaffene Ortsrand vom Grundstückseigentümer einzugrünen. Die Anpflanzungen sind mit heimischen Bäumen und Sträuchern mindestens zweireihig darzustellen und auszuführen.
  4. Straßenerschließung: 4 m breite Erschließungsstraße an der Westseite in schotter-gebundener Bauweise ohne Wendehammer.

 

§ 4

 

Diese Satzung tritt am Tage ihrer Bekanntmachung in Kraft.

 

 

Hunderdorf, 29.05.1995

 

 

Peschke

Erster Bürgermeister

 

 

 

Erläuterungen zur Außenbereichsatzung im Bereich Hofdorf:

 

  1. Planungsanlass/Planungsziel

 

Die Gemeinde Hunderdorf hat beschlossen, für eine Teilfläche der Flnr. 951 in Hofdorf, Gemarkung Hunderdorf, eine Außenbereichssatzung nach § 4 (2 a) BauGB Maßnahmengesetz zu erlassen. Für eine Fläche von ca. 4500 qm soll damit Baurecht geschaffen werden. Vorgesehen ist die Einteilung auf 5 bis 6 Bauparzellen, wobei ausschließlich Wohngebäude errichtet werden.

 

Mit notariellem Vertrag vom 27.01.1995 hat die Gemeinde diese Teilflächen erworben. Die Gemeinde kann nach Aufparzellierung über die Veräußerung verfügen.

 

Bei einer Ortseinsicht mit Vertretern des Landratsamtes am 06.09.1993 bestand Einvernehmen darüber, dass die vorgesehene Fläche zur Bebauung mit Wohnhäusern grundsätzlich geeignet ist.

 

2.     Erschließung

a)     Die Verkehrstechnische Anbindung erfolgt über die angrenzende Gemeindestraße. Für die mit Außenbereichssatzung zur Bebauung ausgewiesene Fläche ist eine 4 m breite Erschließungsstraße in schottergebundener Bauweise ohne Wendehammer vorgesehen.

b)    Die Abwasserentsorgung soll vorerst über Einzelkläranlagen bzw. über eine von der Gemeinde für sämtliche Grundstücke zu errichtende Einzelkläranlage vorgenommen werden. Die vorgeklärten Abwässer sollen übergangsweise in den Vorfluter „Bogenbach" abgeleitet werden. Nach einer Übergangszeit von da. 5 Jahren ist der  Anschluss an die vollbiologische Kläranlage in Hunderdorf vorgesehen. Im Abwasserkonzept ist bereits geplant, die Gesamtschutzwässer am Tiefpunkt zu sammeln und mittels pneumatischer Pumpstation und Druckrohrleitung die Abwässer der Kläranlage Hunderdorf direkt zuzuführen. Lt. Aktenvermerk vom 07.04.1992 über die Erörterung des Abwassergesamt-konzeptes sollte im Jahre 1999 ein Baubeginn erfolgen.

c)     Die Wasserversorgung erfolgt über das vorhandene Versorgungsnetz des Zweckverbandes Bogenbachtalgruppe, Sitz Hunderdorf.

d)    Die Stromversorgung übernimmt die OBAG.

e)     Die Abfallbeseitigung ist durch den Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land gesichert. Die Abfallbehältnisse sind an der Ortshauptstraße bereit zu stellen.

 

 

Hunderdorf, den 27.01.1995

 

Peschke

Erster Bürgermeister

 

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