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Heldengedenktag in Hunderdorf

Gemeinde und Pfarrei gedachten am Sonntag vorgezogen zum Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt, insbesondere der Gefallenen und Vermissten der Weltkriege aus der Gemeinde. Pfarrer Martin Müller nannte in seiner Predigt beim Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche den 9. November als markantes Datum und spannte dazu einen Bogen vom Weihetag der Lateranbasilika in Rom, zum friedlichen Mauerfall im geteilten Deutschland 1984 bis hin zur Reichsprogramm 1938. Die älteste Papstkirche war ursprünglich Militärlager und wurde dann dem Erlöser Christ geweiht. Die Kirche biete Geborgenheit und Frieden. Es gelte die frohmachende Botschaft Jesu weiterzutragen für Hoffnung, Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit.

Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, KuSK, der VdK-Ortsverein und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Sodann sprach Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete zum Gedenken für die Opfer von Krieg und Gewalt und für den Frieden in der Welt. Bürgermeister Hans Hornberger sagte in seiner Gedenkrede: „Wir gedenken der Toten durch Krieg und Gewalt, die im vergangenen Jahrhundert in zwei Weltkriegen ihr Leben lassen mussten, insbesondere unseren Gefallenen und Vermissten Soldaten. Es sei unerklärbar, wenn sich heuer der Beginn des 1. Weltkrieges zum einhundertsten Mal jährt und es immer noch keine Welt ohne Kriege, Terror und Vertreibung gibt. Es ist unfassbar und tragisch - sind die Menschen nicht imstande, ihre kriegerische Natur zu überwinden? Deutschland und seine Nachbarn haben aus der Geschichte gelernt und Europa stehe für Demokratie und Meinungsfreiheit. Wenn heute auf den Berliner Mauerfall vor 25 Jahre zurückgeblickt werden könne, sei dies doch ein Zeichen der Hoffnung, dass auch für die Konfliktregionen in Europa und der ganzen Welt friedliche Lösungen gefunden werden könnten.
„Wir verneigen uns von den Kriegsopfern“, so Bürgermeister Hans Hornberger, der abschließend als äußeres Zeichen des Gedenkens der Gefallenen und Vermissten Gemeindebürger zusammen mit den Vertretern der KusK und auch Namens des VdK-Ortsverbandes einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf umrahmte die Gedenkfeier mit Chorälen. Dabei durchbrachen die Schüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse. Mit der „Deutschlandhymne“ fand der Gedenktag einen seiner Bedeutung angemessenen würdigen Abschluss.

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