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03.06.2015: Breitband Inbetriebnahme

Breitband Inbetriebnahme

Es ist soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse sind nun mit dem erfolgten Breitbandausbau verfügbar. Hunderdorf und Windberg ziehen auf der Datenautobahn auf die Überholspur. Ab sofort kann in den beiden Hauptorten mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Internet gesurft werden. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. Davon profitieren rund 1500 Haushalte.

 

„Schnelles Internet ist eine wichtige Voraussetzung für eine Gemeinde, um als Wohn- und Arbeitsort attraktiv zu sein“, sagte Hans Hornberger, Bürgermeister in Hunderdorf. „Wir als Gemeinde Hunderdorf werden deshalb auch weiterhin versuchen, eine bestmögliche Versorgung mit schnellem Internet für weitere Ortsteile zu schaffen. „Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von jungen Familien und mittelständischen Unternehmen an die Politik gestellt werden", bestätigte auch Hans Gstettenbauer, Bürgermeister aus Windberg. Die Rathauschefs freuten sich unisono, dass in den nächsten Wochen auch der Breitbandausbau in den geförderten Ausbauabschnitten in den Ortsteilbereichen Steinburg, Au vorm Wald und Gaishausen sowie Irensfelden und Meidendorf beginnt. „Wir danken in diesem Zusammenhang der Telekom für die sehr gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir sind mit der Telekom auf einen guten Weg“, so die Bürgermeister.

 

„Das Warten hat sich gelohnt. Ab sofort können alle die schnellen Internetanschlüsse online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, führte Markus Münch aus, zuständig im Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland. „Eine moderne digitale Infrastruktur ist ein Standortvorteil – für beide Gemeinden, aber auch für jede einzelne Immobilie.“ Wilhelm Köckeis, Ansprechpartner in der Region der Telekom Technik ergänzte: „Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Gemeinden Hunderdorf und Windberg war es uns möglich die Fertigstellung bis heute zu erledigen." Insgesamt hat die Telekom laut Köckeis in den Gemeinden Hunderdorf und Windberg zehn Multifunktionsgehäuse mit modernster Technik neu aufgestellt und mit Glasfaser angeschlossen.

 

Für Kunden wichtig

Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Die Kunden müssen aktiv werden. Interessenten für einen neuen Anschluss können sich unter www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland, welche Produkte an ihrem Wohnort möglich sind. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom hat, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten nutzen. Ein Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800 330 1000 genügt. Und natürlich beraten gerne die Mitarbeiter im Telekom Shop (www.telekom.de/telekom-shops) und die Fachhändler in Bogen und Straubing, wie beispielsweise T-Point, Telecommunikationscenter Jahn, Expert und Handyworld und viele mehr. Auch im Direktvertrieb vor Ort werden von einer T-Point-Fachberaterin die neuen möglichen Produkttarife angeboten.

 

Vectoring: Doppelter Espresso fürs Kupferkabel

Die höheren Geschwindigkeiten im VDSL-Netz werden durch den Einsatz der Vectoring-Technik möglich. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Das Kupfer führt vom Multifunktionsgehäuse, dem großen grauen Kasten am Straßenrand, in die Wohnung des Kunden. Vectoring ist wie ein doppelter Espresso fürs Kupferkabel: Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

 

Auch Gewerbetreibende profitieren vom Ausbau. Wer die Chancen des Internets nutzen will, muss in die Digitalisierung seiner Geschäftsmodelle investieren. Die Anforderungen reichen von Cloud Services bis Datensicherheit. Die Telekom bietet ihre Erfahrung aus dem Großkundenbereich auch kleineren und mittleren Kunden an, damit diese Investitions- oder Personalkosten sparen können.

 

Von dem Breitbandausbau der Telekom können übrigens auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn der Anbieter entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft.

 

Mehr Anschlüsse, mehr Tempo, mehr Komfort

 

Die Telekom setzt beim Netzausbau auf einen Technologiemix aus Festnetz und Mobilfunk. So bietet die Telekom beispielsweise einen Hybrid-Router an, der Bandbreite aus beiden Netzen bündelt. Das Ziel: Der Kunde soll immer und überall die bestmögliche Verbindung erhalten. Daher wird bis Ende 2016 die Zahl der VDSL-fähigen Haushalte von 12 auf 24 Millionen erhöht. Bis Ende 2018 werden 95 Prozent der Bevölkerung den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s nutzen können. In gleichen Zeitraum wird das Festnetz auf dem Internet Protokoll laufen und damit noch mehr Sicherheit und Komfort für die Kunden bieten.

 

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