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Heldengedenktag in Steinburg

Heldengedenken Steinburg 2014

Bei der vorgezogen Gedenkfeier der FFW Steinburg zum Volkstrauertag wurde am Sonntag bei Ehrenmal in Steinburg an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Im ehrenden Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der schrecklichen Weltkriege aus der ehem. Gemeinde Steinburg erfolgte eine Kranzniederlegung.
Angeführt von der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Lothar Klein marschierten Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderatsmitgliedern und die Abordnungen der KuSK Hunderdorf, des VdK-Ortsverbandes sowie der vier Gemeindefeuerwehren zum Ehrenmal. Pfarrer Martin Müller sprach Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Gewalt, Krieg und Terror, auch denen in unserer heutigen Zeit. Der Priester rief Gottes Segen für Frieden in der Welt herab.
„Heuer jährt sich der Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren und des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren. Diese beiden Kriege brachten Tod und Leid ungekannten Ausmaßes. Allein im 2. Weltkrieg haben mehr als 55 Millionen Menschen ihr Leben verloren“, sagte Franz Xaver Häusler, der Vorsitzende der FFW Steinburg, in seiner Ansprache. Wenn die Erinnerung an die Toten mittlerweile wegen der weit zurückliegenden Zeit verblasst, so führen die Medien dennoch Krieg und Gewalt im Alltag in vielen Teilen der Erde vor Augen. Wirres Denken und Handeln der Kriegsherren um Macht, Religion und Einfluss seien der Anlass für so viel schreckliche Gewalt. Der Frieden sei keine Selbstverständlichkeit und alle müssen daran arbeiten, dieses hohe Gut zu erhalten. Der Volkstrauertag sei deshalb ein Tag des Erinnerns und der Mahnung, aber auch der Hoffnung und Zuversicht auf eine friedliche Zukunft in Europa. Der Redner abschließend: „Gemeinschaftssinn, Kameradschaft und Solidarität sowie Achtung vor Gott und den Mitmenschen tragen zum Frieden in unserer Heimat bei“.
FFW-Vorsitzender Häusler legte anschließend am Ehrenmal als Zeichen des Erinnerns für die Gefallenen und Verstorbenen aus Steinburg einen Kranz nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf sorgte für den würdigen musikalischen Rahmen der Gedenkfeier. Böllerschüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen durchbrachen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse der beiden Weltkriege mit mehr als 65 Millionen Toten. Nach dem Totengedenken zelebrierte Pfarrer Martin Müller in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.

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