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22.03.2013 Kreiswohnungsbau plant Neubau von 12 Wohneinheiten

 

Erfreuliche Nachricht von der Kreiswohnungsbau GmbH Straubing-Bogen: In der Wohnanlage in Hunderdorf sollen 12 Mietwohnungen neu gebaut werden. Dies teilten Aufsichtsratsvorsitzender Franz Schedlbauer und Geschäftsführerin Claudia Stern  mit Planer Martin Weinzierl dieser Tage Bürgermeister Hans Hornberger bei einer Planvorstellung im Rathaus mit. Baubeginn ist voraussichtlich im März 2014, die Fertigstellung im Frühjahr 2015 geplant  und kosten wird das Wohnbauprojekt voraussichtlich rund 1,5 Millionen Euro.

Der vom Aufsichtsrat der Kreiswohnungsbaugesellschaft Straubing-Bogen im Grundsatz gebilligte Neubauentwurf wurde von Aufsichtsratsvorsitzenden und Bürgermeister  Franz Schedlbauer (Bogen) und Geschäftsführerin Claudia Stern  zusammen mit dem beauftragten Architekten Martin Weinzierl (Straubing) dem Hunderdorfer Bürgermeister Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Hans Pollmann im Rathaus vorgestellt. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende konstatierte, sei der Aufsichtsrat zu der Entscheidung gekommen, dass neben dem bereits abgerissenen Wohnblock Ringstraße 24 auch das Mietgebäude Ringstraße 22 aus wirtschaftlichen Gründen einem Neubau weichen muss. Die zunächst angedachte Sanierung stehe in keiner wirtschaftlichen Kostenrelation, so dass vom Aufsichtsrat dem Neubau der Vorzug gegeben wurde. Die Kreiswohnungsbaugesellschaft wolle mit dem Ersatzbau unter der Einbeziehung der Hausnummer 22 gleich etwas Ganzes machen, konstatierte Franz Schedlbauer als Aufsichtsratsvorsitzender. Geplant sind im Neubauprojekt zwölf  neue Wohneinheiten (bisher waren in den beiden Gebäuden zehn Wohnungen) mit vier 3-Zimmer-Wohnungen  zu rund 76 Quadratmetern und  acht 2-Zimmer-Wohnungen zwischen 50 und 57 Quadratmetern. Die Gesamtinvestitionskosten beziffern sich nach erster Schätzung auf rund 1,54 Millionen Euro. „Der Abriss des Altgebäudes Hausnummer 22 solle noch Ende des heurigen Jahres erfolgen,  als Baubeginn sei März 2014 angestrebt, die Fertigstellung im Frühjahr 2015", so Schedlbauer.

 

Wie die Geschäftsführerin der Kreiswohnungsbaugesellschaft Claudia Stern informierte, sei der Mietblock Hausnummer 22 derzeitig noch nicht entmietet. Es werden derzeitig Gespräche mit den drei Mietern geführt und einvernehmliche Lösungen angestrebt, wobei auch Umsetzungswohnungen angeboten werden. Stern verwies ebenso auf die äußerst sanierungsbedürftigen Wohnungen und die schlechte Bausubstanz, sodass nach eingehender Prüfung sich alles für einen Neubau herauskristallisierte.

Architekt Martin Weinzierl zeigte sodann die Pläne für das neue Wohnobjekt auf. Es entstehen zwei optisch getrennte Wohnblöcke mit einem  zentralenTreppenhaus in der Mitte als Unterteilung des Gebäudekomplexes in der Gesamtlänge von rund 54 Metern und einer Breite von rund elf Metern. Der Zugang zu den Wohnungen sei im Erdgeschoss durch eine Arkade, im Obergeschoss durch einen Laubengang geplant. Die Bebauung erfolge mit zwei Vollgeschossen, einem flachgeneigten Alu-Pultdach und einer Teilunterkellerung. Der Neubau wird eine Höhe von etwa 6,50 Metern haben und wird damit optisch deutlich niedriger als die Altbauten (9,60 Metern). Das Erdgeschoss wird behindertengerecht gestaltet. Angedacht ist im Hinblick auf erneuerbare Energien eine Pellet-Heizungsanlage mit Wohnraumbelüftung oder alternativ ein Erdgasanschluss.  

„Es entstehen schöne funktionale Wohnungen mit gutem Standart auf 718 Quadratmetern Wohnfläche in einem ansprechenden Baukörper. Die Kostensituation dürfe nicht außer Acht gelassen werden, denn unser Ziel sind verträgliche, bezahlbare Mieten", resümierten Aufsichtsratsvorsitzender Schedlbauer und Geschäftsführerin Stern. Die nächsten Schritte sei nun detaillierte Beratungen im Aufsichtsrat, um das Wohnbauprojekt auf den Weg und zum angestrebten Ziel zu bringen.

Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich über das der Gemeinde vorgestellte Projekt sehr erfreut.  Er unterstrich seine Meinung und die Auffassung des Gemeinderates, dass durchaus ein Bedarf für diese Wohnungen mit guter Ausstattung gegeben sei. Es sei äußerst positiv und sehr zu begrüßen, wenn die Kreiswohnungsbaugesellschaft in Hunderdorf nicht nur Wohngebäude abreiße, sondern nun auch wieder neue aufbaue mit bedarfsgerechtem Standard.

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