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04.09.2014 Gemeinderatssitzung

Den Allwetterplatz zu erneuern, den Geräteraum der Schulturnhalle zu erweitern und das Umfeld bei der Mittelschule neu zu gestalten, ist das Ziel des Gemeinderates. Dazu wurde die Entwurfsplanung mit Kosten von rund 403.000 Euro in der kürzlich stattgefunden Sitzung gebilligt. Der Teilflä-chennutzungsplan „Windkraft“, die Auftragsvergaben der Erschließungsarbei-ten und Straßenbeleuchtung für das Baugebiet Wegern III und die Erneuerung der Brandmeldeanlage in der Grundschule waren weitere Schwerpunktthemen.

Zum ersten Tagesordnungspunkt zeigte Bürgermeister Hans Hornberger die aktualisierten Entwurfsplanungen der HIW- Architektengesellschaft, Straubing,  zu Gestaltungs- und Anbaubaumaßnamen beim Mittelschulzentrum auf. Dabei geht es um die Erneuerung des Allwetterplatzes, nunmehr 32 eingeplante Parkplätze, eine zweite Zufahrt von der Hauptstraße (Kaldonek) her, die Erweiterung des Innengeräteraums der Turnhalle. Außerdem ist die Errichtung einer Boulderwand (Kletterwand) am Mittelschulgebäude eingeplant. Sodann billigte das Beschlussgremium auf der Grundlage der vorgelegten Entwurfsplanung und Kostenzusammenstellung die Maßnahme mit rund 403.000 Euro Gesamtkosten. Die Verwaltung wurde beauftragt, für das Vorhaben die erforderliche schulaufsichtliche Genehmigung zu beantragen und den Zuwendungsantrag auf höchstmögliche Förderung bei der Regierung von Niederbayern zu stellen.

 

Sodann wurde der Umweltbericht und das Interkommunale Fachkonzept jeweils mit Begründung zum sachlichen Teilflächennutzungsplan „Windkraftanlagen" für das Planungsgebiet Straubing-Bogen Ost des beauftragten Ingenieurbüros Bartsch vom Juli 2014 aufgezeigt. Für die Gemeinde Hunderdorf sind aufgrund der zu berücksichtighenden Kriterien keine Konzentrationszonen als Versorgungsflächen für Windkraftanlagen zur Stromerzeugung mit mehr als 30 Metern Gesamthöhe vorgesehen. Das Ratsgremium entschied zur Planungsvorlage keine Einwendungen vorzubringen.

Fortfahrend wurde der Vergabevorschlag des Ing. Büro KEB Bauplanungs GmbH, Straubing, für die Erschließung des Baugebietes Wegern III zur Kenntnis gegeben. Der Zuschlag für den Kanalbau und Straßenbau sowie Erdarbeiten für die Wasserversorgung zur Erschließung des Baugebietes Wegern III wurde mit einer Angebotssumme von rund 198.000 Euro an den wirtschaftlichsten Anbieter, der Firma Mader Bau, Bischofsmais erteilt. Vorgesehener Baubeginn ist Mitte September 2014, die Fertigstellung ist für Mitte November 2014 terminiert. Zudem wurde der Auftrag für die Erstellung der Straßenbeleuchtungsanlage für das Baugebiet Wegern III und am Försterweg an die Bayernwerk AG bei einer Auftragssumme von rund 10.000 Euro vergeben. Zur Errichtung kommen energieeffiziente LED-Pilzleuchten. Ratsvorsitzender Hornberger informierte den Gemeinderat über die eingeholten Kostenangebote für die erforderliche Instandsetzung der Brandmeldeanlage  in der Grundschule. Die Auftragsvergabe erfolgte an den wirtschaftlichsten Anbieter, Firma Werner Schmelmer, Sankt Englmar, bei einer Kostensumme von knapp 18.000 Euro.

Auf Vorschlag des Gemeindeoberhauptes wurde die Maßnahme „Kriegerdenkmal" wieder aufgegriffen und über eine Standortverlegung diskutiert. Aufgrund der gegebenen Umstände haben sich alle Beteiligten für die Beibehaltung des jetzigen Standorts ausgesprochen. Der Gemeinderat beschloss deshalb, das Kriegerdenkmal am bisherigen Standort an der Kirchgasse vor der Pfarrkirche zu belassen. Der Bürgermeister wurde beauftragt, entsprechende Kostenangebote für eine Restaurierung und Umfeldgestaltung einzuholen. Zur Kenntnis genommen und das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde zu den vier eingegangenen Baugesuchen: Vorbescheid auf Bebauungsmöglichkeit mit drei Wohnhäusern in Rammersberg 10, Teilgrundauffüllung der Wiese in Riglberg, Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Florianstraße 17 sowie Errichtung eines Treppenraumvorbaues und Dachgauben am Wohnhaus Sollach 6.

 

Der Bürgermeister informiert den Gemeinderat über das Bewilligungsschreiben des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bzw. den Bewilligungsbescheid der Regierung von Niederbayern zur Förderung der Erweiterung der Kinderkrippe mit zwölf weiteren  Krippenplätzen in der Kindertagesstätte  St. Nikolaus. Es wurde eine Zuwendung in Höhe von 310.200 Euro zu veranschlagten Baukosten von rund 426.000 Euro in Aussicht gestellt. Erörtert wurde ferner die Versetzung des Gedenksteins Ludwig Kapfenberger beim Vorplatz der Grundschule, da der Bereich als neuer Standort für den Maibaum vorgesehen ist. Unter verschiedenen vorgeschlagenen Standorten wurde als möglicher Standort links an der Einfahrt zur Grund- und Mittelschule (bei Bäckerei Kalm) favorisiert. Der Gemeinderat werde den Standort vor der nächsten Sitzung besichtigen.

Weiterhin berichtete der Rathaushauschef über die Ortseinsicht zum Lückenschluss des Geh- und Radwegs in Steinburg/Wegern mit MdB Alois Rainer, MdL Josef Zellmeier und Hans Ritt, dem Leiter des Staatlichen Bauamts Passau Robert Wufka. „Die jetzige Planung mit einer Ampel-Überquerungshilfe bei der Bushaltestelle stelle einen  idealen Kompromiss aller Belange dar. Bleibt es bei dieser Planung, werde ein Baubeginn im Frühjahr 2015 erfolgen", so das positive Gesprächsergebnis beim Ortstermin. Zur Kenntnis gegeben wurde das Dankschreiben der Kindergartenleitung für die Neugestaltung der Gartenanlage. Dem Gemeinderat wurde berichtet, dass Ablaufrinnen am Sportplatz beschädigt sind. Zusammen mit dem Bauhof sollen diese begutachtet und durch den Bauhof beseitigt werden. Aus dem Gemeinderat wurde die versuchsweise Aufstellung eines Automaten für Hundekot-Beutel im Bereich des unteren Dorfplatzes an der Hauptstraße, nähe der Kindertagesstätte, angeregt. Die Ratsmitglieder waren einmütig dafür, eine Tütenspender-Station versuchsweise aufzustellen.

 

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