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29.10.2015 Aus dem Gemeinderat

„Die Pläne für die Generalsanierung des Lehrschwimmbecken und Sanierung der Toilettenanlagen in der Mittelschule werden gebilligt“, entschied der Gemeinderat einmütig in seiner jüngsten Sitzung im Rathaus. Zudem wurde die Erneuerung des Allwetterplatzes mit Umfeldgestaltung,   der Ankauf eines VW-Tragkraftspritzenfahrzeugs FF Gaishausen und die In-Wertsetzung der Orgel in der Filialkirche Hofdorf beschlossen.

 

Eingangs stellte Architekt Christian Illner, von der HIW-Architektengesellschaft, Bogen, die Ausführungsplanung zur Errichtung eines Allwetterplatzes (20 x 28 m) mit Weitsprunganlage, Erweiterung des Innengeräteraumes, Umgestaltung der Außenanlagen und Errichtung einer Parkplatzanlage vor. Sie ist die Grundlage für die im November vorzunehmende beschränkte Ausschreibung für die Maßnahmendurchführung im Frühjahr 2016. Die Kosten seien mit rund 415.000 Euro veranschlagt. Optional sind zudem eine Außenbeleuchtung sowie eine Oberflächenwasserversickerung für Oberflächenwasser im Parkplatzbereich bei rund 31.000 Euro vorgetragen. Der Gemeinderat beschloss einmütig die Maßnahme wie aufgezeigt, einschließlich der Versickerungsanlage und die Erd- und Kabelarbeiten für die Außenbeleuchtung, auszuschreiben.

 

Fortfahrend zeigte Architekt Christian Illner die Entwurfsplanung zur Generalsanierung des Hallenbades mit Lehrschwimmbecken und Sanierung der Toilettenanlagen in der Mittelschule und die Kostenschätzung auf. Dabei erläuterte der Planer auch die bautechnischen Vorgaben und Varianten für die Umrüstung von Lehrschwimmbecken sowie das Raumprogramm der Regierung. Das Ratsgremium billigte einstimmig die Generalsanierung des Hallenbades auf der Basis der vorliegenden Planungsentwürfe und der Fliesen-Variante bei Kosten von rund 600.000 Euro. Erläutert wurde vom Planer und vom Gemeinderat beschlussmäßig festgestellt, dass ein barrierefreier Zugang zum Hallenbad und zugleich zu den Sanitäranlagen und Umkleiden aus bautechnischer und wirtschaftlicher Sicht nicht realisierbar sei. Ausgesprochen hat sich die Gemeindevertretung zudem für die Sanierung der Sanitärausstattung in der Mittelschule mit barrierefreien Ausbau der WC-Anlage im Erdgeschoss mit Behinderten-WC Damen/Herren und der WC-Anlage im Obergeschoss bei geschätzten Kosten von netto etwa 103.000 Euro.

Auf der Grundlage der öffentlichen Ausschreibung durch das Büro Strobl wurden die Aufträge für ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug Volkswagen Crafter 50 ohne Allradantrieb für die FF Gaishausen bei Gesamtkosten von rund 85.100 Euro vergeben. Der Zuschlag für das Fahrgestell und den feuerwehrtechnischen Aufbau erhielt die Fa. Furtner & Ammer, Landau/Isar. Mit der Lieferung der feuerwehrtechnischen Beladung wurde die Fa. Sturm, Regen, beauftragt. Verwaltungsleiter Hans Pollmann informierte über die Kostenschätzung von rund 135.000 Euro für die Restaurierung der Kirchenorgel in der Filialkirche St. Edigna in Hofdorf, die im Eigentum der Gemeinde steht. Der Gemeinderat sprach sich mit 13 gegen zwei Stimmen für die Maßnahme als Einzelprojekt des Förderprogramms LEADER aus, vorbehaltlich einer 50prozentigen Förderung. Zugleich wurde die Co-Finanzierung der weiteren 50 Prozent durch die Gemeinde beschlossen, wobei hierzu weitere Zuwendungen Dritter zu beantragen sind. Sodann wurde mit der Umsetzung der Ökokontofläche Ö5 bei Gaishausen die Fa. Schütz, Rain, gemäß dem Vergabevorschlag des Büros Eska, Bogen, bei einer Angebotssumme von knapp 28.000 Euro beauftragt.

 

Gemeinderätin und Jugendbeauftragte Michaela Kunze-Venus stellt die von ihr erstellte Situations- und Bedarfsanalyse in der Jugendarbeit in Hunderdorf vor. Nach der Erläuterung der Situationsanalyse, der Ergebnisse aus der Jugendvertreterversammlung und dem Koordinierungsgespräch ergeben sich folgende kurzfristigen Ziele: Jugendförderung für Vereine, Sommerferienprogramm mit Familienfest, Liste mit Ansprechpartner zu allen Problemlagen für alle Fachkräfte. Die mittelfristigen Ziele lauten: Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen, Mittagsverpflegung in der Kindertagesstätte, Sanierung der Toilettenanlage und des Speicheraufgangs im Altbau der Kindergartens, Allwetterplatz, Schwimmbadsanierung, Pausenhofumgestaltung, räumliche Ausweitung der Bibliothek, Elternabend an Schule mit Vereinen. Die langfristigen Ziele sehen wie folgt aus: Turnhallenerweiterung, Schaffung einer Skaterbahnanlage. Der Gemeinderat bedankte sich bei der Jugendbeauftragten für die Erarbeitung der Situations- und Bedarfsanalyse und stellte fest, dass einige Maßnahmen auch schon im Laufen sind, wie beispielsweise der Jugendförderung für Vereine, das Sommerferienprogramm, die Mittagsverpflegung in der Kindertagesstätte und die Planungen für die Schwimmbadsanierung und des Allwetterplatzes. Bei der Mittelschule solle die Halbtagsstelle der Sozialpädagogin auf eine Ganztagesstelle aufgestockt werden. Zudem solle die Sanierung der Toilettenanlage im Kindergarten in die Haushaltsberatungen 2016 eingebracht werden. Eine Turnhallenerweiterung zur Doppelturnhalle wurde mit Beschluss vom Juni 2013 zurückgestellt, da es dafür keine Förderung gebe.

Zum Bauantrag auf Erstellung eines Reitplatzes in Grabmühl 2 wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt, ebenso zum Vorbescheid für die Errichtung einer Reithalle in Nolteweg 9. Zustimmung gab`s auch für die Errichtung von zwei Carport in der Florianstraße 23. Bürgermeister Hans Hornberger informierte über das Schreiben der Kindertagesstätte „St. Nikolaus“, wonach über das Rechnungsergebnis für das Kindergartenjahr 2014/2015 und die Haushaltsplanung 2015/2016 informiert wurde. Erfolgt sei auch die Überprüfung des äußeren und inneren Blitzschutzes in den verschiedenen öffentlichen Gebäuden. Weiter berichtete das Gemeindeoberhaupt über die von Gisela Sandmann initiierte Möglichkeit Einstiegskurse in Deutsch für Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleiberechtsperspektive durch die Bundesagentur für Arbeit anzubieten. Frau Sandmann sehe es auch als sinnvoll an, die Asylbewerber in die Aktivitäten der Vereine einzubinden. Freiwillige Ehrenamtliche, die nur mit den Asylbewerbern Deutsch sprechen, wären auch bereits eine Hilfe. Entsprochen wurde abschließend einem Vorbringen aus dem Gemeinderat beim Regenrückhaltebecken in der Parkanlage am Lindfelder Weg eine weitere Hundetoilette aufzustellen.

 

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