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17.09.2015: Aus dem Gemeinderat

„Im Interesse der Verkehrssicherheit wird der Einmündungsbereich Quellenweg/Lindfelder Weg bei Kosten von rund 50.000 Euro umgestaltet“. Dies ist das Beschlussergebnis der jüngsten Sitzung des Gemeinderates im Rathaus. Weitere Beschlussfassungen galten der Sanierung der Stockbahnen und Inline-Skaterbahn, der Umsetzung der Ökokontofläche Nr. 5 in Gaishausen.

Eingangs wurde von Bürgermeister Hans Hornberger der Antrag des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf auf Erneuerung des CSU-Schaukastens an der Hauptstraße (gegenüber Baier-Edbauer) bekannt gegeben. Dem Vorhaben und der Vereinbarung einer entsprechenden Sondernutzungerlaubnis von öffentlichen Verkehrsflächen nach dem Bay. Straßen- und Wegegesetz wurde seitens des Gemeinderates zugestimmt. Zur Sanierung der Stock- und Inlineskatebahn mittels Asphaltierung und/oder Pflasterung wurden die vorliegenden Kostenangebote bekanntgegeben. Das Ratsgremium sprach sich für die Ausführungsvariante „Asphaltierung mit Überhöhung“ aus. Der Zuschlag für die Ausführung der Arbeiten wurde an die Fa. Max Streicher, Deggendorf, bei einer Auftragssumme in Höhe von rund 24.000 Euro erteilt bei einer Gegenstimme.

Fortfahrend wurden vom Bürgermeister für die Umgestaltung der Einmündung Quellenweg – Lindfelder Weg im Interesse der Verkehrssicherheit vier Angebote bekanntgegeben. Gemäß Vergabevorschlag des Ingenieurbüros Sehlhoff, Straubing, wurde mit der Umgestaltung die Firma Strabag, Straubing, bei einer Angebotssumme von knapp 50.000 Euro beauftragt. Die Gemeinderatsmitglieder waren sich sodann einig, die Neuanlage der Ökokontofläche Ö5 (Gaishausen) auf Grundlage des überarbeiteten im Herbst/Winter 2015 auszuschreiben. Die Durchführung der Arbeiten soll witterungsabhängig im Frühjahr/Sommer 2016 erfolgen. Es solle eine beschränkte Ausschreibung erfolgen. Geschäftsleiter Hans Pollmann gab den Nachtrag zur Zulassung des Hauptbetriebsplans Tonagebau „Bogen-Erweiterung“ des Vorhabens der Wienerberger GmbH, Werk Bogen in den Gemarkungen Bogen und Hunderdorf in Auszügen bekannt. „Gegen das Vorhaben werden von Seiten der Gemeinde Hunderdorf keine Einwendungen erhoben“, wurde dazu konstatiert.

 

Sitzungsleiter Hornberger gab zur geplanten Erweiterung der Straßenbeleuchtung am Nolteweg das Angebot der Bayernwerk AG für die Errichtung einer netzgebundenen Brennstelle mit rund 4.100 Euro bekannt. Der Gemeinderat entschied sich schließlich mit acht gegen sechs Stimmen aus wirtschaftlichen Gründen den Auftrag für eine Solarstraßenlampe (incl. Betonfundamentbau) an die Firma Krinner, Straßkirchen zu erteilen bei Kosten von knapp 3.000 Euro. Zum Baugesuch auf Einbau einer Sandstrahlanlage in Halle B und Aufstellen der Filteranlage vor dem Gebäude in Thananger Str. 26 wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt, ebenso zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Wegern 48.

 

Der Ratsvorsitzende verwies auf die Unfallverhütungsvorschriften, wonach am Friedhof Grabmale zu entfernen sind, wenn ein sicheres Ausheben des Grabes nicht gewährleistet sei. Die Grabnutzungsberechtigten werden von der Bestattungsfrau informiert, dass im Bedarfsfall die Grabnutzungsberechtigten zur Entfernung des Grabmales durch die Beauftragung eines Steinmetzes verpflichtet sind. Ein großes Dankeschön richtete Bürgermeister Hornberger an Gemeinderätin und Jugendbeauftragte Michaela Kunze-Venus sowie an alle Mitwirkenden bei der Organisation und Durchführung des Sommerferienprogramms. Eingegangen sei auch eine Unterschriftenliste von Bewohnern von Rammersberg für einen Kinderspielplatz im Interesse von zehn Kindern. Verkehrsrechtliche Maßnahmen der Dt. Telekom wurden erteilt zur Aufgrabung im Bereich des Bürgersteiges vor den Häusern Wegern 4 und 8 im erweiterten neuen Baugebiet in Wegern. Möglicher Grund für die notwendigen Reparaturarbeiten seien Störungen an der Telekom-Anlage.

 

Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier habe sich für das Anliegen der Gemeinde, Schule und der Eltern nach Errichtung von jeweils zwei jahrgangsreinen Klassen in den Jahrgangsstufen 1 und 2 beim Bayerischen Kultusministermit für eine ausreichende personelle Ausstattung der Grundschule Hunderdorf mit Lehrkräften stark gemacht. Laut den Ausführungen sehen die Planungen der Staatl. Schulämter in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen die Bildung einer jahrgangskombinierte Klasse in der Kombination 1/2 mit 22 Schülerinnen und Schülern vor. Zusätzlich werde jeweils eine jahrgangsreine Klasse in den Jahrgangsstufen 1 und 2 mit je 28 Schülerinnen und Schülern errichtet. Darüber hinaus werden für die jahrgangskombinierte Klasse insgesamt drei Unterrichtsstunden pro Woche von den Staatl. Schulämtern zusätzlich bereitgestellt, so dass ergänzend in Kleingruppen differenziert unterrichtet werden könne. Außerdem wird eine Förderlehrkraft an der Schule eingesetzt. Abschließend wurde auch darauf hingewiesen, dass sich das pädagogische Konzept der jahrgangskombinierten Klassen in der Vergangenheit bewährt habe und im Vergleich zu jahrgangsreinen Klassen eine gleichwertige Form der Unterrichtsorganisation darstellen.

Seit dem Stromausfall Mitte Juli funktioniert die Straßenbeleuchtung in der Amsel-, Tauben-, Finken- und Drosselstraße und im Quellenweg hinsichtlich der Ein- und Ausschaltzeiten nicht mehr richtig. Trotz bereits erfolgter Monierung bei der Bayernwerk AG konnte dort die Problematik bislang noch nicht gelöst werden. Die Gemeinde-App werde in den nächsten Tagen in den App-Stores angemeldet sein und dann nach Vorprüfung mit entsprechender Bewerbung öffentlich an den Start gehen.

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