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07.11.2013 Aus dem Gemeinderat

 

Mit der Einleitung der Bauleitplanung gab der Gemeinderat in seiner  stattgefundenen Sitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Hans Hornberger grundsätzlich grünes Licht für ein „Fachmarkt Center Bahnhofstraße".  Mit der gebilligten Variante 1 wird zudem die Schaffung von weiteren benötigten Krippenplätzen für Kleinkinder auf den Weg gebracht.

 

Eingangs stellte der vom Vorhabensträger beauftragte Architekt Harald Brunner dem Gemeinderat und den rund 25 Zuhörern das Planungskonzept für den Neubau eines REWE-Marktes in Hunderdorf, Bahnhofstraße/Am Sportplatz vor. Von Anliegerseite  wurde auch die Bedarfsfrage für einen zweiten Markt aufgeworfen nach dem angekündigten EDEKA-Markt. Der Planer bemerkte zu den vorgetragenen Anliegerbedenken, dass Aufschüttungen erforderlich werden und  im Zuge des Planungsverfahrens auch die konfliktlose Ableitung des Niederschlagswassers sowie ein ausreichender Schallschutz mit einer Lärmschutzwand geprüft wird. Auch eine Beweissicherung für etwaige Schäden an benachbarten Gebäuden werde erfolgen. Von Bürgermeister und Gemeinderat wurde ein Markt im Ortszentrum grundsätzlich positiv gesehen, wobei aber auch Verständnis für die Anliegerinteressen gezeigt werde. Nach abschießender allgemeiner Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig die Einleitung der  Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftplanes durch Deckblatt Nr. 12 sowie die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplan- und Grünordnungsplan mit Festsetzung eines Sondergebietes „Fachmarkt Center Bahnhofstraße". Planungskostenträger ist die Wohn- und Gewerbebau GmbH Kiermeier und Rosenberger GmbH, Straubing.  

 

Zur Kenntnis genommen wurde die Bauleitplanung „Bayerwald Familienpark" der Gemeinde Neukirchen. Dazu wurde festgestellt, dass Belange Hunderdorfs nicht berührt sind und daher keine Bedenken vorgetragen werden. Zum Thema „Schaffung weiterer Krippenplätze für Kleinkinder" erläuterte Gerlinde Gietl vom Jugendamt des Landratsamtes Straubing-Bogen die allgemeine  Bedarfsentwicklung bei den Kinderkrippen. Sie fanden anfangs bei den Eltern im Landkreis wenig Interesse, das  jedoch in letzter Zeit schnell anstieg aufgrund der geänderten beruflichen und familiären Bedingungen sowie der politischen Entscheidungen. „Derzeit sind im Kindergarten Hunderdorf 18 Kinder unter 3 Jahren, davon 2 von auswärts, untergebracht", so die Rednerin, die zudem auf die erforderliche Erweiterung der Personal- und Küchenräume sowie einen zusätzlicher Platz für die Mittagsverköstigung aufmerksam machte. Vom Jugendamt und der Regierung werde die gemeindliche Ausbauvariante 1 favorisiert.  Architekt Troiber sprach bei der bevorzugten Variante 1 mit der Umnutzung des Gruppenraumes 1 im Kindergarten für weitere zwölf Krippenplätze und dem dafür zu schaffenden ersatzweisen Gruppenraum im Dachgeschoss der Kinderkrippe von einem Kostenpunkt von  403.000 Euro. Die Variante 2 mit Einbau der neuen Kinderkrippengruppe im Dachgeschoss des Krippengebäudes ist mit 314.700 Euro veranschlagt. Bei beiden Varianten kommen zudem der Umbau des Küchentraktes (47.900 Euro) und eine Erweiterung der Personalräume (184.700 Euro) hinzu.  Nach Diskussion sprach sich das Ratsgremium mit 13 zu 2 Stimmen für die Variante 1 einschließlich Küchen- und Personalraumerweiterung mit Gesamtkosten von rund 636.000 Euro aus. Alternativ wird aber auch vorsorglich die Variante 2 zur Förderung mit Gesamtkosten von 547.400 Euro beantragt.

Bürgermeister Hornberger informierte den Gemeinderat über die Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten der geplanten Oberbauverstärkung der GVStr. Hunderdorf -  Hoch - Rammersberg, die mit Kosten von ca. 425.000.Euro veranschlagt ist und auch dringende andere Investitionen anstehen. So wurde eine Entscheidung vertagt und eine etwaige Zuschussbewilligung zur Übertragung auf`s nächste Jahr abgeklärt werden. Zur Diskussion gestellt und abgeschlossen wurde das Thema „Straßenasphaltierung nach Leitungsverlegung". Bürgermeister Hornberger verwies auf den vom Gemeinderat gebilligten Konzessionsvertrages mit ESB für die Erdgasversorgung, wonach sich der neu zu asphaltierende Fahrbahnbereich nach den allgemein geltenden Grundsätzen richte. Zu den nachstehenden Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt: Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Florianstr. 14 und 42, Überdachung der PKW-Stellfläche in Florianstr. 8, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage bei Kirchgasse 10, Neubau eines Doppelhauses mit drei Wohnungen und zwei Garagen in Florianstr. 36 + 38.

Der Bürgermeister Hornberger gab die Mitteilung der Deutschen Post bekannt, wonach die Postfiliale nach Ehren (Außenbereich) verlegt werden soll. Dies löste nicht allgemeine Freude  im Ratsgremium aus und man war sich einig, ein Gesuch  für einen zentralen Standort einzureichen.   Abschließend beschloss der Gemeinderat die sofortige Durchführung eines erforderlichen Neuanschlusses des Schul-Hallenbades an den Abwasserkanal und beauftragte dazu das Bauunternehmen Streicher. Abschließend gebilligt wurde der neue Stromenergielieferungsvertrag mit der In(n) Energie GmbH, Simbach am Inn, die günstigster Stromanbieter bei der Bündelausschreibung des Bayerischen Gemeindetags war. Dadurch ergibt sich erfreulicherweise eine deutliche Stromeinsparung in den nächsten drei Jahren bei den gemeindlichen Liegenschaften.

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