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17.07.2014 Aus dem Gemeinderat

Mit der Einplanung eines Kinderspielplatzes und nach Vorabklärung weiterer Detailfragen wird für die Einleitung der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung für das neue Wohnbaugebiet „Hochfeld-West“ in der nächsten Sitzung ein angepasster Planentwurf vorgelegt.. Weiterhin wurde die Herausgabe eines Gemeindeinformationsblattes diskutiert und zur weiteren Ausschussberatung verwiesen. Zudem wurde entschieden, ein Angebot für eine Sozialraumanalyse bezüglich der demographischen Entwicklung nicht weiter zu verfolgen.

Eingangs wurde Sozialberater Klaus Aschenbrenner aus Rattenberg Gelegenheit gegeben, die Systematik einer Sozialraumanalyse vorzustellen. Hierbei werde der Gesamtentwicklungsprozess in Hinblick auf die demographische Entwicklung in der Gemeinde Hunderdorf unter Beteiligung von interessierten Bürgern untersucht, um dann Entscheidungsempfehlungen für eine kommunale Planung hinsichtlich bedarfsnotwendiger Einrichtungen für Seniorenbetreuung in Hunderdorf geben zu können. Im Rahmen der kommunalen Daseinsfürsorge gilt es geeignete Wohn- und Lebensformen zu entwickeln, die Unterstützung und Pflege bis ins hohe Alter ermöglichen, sowie geeignete Hilfs- und Unterstützungsstrukturen aufzubauen.  Der Gemeinderat entschied nach Beratung einmütig, die Erstellung einer Sozialraumanalyse durch Herrn Aschenbrenner nicht weiter zu verfolgen.

Bürgermeister Hans Hornberger legte den Antrag der SPD-Fraktion zur Beratung über die Einführung eines für die Haushalte kostenlosen, werbefinanzierten Gemeindeboten mit vierteljährlichem Erscheinungsturnus vor. Herausgeber solle demnach die Gemeinde sein und die Inhaltsgestaltung ein ehrenamtliches Redaktionsteam übernehmen. Die Kosten pro Ausgabe bei einer Auflage von 1500 Stück beliefen sich auf rund 750 bis 1000 Euro ohne Zustellkosten. Der Ratsvorsitzende informierte weiter über frühere 14-tägig erschienene Mitteilungsblatt der VG-Mitgliedsgemeinden „Aus dem Perlbachtal", das 1990 aus wirtschaftlichen Gründen vom Wittich-Verlag eingestellt wurde wegen zurückgehender Einnahmen aus Werbeeinträgen und rückläufiger Abonnentenzahl. Zudem wurden die Vorgehensweisen der Nachbar-Verwaltungsgemeinschaften und einer Gemeinde aufgezeigt, die ein Infoblatt herausgeben. Nach ausgiebiger Beratung entschied der Gemeinderat mit 14 zu einer Stimme, vor einer Entscheidung diesen zur Vorberatung an den Ausschusses für Jugend, Kultur, Senioren und Menschen mit Behinderung mit den Vorgaben zu verweisen, dass genaue Kostenermittlungen unter Berücksichtigung zu generierender Werbeeinnahmen angestellt und konkret ein Redaktionsteam bestätigt wird, das eine ehrenamtliche, druckreife Erstellung des Informationsblattes übernehmen würde.

Der Rathauschef zeigte sodann den von der HIW- Architektengesellschaft, Straubing, vorliegenden Vorentwurf der Bauleitplanung für ein neues Wohnbaugebiet „Hochfeld-West" mit 33 Parzellen auf. An der Südost-Grenze des geplanten Baugebietes Hochfeld-West wäre es laut Bürgermeister sinnvoll wegen der zentralen Lage zwischen dem neuen Baugebiet und den bestehenden Baugebieten Lindfeld und Lindfeld II einen Kinderspielplatz einzuplanen. Der Gemeinderat sprach sich einhellig dafür aus, im Bereich der Parzelle einen Kinderspielplatz einzuplanen.

 

Gebilligt wurde fortfahrend, den Bebauungsplan „GE/GI Breitfeld" mit integriertem Grünordnungsplan durch Deckblatt Nr. 3 zu ändern nach dem Deckblattentwurf der HIW-Architektengesellschaft. Die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung ist durchzuführen und seitens der Gewerbepark AG die entsprechenden Kosten zu übernehmen. Zu den  Baugesuchen für den Umbau des bestehenden Wohnhauses und der bestehenden Garage in Wegern 26 und auf Errichtung eines Holzschuppens in Steinburg 12 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Gebilligt wurde zudem das gemeindliche Baugesuch für den Ausbau des Speichers im Dachgeschoß der bestehenden Kinderkrippe in der Hauptstraße 24. Zur Information gegeben wurde das Dankschreiben des Landkreises an die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg für die Unterstützung der Bayerischen Ehrenamtskarte als Akzeptanzpartner und die Verleihung des Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern" an die Gesamtregion Straubing-Bogen von Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst, wobei die Gemeinde eine diesbezügliche, Staatsminister Dr. Spaenle, unterzeichnete Urkunde erhalten habe. Weiterhin berichtete der Ratsvorsitzende über die Verbundsausschusssitzung des Mittelschulverbundes Hunderdorf-Mitterfels-Stallwang, wonach mit einer stabilen Entwicklung der Schülerzahlen im Verbund für das Schuljahr 2014/15 gerechnet und auch wieder eine gebundene Ganztagesklasse G5 in Hunderdorf gebildet werden könne. Seitens der Verwaltungsgemeinschaft wurde eine Ausbildungsstelle zum/zur Verwaltungsfachangestellten -Fachrichtung Kommunalverwaltung ausgeschrieben, wobei die Bewerbungsfrist bis zum 20.09.2014 laufe. Bekanntgegeben wurde zudem das Dankschreiben des Deutschen Müttergenesungswerkes für die gemeindliche Unterstützung der diesjährigen Muttertagssammlung, wobei seitens des Gemeinderates der Dank an Frauenbundvorsitzenden Angela Söldner für die alljährliche Sammelaktion vor Ort und den Spendern weitergegeben wurde.

 

2. Bürgermeister und Ausschussvorsitzender Helmut Kronfeldner berichtete über die Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Senioren und Menschen mit Behinderung. Dabei wurde ein neuer Maibaumstandort den Standort bei der Grundschule empfohlen und die Einführung eines Kinderferienprogramms für Grundschüler ab den Sommerferien 2015 vorgeschlagen, weiterhin die Einführung eines Jugendforums.. Aufgrund aktueller Vorkommnisse im Gemeindebereich wurde darauf verwiesen, dass das Betteln an der „Haustüre" von der Gemeinde nicht verboten werden könne, da Regelungen nur für öffentliche Plätze möglich wären. Auch die Polizei habe nur die Handhabe, einen Platzverweis zu erteilen und/oder eine Identitätsfeststellung vorzunehmen.

 

 

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