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27.06.2013 Aus dem Gemeinderat

 

„Die Planungen für eine Doppelturnhalle werden nicht weiter verfolgt". Dies entschied das Ratsgremium, nachdem keine Fördermöglichkeit gegeben ist. Die Sanierung der Trinkwasserleitungen und Verbesserungen beim Brandschatz in der Schulanlage, die Reaktivierung des Schulhartplatzes sowie die Teilflächennutzungsplanung „Windkraft" waren weitere Schwerpunktthemen der im Rathaus stattgefunden Sitzung

 

Bürgermeister Hans Hornberger informierte den Gemeinderat eingangs über das Fachstellengespräch bei der Regierung von Niederbayern.  Demnach könne keine Förderung eines Erweiterungsbaus zur Doppelturnhalle oder eines entsprechenden Neubaus gewährt werden. Laut Sportklasseneinteilung der Schulleitung sei eine durchschnittliche Sportklassenbelegung von etwa 15,75 für die Schuljahre 2013/14 bzw. 2014/15 gegeben. Damit werde die gemäß den FAG-Förderrichtlinien notwendigen Belegung mit 22 Sportklassen für eine Doppelturnhalle bei vorhandener Schwimmhalle nicht erfüllt. Der Gemeinderat beschloss aufgrund dieser gegebenen Sachlage von der angedachten Erweiterung der vorhandenen Turnhalle keine weitergehenden Planungen zu verfolgen. Denn ohne Bezuschussung sei dieses Millionenprojekt finanziell nicht zu stemmen, waren sich Bürgermeister und Gemeinderat einig.

Weiterverfolgt werde aber die Reaktivierung des Allwetterplatzes nördlich der Turnhalle sowie die Nutzungsmöglichkeit des Grundstücks FlNr. 13 (vormals Drahynicz). Dazu entschied das Ratsgremium, die Architektengemeinschaft mbH Hornberger/Illner/Weny, Straubing zu beauftragen einen Planungsentwurf samt Kostenschätzung für die Nutzung dieses Grundstücks als Zufahrtsweg  sowie für eine Wiederherstellung des Allwetterplatzes ein Nutzungskonzept für Sport- und Freizeitaktivitäten zu erstellen.

 

Fachplaner Otto Huml erläuterte dem Gemeinderat sodann die notwendigen Maßnahmen im Trinkwasserbereich der Schulanlage mit einem geschätzten Gesamtkostenvolumen von rund 214.270 Euro. Davon entfallen auf das Schwimmbad rund 82.000 Euro, die Turnhalle etwa 53.000 Euro, die Grundschule circa 12.000 Euro und die Mittelschule rund 11.000 Euro. Hinzukommen geschätzte Kosten für Trockenbau, Fliesenleger, Maler und Planungskosten mit etwa 57.000 Euro. Wegen der Eilbedürftigkeit sei vom Planer bereits eine Ausschreibung vorbereitet worden. Der Gemeinderat beschloss die beschränkte Ausschreibung für die notwendige Sanierung der Trinkwasseranlage im Bereich der gesamten Schulanlage weiterzuführen und beauftragte Fachplaner Huml mit der umgehenden weiteren Veranlassung. Die Maßnahme ist eilbedürftig, da sie mit der angelaufen Heizungssanierung einhergehen muss.

 

Sodann verwies der Ratsvorsitzende zu den Brandschutzsanierungsmaßnahmen an der Grund- und Mittelschule auf den aktuellen Sachstandsbericht des beauftragten Brandschutzplaner Urban anlässlich eines Ortstermins.  Demnach seien auch im Bereich der Turnhalle und des Schwimmbades geeignete Abschottungsmaßnahmen der Leitungsanlagen, Nachrüstung von Brandschutzklappen und Brandschotts und weitere Maßnahmen brandschutztechnisch notwendig. Dazu wurden auch einige Ausführungsmaßnahmen mit Alternativen vorgeschlagen. Die Kosten beziffern sich nach überschlägiger Schätzung auf rund 100.000 Euro. Nach Erörterung  beschloss der Gemeinderat die Durchführung der notwendigen Brandschutzmaßnahmen für eine höchstmögliche Sicherheit im Schulzentrum. Im Kassenbereich hat die Ausführung durch Einbau eines entsprechenden Metalltresens bzw. entsprechend erforderlicher Metallschränke bzw. -Verkleidungen zu erfolgen. Die bisherigen Decken werden durch ein neues, abgehängtes Kassetten-Deckensystem in Gipskartonausführung ersetzt. Die Architektengemeinschaft mbH Hornberger, Illner, Weny, Straubing wurde beauftragt, entsprechende Kostenangebote einzuholen bzw. die erforderlichen Ausschreibungen durchzuführen.

 

Wie das Gemeindeoberhaupt  berichtete, wurde für das Verfahren zur Aufstellung des gemeinsamen Teilflächennutzungsplanes „Windkraft" die notwendige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange auf Landkreisebene  durchgeführt. Für den Gemeindebereich ist kein Potentialgebiet für Windenergie ausgewiesen. Der Gemeinderat billigte die Aufstellung des gemeinsamenTeilflächennutzungsplanes „Windkraft" und beschloss die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in der Zeit vom 01.07.2013 bis 02.08.2013 durchzuführen.

Im Folgenden genehmigten die Gemeinderatsmitglieder die Deckblattänderung Nr. 1 zum Bebauungsplans „Lindfeld II", nachdem in der öffentlichen Auslegung mit Behördenbeteiligung keine Bedenken vorgebracht wurden. Danach sind auch Flachdächer mit entsprechender Dacheindeckung zulässig. Zu den Baugesuchen Neubau eines Biolegehennenstalles mit Aussenklimabereich in Hofdorf 30 a und Anbau eines Treppenhauses, Edelstahlkamines und Vorsatzelementen Fenster/Türen in Steinburg 49 wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Erfreut gab der Gemeindechef das Schreiben der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, Regensburg, bekannt. Danach hat die Gemeindebibliothek ihr Entleihungsergebnis gegenüber dem Vorjahr nochmals um 18,3 % steigern können. Dafür gebühre der Büchereileitung und dem ehrenamtlichen Bibliotheksteam ein besonders Lob, so Hornberger. Aber auch die Gemeinden Hunderdorf - Neukirchen - Windberg haben mit dem Erwerbsetat für neue Bücher und Medien  mehr als den  erforderlichen Mindestausgabebetrag geleistet, heißt es zudem in dem Brief. Abschließend fand ein Anliegerantrag auf Aufstellung eines Richtungspfeils für den Fahrverkehr im Wendehammer an der Schwalbenstraße aus allgemeinen verkehrsrechtlichen Gründen keine positive Entscheidung.

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