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23.02.2017: Aus dem Gemeinderat

In seiner letzten Gemeinderatssitzung behandelte der Gemeinderat drei Bauanträge, nahm Stellung zur Entwicklungssatzungserweiterung der Stadt Bogen in Großlintach und befasste sich mit der Entwicklung eines Spiel- und Relaxbereiches für jung und alt im zukünftigen Baugebiet Hochfeld West.

 

Eingangs der Sitzung informierten Bürgermeister Hans Hornberger und Geschäftsleiter Hans Pollmann über die von der Stadt Bogen vorgelegte Entwicklungssatzung Großlintach -Erweiterung Süd-, zu der der Gemeinde Hunderdorf als Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit einer Stellungnahme gegeben wurde. Die Gemeinde ist insbesondere von der Planung berührt, weil die Entwässerung der im Geltungsbereich der zukünftigen Satzung möglichen neun Bauvorhaben über die Gemeinde Hunderdorf erfolgen solle. Der Gemeinderat möchte sichergestellt wissen, dass ausschließlich die Schmutzwasserableitung nach Hunderdorf erfolge und die bereits bestehende Zweckvereinbarung zur Abwasserbeseitigung zwischen der Gemeinde Hunderdorf und der Stadt Bogen entsprechend modifiziert wird.

Vorgestellt wurde dem Gemeinderat die Entwicklung einer Multigenerationenoase im Bereich des künftigen Baugebietes Hochfeld West. Auf einem Bereich von gut 1000 Quadratmeter ist im zukünftigen Baugebiet Hochfeld-West eine Spiel- und Freizeitanlage zur Nutzung durch alle Altersgruppen, von Kinder unter drei Jahren bis hin zu Senioren entwickelt werden. Wert gelegt werden dabei soll auch, dass die Zuwegung und die einzelnen Themenbereiche für die entsprechenden Altersgruppen möglichst barrierefrei bzw. behindertengerecht angelegt werden und altersgerechte Spiel-, Fitness- und Inklusionsgeräte aufgestellt werden. Der Gemeinderat beschoss einstimmig die Maßnahme umsetzen zu wollen, bei einer Kostenobergrenze von rund 80.000 € und beauftragte die Verwaltung Co-Finanzierungsmöglichkeiten z.B. LEADER-Förderung zu eruieren. Zugestimmt und sein gemeindliches Einvernehmen erteilt hat der Gemeinderat den Bauanträgen auf Neubau eines Zweifamilienhauses (Ersatzbau) in Lindenbrunn 1 und dem Neubau einer Schleppergarage in Ellaberg 5a. Einem Tekturplan des zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Hoch 14 a wegen Tieferlegung des Gebäudes wurde unter der Maßgabe zugestimmt, dass die Niederschlagswasserableitung schadlos für Dritte erfolgt. Bürgermeister Hans Hornberger informierte über den ersten Netzentwurf über Ländliche Kernwege. Vor einer endgültigen Festlegung der Priorität 1 für die in die Planung aufzunehmenden Wege und Straßen, für die die Gemeinde in den nächsten zehn Jahren einen Ausbau plant, durch den Gemeinderat wurde die Angelegenheit zunächst an den Arbeitskreis Kernwegnetz zur Vorlage einer Entscheidungsempfehlung verwiesen. Aus den Reihen des Gemeinderates wurde an die Aufstellung von zwei Blumentrögen am Grundschulvorplatz erinnert, sowie die Aufstellung je einer Ruhebank im Bereich des Geh- und Radweges von der Hauptstraße zum Gewerbegebiet Breitfeld und einer am Donau-Regen-Radweg. Aus dem Gemeinderats wurde die zuletzt wiederholt erfolgte Nutzung des Parkplatzes am Kinderspielplatz Quellenweg zum Dauerparken mit Pkws und LKWs angesprochen und dass seitens der Gemeinde darauf hingewirkt werden soll, dass bei den betreffenden Fahrzeughalter auf Unterlassung hingewirkt werden soll. Keinen Bedarf sah der Gemeinderat einzelnen Anfragen von Bürgern Rechnung zu tragen und den Wertstoffhof zusätzlich am Freitagnachmittag für ein bis zwei Stunden zur Anlieferung von Grünschnittgut zu öffnen. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung schlossen sich Entscheidungen des Gemeindegremiums zu Grundstücks- und Vorkaufsrechtsangelegenheiten an.

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