Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf  |  E-Mail: info@hunderdorf.de  |  Online: http://www.hunderdorf.de

06.04.2017: Aus dem Gemeinderat

Breiten Raum nahm die Entscheidung über die Schadenbeurteilung zum Dachstuhl Kirche Hofdorf und dahingehend einzuleitender Schritte ein.

Eingangs der Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Hans Hornberger die von Architektin Monika Dietrich, Büro für Denkmalpflege und Architektur, Regensburg erarbeitete Vorprojekt-Zustands- Schadens- und Maßnahmenbeschreibung für die Dach- und Fassadeninstandsetzung der Kirche St. Edigna vor. Im Rahmen dieses Vorprojekts wurde eine Bestandsaufnahme und Analyse der bestehenden Schäden, insbesondere an der Dachkonstruktion der Hofdorfer Filialkirche, vorgenommen. Die handwerkliche Instandsetzung des Dachstuhls, der Einbau tragfähiger Verbindungen, der Ersatz bereits zerstörter Holzbauteile, die Instandsetzung des Dachfusses und die Stabilisation von Gesims und Mauerkronen werden hierin festgestellt. Auch Ausbesserungsarbeiten an der Fassade wären hiernach angesagt. Für die Dach- und Fassadeninstandsetzung wurde dem Gemeinderat eine Kostenberechnung von ca. 252.000 € aufgezeigt. Die Alternative zu dieser doch sehr kostenaufwändigen und umfangreichen kompletten Sanierung der Dachkonstruktion ist, den Bauzustand überwiegend so zu belassen und die Maßnahme in den nächsten fünf bis zehn Jahren durchzuführen, jedoch unter jährlicher Überprüfung und Schadensbeurteilung in Hinblick auf nachteilige Veränderungen an der Dachstuhlkonstruktion. Dies vor allem auch in Anbetracht dessen, dass das Dach derzeit dicht ist.

Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dagegen aus, eine Komplettsanierung des Dachstuhles derzeitig vorzunehmen. Dies insbesondere auch, weil die Gemeinde auf Grund der eingegangenen Fördermittelbewilligungen gehalten ist, alsbald die nahezu fertig restaurierte Orgel wieder auf der Empore zu installieren. Jedoch sind gemäß der Beschlusslage des Gemeindegremiums die unbedingt notwendigen und kurzfristig vorzunehmenden Schadstellensanierungen an schwer beschädigten Balken im Dachstuhl, im Balkenlager des Dachbodens und angeratene Ausbesserungsarbeiten am Sockel an den Aussenseiten der Kirche umgehend umzusetzen. Anschließend sprach sich der Gemeinderat für die nunmehr kürzere Straßenbenennung Otto-F.-Scharr-Straße für die neue Erschließungsstraße im Gewerbegebiet Breitfeld-Ost aus. Gemäß dem Feuerwehrgesetz bestätigte der Gemeinderat jeweils einstimmig den bisherigen Stellvertreter des Kommandanten Tobias Rümmelein als Kommandanten und Markus Schneider als Kommandanten-Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr Gaishausen. Das gemeindliche Einvernehmen und die notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans hinsichtlich Dachneigung, Dachart und Dachüberstand erteilte der Gemeinderat dem Bauvorhaben auf Anbau an das Wohn- u. Geschäftshauses in der Sollacher Str. 5. Auch die Abgrabung zum Neubau eines Regenrückhaltebeckens für das Baugebiet „Hochfeld West“ durch die Gemeinde Hunderdorf wurde vom Gemeindegremium gebilligt. Zum Bauantrag Milchviehstallerweiterung in Eglsee 4 beschloss der Gemeinderat diesen erst in der nächsten Sitzung zu behandeln, um noch umweltrechtlich relevante Belange abklären zu können. Bekannt gab Gemeindechef Hans Hornberger die Mitteilung der Deutschen Post AG, wonach diese beabsichtige im Lebensmittelgeschäft Buchbauer GmbH, Im Gewerbepark, eine zusätzliche Filiale zu errichten. Weiter teilte der Erste Bürgermeister mit, dass die Bauarbeiten zur Sanierung samt barrierefreien Ausbau der WC-Anlagen am 10.4.2017 in Angriff genommen werden. Auch wurde festgestellt, dass die Durchführung der Baumaßnahme zur Generalsanierung des Hallenbades mit Lehrschwimmbecken erst Anfang 2018 erfolgen wird, so dass das Hallenbad noch vom Schuljahresbeginn 2017/2018 bis Weihnachten 2017 der Schule und der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Auf Grund von Anwohnern des Nolteweges an das Gemeindegremium herangetragener Klagen, dass die im Nolteweg angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h von Verkehrsteilnehmern nicht beachtet werde, sprach sich der Gemeinderat dafür aus, dass dort Geschwindigkeitsmessungen mittels Messanlagen der Gebietsverkehrswacht durchgeführt werden sollen. Im nichtöffentlichen Teil erfolgten Beschlussfassungen zu Miet- und Grundstücksangelegenheiten.

drucken nach oben